Pressemitteilungen

Neues von Ihrer Bank

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen. Wir informieren die Presse regelmäßig über Aktivitäten und Neuigkeiten in eigener Sache.  

Präsidentin sucht Gespräch vor Ort

Die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, diskutierte bei ihrem Besuch der Volksbank Eifel eG in Bitburg zusammen mit den Vorständen und Führungskräften über die Herausforderungen in der Finanzbranche.

Für die Banken in Deutschland ist das derzeitige Umfeld herausfordernd. Vor allem die extreme Zinssituation, die zunehmende Regulatorik und ein sich rasant änderndes Kundenverhalten verlangen von den Institute ständige Veränderungsbereitschaft. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken befassen sich bereits intensiv mit diesen Themen. Die BVR-Präsidentin nutzte ihren Besuch in Bitburg, um ihre Überlegungen zur strategischen Positionierung der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken darzulegen und ihre Vorstellungen, wie sich die Gruppe unter diesen Voraussetzungen aus eigener Kraft nachhaltig positionieren kann, zu erläuterten. Gerade der Dialog mit den Genossenschaftsbanken vor Ort und deren individueller Situation – wie hier in der Eifel mit der Nähe zum Finanzplatz Luxemburg – gibt wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung der BVR-Arbeit.

„Es geht uns vor allem im persönlichen Gespräch vor Ort darum, Positionen zu Strategiefragen kennenzulernen, Feedback aufzunehmen und Fragen zu beantworten", sagte Kolak zu Beginn des Austausches.

Die Volksbank Eifel eG ist in der Region als innovative und zukunftsfähige Genossenschaftsbank gut aufgestellt und wird sich auch unter den kommenden Herausforderungen als starker Finanzpartner beweisen.

Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG, zeigte sich begeistert von dem zweistündigen Meinungsaustausch und den gewonnenen Anregungen: „Frau Kolak sprach ihre Anerkennung über die Umsetzung der genossenschaftlichen Beratungsqualität und der innovativen Art und Weise digitale und individuelle Serviceleistungen für Mitglieder und Kunden zu realisieren, aus.“

Ebenso begeisterte sie das regionale Engagement der Volksbank Eifel eG zu den Themen Ausbildung und Fachkräftemangel; so auch die Unterstützung der bevorstehenden Messe „Job Initiative Eifel“. Intern wird dem Thema Kultur- und Personalmanagement ein hoher Stellenwert zugemessen, um auch weiterhin als attraktiver Arbeitgeber die Lebensqualität in der Eifel zu sichern.

BILD: v.l.n.r.: Christian Pauly, Christiane Meier, Andreas Theis, BVR-Präsidentin Marija Kolak, Michael Simonis, Christian Pohs.
Freudestrahlen in Neuerburg

250 Euro monatliches Extra-Geld

Frau Margarethe Scholtes, Gewinnsparerin bei der Volksbank Eifel eG, hat allen Grund zum Strahlen: Für die kommenden fünf Jahre erhält sie ein monatliches Extra-Geld in Höhe von 250 Euro. Kornelia Maiers und Mario Brüders gratulieren der glücklichen Gewinneren zum Hauptgewinn.

Gewinnsparen ist die clevere Kombination aus Gewinnen, Sparen und Helfen.
Von 5 Euro je Los spart der Teilnehmer 4 Euro an. Mit 1 Euro nimmt er an den Monatsverlosungen teil. Zu den monatlichen Gewinnen zählt nicht nur das Extra-Geld, das jeden Monat acht mal verlost wird, sondern auch 10 Audi Q2 und ein Gewinn von 100.000 Euro. Darüber hinaus werden in Zusatzziehungen weitere attraktive Preise (in diesem Jahr u.a. Urlaubsgeld und der VW T-Roc) verlost – und das ohne Extra-Einsatz für die Teilnehmer.

