Pressemitteilungen 2016

Neues von Ihrer Bank

Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen. Wir informieren die Presse regelmäßig über Aktivitäten und Neuigkeiten in eigener Sache. Über die Links gelangen Sie zur Vollversion der jeweiligen Pressemitteilung.

03./04.11.2016 - Eine Zeitung ist mehr als bedrucktes Papier

Interview aus dem Trierischen Volksfreund mit dem Volksbank-Vorstand Andreas Theis zum Lucky-Projekt und der Bedeutung des Lesens

Die regionalen Volksbanken und Raiffeisenbanken sind seit dem Start Exklusivpartner des Volksfreund-Projekts Lucky im Kindergarten. Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel, erläutert in diesem Interview die Intention, die hinter dieser Partnerschaft steckt – und warum es schon für Vorschulkinder wichtig ist, die Zeitung kennenzulernen.

Wenn Sie an Ihre Kindergarten und Schulzeit zurückdenken, wie viel haben Sie gelesen?
Es ist ja schon etwas her, aber in meiner Jugend habe ich eher wenig gelesen, sondern
mich mehr draußen aufgehalten – Fußball gespielt, etwas mit Freunden unternommen. Das