Das Beste: Unsere Heimat gehört immer zu den Gewinnern! Denn 25 Prozent des Spieleinsatzes fließen an gemeinnützige Projekte und Institutionen. Insgesamt flossen so 2018 knapp 32 Mio. Euro über die Genossenschaftsbanken in regional tätige soziale und gemeinnützige Einrichtungen

Weitere Informationen hier

04.07.2019 - Beste Fördermittelbank 2018

Volksbank Eifel eG als "Beste Fördermittelbank 2018" geehrt

Eine tolle Auszeichnung für das Geschäftsjahr 2018 hat die Volksbank Eifel eG von der DZ BANK AG mit dem Preis als „Beste VR-Fördermittelbank 2018“ in Rheinland-Pfalz erhalten und ist somit Vorreiter bei der Vermittlung von zinsgünstigen öffentlichen Fördermitteln für ihre Kunden.

Walter Sicken, Prokurist, und Michael Marx, Firmenkundenbetreuer, nahmen den Preis der DZ BANK AG in Frankfurt entgegen.

Insgesamt 164 Förderanträge verteilt auf 35 unterschiedliche Förderprogramme in Höhe von rund 20 Mio. € haben die Finanzierungsspezialisten der Volksbank Eifel im Jahr 2018 für ihre Kunden bei den Förderinstituten beantragt. Die abgerufenen Fördermittel teilen sich in die Bereiche Gewerbe, Wohnungsbau und Landwirtschaft auf. Die durch Matthias Hümpfner, Direktor der DZ BANK AG, überreichte Auszeichnung als „Beste VR-FördermittelBank“ des vergangenen Jahres ist ein Beweis für das große Vertrauen der Kunden in die Beratungsqualität der Volksbank Eifel.

17.05.2019 - Viele schaffen mehr

Viele schaffen mehr – Crowdfunding für die Region

Große Zustimmung für den Kurs der Volksbank Eifel eG

Mit der Verabschiedung des Jahresabschlusses 2018 der Volksbank Eifel eG haben die Mitgliedervertreter in der Karolingerhalle in Prüm nicht nur den zukunftsorientierten Weg der Bank honoriert, sondern auch dem Aufsichtsrat und Vorstand durch die einstimmige Entlastung Rückendeckung für die weitere Entwicklung gegeben.

Über 500 geladene Mitgliedervertreter, Gäste und Mitarbeiter der Volksbank Eifel eG konnten sich in der knapp zweistündigen Veranstaltung ein klares Bild über die Vertriebserfolge der größten Eifeler Genossenschaftsbank machen. Die Vorstände Andreas Theis und Michael Simonis beleuchteten vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase die Bilanz der Bank. 4166 neue Kreditzusagen mit rund 337 Millionen EURO schlagen in 2018 zu Buche – pro Arbeitstag 1,3 Million EURO. Damit ist die Bank in der Finanzierung ihrer Mitglieder und Kunden überdurchschnittlich erfolgreich.
Basis für die Versorgung der mittelständischen Unternehmen in der Region mit Krediten ist die überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung der Bank mit rund 140 Millionen EURO.

Mit der Ausschüttung einer Dividende von 3 % - sprich‘ über 500.000 EURO für die über 35.000 Mitglieder – werden auch die Bankteilhaber am Erfolg der Volksbank Eifel eG beteiligt. Bei einer Zuweisung zu den Bankrücklagen in Höhe von rd. 2,3 Millionen EURO aus dem Bilanzgewinn verfolgt die Bank aber nach wie vor das Ziel, einer hohen Zukunftsfähigkeit der Genossenschaft den Vorrang vor einer höheren Dividendenzahlung zu geben.

Darüber hinaus hat die Volksbank Eifel eG fast 400 Projekte von Vereinen, Schulen, Kommunen und kirchlichen Einrichtungen in der Region unterstützt. Zusammen mit den Ausschüttungen der beiden Volksbank-Stiftungen wurden so über 435.000 EURO für gemeinnützige und soziale Zwecke in 2018 zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt der neuen Projektunterstützung steht nunmehr aber eindeutig das Thema „Crowdfunding“.
Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ konnten die Gäste der Versammlung dann auch hautnah diese neue Form der Projektfinanzierung und -realisierung mitverfolgen. Jeder Gast erhielt einen Gutschein über 20 EURO, den er für ein Projekt online spenden konnte. Andreas Theis demonstrierte dann auch gleich, wie einfach die Unterstützung für gute Initiativen ist und löste per Live-Stream seinen Gutschein ein.
Im Foyer der Halle informierte dann die Projektleiterin Diana Brech-Regelski über die Möglichkeiten, eigene Projekte einzustellen, Fans zu finden und dann über viele kleine Spenden große Beträge zur Verwirklichung zu generieren.

Vorher galt es aber noch, Aufsichtsräte und Regionalbeiräte zu wählen. Mit der Wiederwahl von Udo Arnoldy aus Oberkail, Ulrich Keller aus Prüm und Josef Rosenberger aus Lissendorf in den Aufsichtsrat wurde die Arbeit des Gremiums bestätigt.
Die satzungsgemäßen Ergänzungswahlen zu den fünf Regionalbeiräten wurden ebenfalls einstimmig vollzogen.

07.05.2019 - Ausbildung erfolgreich absolviert

Volksbank Eifel gratuliert zum erfolgreichen Abschluss

Jana Hein und Felix Billen für Einser-Abschluss ausgezeichnet

Volksbank Eifel eG ist stolz auf den erfolgreichen Nachwuchs und erhält gleichzeitig eine Auszeichnung für erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Vom Azubi zum Einser-Abschluss. Jana Hein und Felix Billen gehören zu den Prüfungsbesten der Genossenschaftsbanken ihres Jahrgangs. Die frischgebackenen Bankkaufleute, die ihr Handwerk bei der Volksbank Eifel eG gelernt haben, wurden dieser Tage in der GenoAkademie des Genossenschaftsverbandes in Rösrath-Forsbach für ihr hervorragendes Abschneiden (93 bzw. 94 von 100 Punkten) bei der Abschlussprüfung in einer Feierstunde von Akademieleiter Udo Urner und Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte mit einer Urkunde und einem Erinnerungspräsent ausgezeichnet.

„Sie können stolz und froh sein über diese tollen Ergebnisse, die Sie über die unterschiedlichen Teilleistungen erzielt haben", erklärte Akademieleiter Udo Urner in seiner Laudatio an die 25 Bankkaufleute dieses Jahrgangs gerichtet, die alle mit „sehr gut“ abgeschlossen hatten und nun freudestrahlend Urkunde und Präsent entgegennahmen. „Sie haben sich darüber hinaus nicht nur für den richtigen Beruf, sondern auch für die richtige Finanzgruppe entschieden – die Volks- und Raiffeisenbanken“, meinte Urner weiter.

„Wir brauchen Menschen, die bereit sind, Veränderungen mitzugestalten“, sagte der Akademieleiter und forderte die frischgebackenen Bankkaufleute für ihren weiteren Berufsweg auf, offen für Neues zu sein. „Sie haben gezeigt, dass Sie über einen langen Zeitraum ihre ‚PS‘ auf die Straße bringen können“, lobte Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte. „Und Sie haben mit dieser exzellenten Note eine hervorragende Basis geschaffen.“

Auch für die Volksbank Eifel war das hervorragende Abschneiden von Jana Hein und Felix Billen sowie die damit verbundene Ehrung durch den Genossenschaftsverband – Verband der Regionen in der GenoAkademie ein echter Grund zur Freude. „Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie Jana Hein und Felix Billen sind wir bestens gerüstet, alle künftigen Aufgaben zu meistern, auf uns zukommende Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und die Volksbank zukunftsfähig zu halten“, betonte Teamleiterin Kultur- und Personalmanagement Carola Schwarz.

Jana Hein und Felix Billen von der Volksbank Eifel eG gehören zu den prüfungsbesten Bank-Azubis im Land. Für ihr hervorragendes Abschneiden bei der diesjährigen Abschlussprüfung gratulierten ihnen in einer Feierstunde Akademieleiter Udo Urner (l.) und Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte (r.) von der GenoAkademie des Genossenschaftsverbandes in Rösrath-Forsbach. Fotos: GenoAkademie

Anschließend gab es viel Lob und einen weiteren Grund zum Feiern für die Volksbank Eifel eG: Eine Auszeichnung für vorbildliche Betreuung und Begleitung ihrer anvertrauten Auszubildenden im Prüfungsjahrgang 2018/2019.

„Eine Mannschaft kann nur so gut sein, wie der Trainer gut ist“, brachte es Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte von der GenoAkademie des Genossenschaftsverbandes in seiner Laudatio auf den Punkt. „Ohne dem, was Sie in der Volksbank Eifel eG den jungen Leuten in der Ausbildung angedeihen lassen, wären deren herausragende Leistungen und Spitzennoten nicht möglich“, betonte Dr. Florian Nolte an die Teamleiterin Kultur- und Personalmanagement Carola Schwarz gerichtet weiter und dankte für die stets gute Zusammenarbeit.

30.01.2019 - Bilanzpressekonferenz

Volksbank Eifel wächst gegen den Trend

Erfolgreiches Jahr bestätigt Fusion
Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 30.01.2019 hielten die Vorstände der Volksbank Eifel, Andreas Theis und Michael Simonis, Rückblick auf ein für die Volksbank Eifel überaus erfolgreiches Jahr 2018.
In einem sich schnell verändernden Marktumfeld hat sich die Bank auch im dritten Geschäftsjahr nach Fusion hervorragend behauptet. Diese Entwicklung folgt ganz klar dem Trend der Genossenschaftlichen FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken, die sich seit Jahren in einer Phase der wirtschaftlichen Stärke bewegt. Mit Fug und Recht kann behauptet werden: Das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken ist intakt.
Über bundesweit 30 Mill. Privat- und Firmenkunden vertrauen den Volksbanken und Raiffeisenbanken, was sich letztlich in der beachtlichen Ertragsstärke widerspiegelt. Und dass die FinanzGruppe den europäischen Vergleich nicht scheuen muss, zeigt das gerade erst bestätigte, hervorragende Rating von AA- der Agentur Fitch und Standard & Poor’s.

„Solche Ergebnisse lassen uns natürlich insgesamt sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.“ – so die beiden Vorstände. „Wir sind davon überzeugt, wenn wir den bereits vor Jahren eingeschlagenen Weg der digitalen Transformation und der Fokussierung auf unsere Mitglieder und Kunden konsequent weitergehen, dann wird es uns auch zukünftig gelingen, unsere starke Marktstellung zu behaupten. Dennoch halten wir nicht inne und stellen uns auch in diesem Jahr wieder den vielfältigen Herausforderungen, denen sich die FinanzGruppe und auch die Volksbank Eifel stellen muss.“

Zuerst sind da die unsicheren konjunkturellen Erwartungen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich im längsten Wirtschaftsaufschwung ihrer Geschichte. „Grundsätzlich sind wir für 2019 positiv gestimmt und prognostizieren ein BIP-Wachstum von 1,8 Prozent.“ Aber das konjunkturelle Gesamtbild ist eingetrübt. Die globalen Unsicherheiten, die unter anderem aus den schwelenden Handelskonflikten sowie den unklaren Folgen des Brexits – Nachverhandlungen eingeschlossen – resultieren, belasten die Wirtschaft.

Auch einige inländische Faktoren trüben das Konjunkturbild, wie beispielsweise der zunehmende Personalmangel und die Umbruchsituation in der Automobilindustrie. Daher wird der konjunkturelle Rückenwind - nicht nur für das Bankgeschäft - allmählich schwächer.

Was aber bedeutet das konkret für die Volksbank Eifel?
„Wir jammern nicht über die erhöhten Anforderungen der gesetzlichen Regulierungswelle. Vordergründig konzentrieren wir uns auf unser Marktumfeld, ohne den Blick für die Gesamtsituation zu vernachlässigen.
Die Volksbank Eifel wächst gegen den Trend! Und das sogar stärker, als wir es mit den Themen Fusion und technische Umstellung auf Agree21, die uns einige Kraft im letzten Jahr gekostet haben, hoffen durften.“

Die wichtigsten Themen 2018 waren für die Volksbank Eifel eG:
-    die Steigerung der Beratungsqualität in allen Zielgruppen,
-    innovative Lösungen bei der Weiterentwicklung der Bank durch neue Beratungskonzepte und digitale Kundenlösungen,
-    die konsequente Umsetzung des Wandels im stationären Vertrieb mit den Neueröffnungen der VR Eins in Speicher und den Servicepoints VR SISy in Speicher, Üxheim, Bitburg und Jünkerath.

Dieses Tempo wird auch in 2019 beibehalten, um den Kunden den besten Service zu bieten:
-    Eine der Hauptstellen, die in Prüm, wird modernisiert und umgestaltet.
-    Weitere VR SISy's entstehen in Dockweiler, Oberweis, Mettendorf und Badem.
-    Last but not least wird im Herbst eine weitere VR Eins in Prüm eröffnet.
„Diese Vorhaben gehen mit erheblichen Investitionen einher und das sogar im 7stelligen Bereich. Aber wir finden, dass wir das unseren Mitgliedern und Kunden schuldig sind.
Denn diese erwarten zurecht einen zukunftsorientierten Dienstleister in der Nähe.“

Zahlen der Bank
Filialen:     26 Standorte
Mitarbeiter:     368 Mitarbeiter und 11 Auszubildende
Kundeneinlagen:     1.071 Mio. EUR ( + 26 Mio. EUR = + 2,52 %)
Kredite:     921 Mio. EUR (+ 24 Mio. EURO = + 2,76 %)
Mitglieder:     Jeder 3. Einwohner ist Mitglieder bei der Volksbank Eifel eG
    (35.108 bei ca. 114.000 Einwohnern im Geschäftsgebiet) 
Bilanzsumme     1.374 Mio. EUR (+ 27 Mio. EURO = 2,0 %)
Kundenwertvolumen:     2.805 Mio. EUR (+ 31 Mio. EUR)


TOP JOB: 10te Auszeichnung in Folge
Die Volksbank Eifel ist stolz, in 2018 zum 10. Mal in Folge die Auszeichnung "TOP JOB"-Arbeitgeber erhalten zu haben. Sie gilt damit als einer der besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand.
Als Genossenschaftsunternehmen fühlt sich die Bank Werten wie Solidarität, Fairness, Partnerschaftlichkeit und Regionalität verpflichtet. Das gilt auch für die rund 300 Mitarbeiter, deren Identifikation mit dem Unternehmen von der Leitung als wichtiger Erfolgsfaktor betrachtet wird. Und um die Mitarbeiter zu binden, gibt es zahlreiche Angebote.
Diese reichen von der individuellen Gestaltung der Arbeitszeit, über Teilzeitangebote oder dem von der Bank eingerichteten Heimarbeitsplatz. Zudem unterstützt man Beschäftigte in Elternzeit aktiv und organisiert den Wiedereinstieg. Ältere Kollegen profitieren von speziellen Angeboten, wie der Altersteilzeit.
Damit aber nicht genug. Hinzu kommen eine ganze Reihe von Sozialleistungen, darunter etwa eine Altersvorsorge und ein veritables Gesundheitsmanagement, dessen Angebote auf Basis einer Mitarbeiterbefragung konzipiert wurden.

Die Volksbank Eifel und die Region
Über das Wirken der Volksbank Eifel eG als eines der größten Kreditinstitute in der Region hinaus, engagiert sich die Volksbank in vielfältiger wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht. Grund ist der Förderauftrag in § 1 Gen G "Förderung der Mitglieder". Und das sind immerhin über 35.000 Mitglieder und über 74.000 Kunden im Geschäftsgebiet.
Das Engagement bei der Ärztegenossenschaft Medicus eG und der Schulgenossenschaft „Gymnasium Speicher“ konnte durch die Realisierung und Umsetzung in 2018 in Wirkung gebracht werden. Darüber hinaus ist die Volksbank Eifel aktiver Partner bei den beiden Schülergenossenschaften in Bitburg und Neuerburg sowie der Energiegenossenschaft Südeifel Strom eG und anderen Energiegenossenschaften (Windenergie) in der Eifel.

„Wir stehen dafür, unsere genossenschaftlichen Werte auch außerhalb der Bankgeschäfte zu leben.“

Soziales Engagement
Mit über 400.000 EUR werden jährlich fast 460 Vereine, Schulen, Kindergärten und weitere Institutionen wie Ortsgemeinden etc. gefördert.
Nicht zu vergessen: Die VB Eifel Mitte Stiftung und die Mitgliederstiftung der Volksbank Eifel schütten zusammen nochmals rd. 35.000 EUR jährlich für zahlreiche Projekte in der Region aus.

Was ist neu in 2019?
„Unsere Stiftungen fördern in diesem Jahr die Jugendarbeit der Musikvereine. Jeder Musikverein, der aktiv Jugendarbeit betreibt, kann sich bis 15.09. für die Förderung durch uns bewerben.

Außerdem starten wir noch in diesem Jahr mit dem Thema Viele schaffen mehr. Hier möchten wir noch nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass es uns damit gelingen wird, viele Institutionen und Vereine - auch mit größeren Projekten - zu unterstützen.“
 

15.01.2019 - Interview Trierischer Volksfreund mit Vorstand Andreas Theis - Volksbank Eifel plant keine weiteren Fusionen

Bitburg/Prüm/Gerolstein. Mehr Kunden, weniger Filialen? Im TV-Interview spricht Volksbank-Vorstand Andreas Theis über den Wandel der Genossenschaftsbank in den vergangenen 25 Jahren und über das Banking der Zukunft auf dem Land. Von Dagmar Dettmer

(de) Damals lebten in Bitburg mehr Amerikaner als Deutsche. Der Flugplatz war als Nato-Stützpunkt noch voll in Betrieb. Der Dollar stand bei zwei Mark. Die heutige Hauptgeschäftsstelle der Volksbank war noch nicht gebaut. Die Idee, ein Stadtkernsanierungsprogramm aufzulegen, war gerade erst geboren. In den Gassen links und rechts der Fußgängerzone sah es noch teils wüst aus: bröckelnde Fassaden, marode Häuser, unschöne Baulücken. Bitburg war die Stadt der Landwirte, Handwerker und des Militärs.

In dieser Zeit begann Andreas Theis seine Lehre bei der Volksbank Bitburg, die 2016 mit der Fusion der Volksbank Eifel Mitte zu einem der größten genossenschaftlichen Institute der Region fusioniert ist und seither Volksbank Eifel heißt. Seit 21 Jahren lenkt Theis als Vorstand die Geschicke des Instituts, seit 25 Jahren arbeitet er ununterbrochen für das Unternehmen. Ein Vierteljahrhundert, in dem im Bankwesen eine Menge passiert ist.

Was hat sich Ihrer Ansicht nach grundlegend in den vergangenen 25 Jahren im Bankwesen geändert?

Theis: Früher kamen Kunden in einen „Nachfragermarkt“. Es gab nur wenige Anbieter finanzieller Dienstleistungen. Heute ist es umgekehrt: Wir werben um unsere Kunden. Kundenorientierung spielt eine entscheidende Rolle. Und das ist gut so. Wir müssen uns engagieren und uns um unsere Mitglieder und Kunden kümmern. Und natürlich hat sich unabhängig von diesem allgemeinem Wandel auch unsere Bank durch die Fusionen mit den Raiffeisenbanken Biersdorf, Neuerburg, Östliche Südeifel und schließlich der Volksbank Eifel Mitte verändert.

Inwiefern?

Theis: Durch die Zusammenschlüsse und das damit verbundene Wachstum war es möglich, dass unsere Mitarbeiter sich spezialisieren konnten. Somit können wir in unseren Geschäftsfeldern ein deutlich höheres Leistungsniveau anbieten. Durch unsere Größe können wir natürlich auch wachsende Unternehmen im Kreditgeschäft besser begleiten. Die Herausforderung besteht immer darin, mit der Größe nicht die Nähe zu den Kunden zu verlieren. Denn die zeichnet uns als Regionalbank ja aus.

Wenn Ihnen Nähe und Präsenz wichtig sind, wie passt es dann, dass Sie Filialen schließen?

Theis: Wir haben zwar räumliche Präsenz abgebaut, da wir Kleinstfilialen, die ohnehin kaum genutzt wurden, geschlossen haben. Dafür haben wir auf der anderen Seite aber persönliche Nähe aufgebaut. Mit unserem Konzept der VR SISy ist es möglich, über Bildschirm mit einem Mitarbeiter zu kommunizieren und all das zu erledigen, was früher am Schalter passierte wie beispielsweise Überweisungen. Und das von 7 bis 19 Uhr. Paralell dazu gibt es unsere VR-Eins-Filialen, in denen spezialisierte Fachleute unsere Kunden beraten – ob zu Fragen der Altersvorsorge oder der Finanzierung eines Hauskaufs und vieles mehr.

Mancher würde sich aber lieber wünschen, wenn alles so bliebe, wie es einmal war.

Theis: Filialen, die unsere Kunden rege nutzen, werden nicht geschlossen. Aber das Kundenverhalten hat sich geändert und wird sich weiter ändern. Da müssen wir Schritt halten. Heute erledigen viele ihre Bankgeschäfte online. Die kommen nicht mehr wegen einer Überweisung oder eines Dauerauftrags in die Bank. Es wird mehr und mehr mit Karte bezahlt. Und Bargeld gibt es inzwischen auch in vielen Supermärkten an der Kasse.

Wird es dann weniger Geldautomaten geben?

Theis: Wir haben derzeit 31 Geldautomaten in unserem Geschäftsgebiet. Ähnlich wie die Nutzung der Filialen analysieren wir auch die Nutzung der Automaten. Solange die Frequenz stimmt, ist der Standort gesetzt. Das heißt, die Kunden entscheiden selbst.

Wie sieht Ihrer Ansicht nach die Volksbank Eifel der Zukunft aus?

Theis: Wir gehen davon aus, dass schon in wenigen Jahren Kunden Standardgeschäfte überwiegend digital abwickeln. In wichtigen Fragen ist die persönliche Beratung dennoch unverzichtbar. Genau das ist unsere Stärke.

Und wie sieht der Genossenschaftsbanker der Zukunft aus?

Theis: Das wird vor allem ein Beziehungsmanager sein, umgeben von Spezialisten für bestimmte Themen – ob Versicherungen, Baufinanzierung oder eine Geldanlage. Es wird in Zukunft noch stärker darum gehen, dass ein Berater den Kunden mit seinen Wünschen und Zielen in den verschiedenen Lebensphasen in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Spezialisten begleitet – von der Finanzierung des Studiums oder der Ausbildung bis zur Altersvorsorge, von der Existenzgründung bis zur Unternehmensnachfolge.

Planen Sie weitere Fusionen?

Theis: Nein, das ist für uns kein Thema. Wir sind, so wie wir sind, gut aufgestellt.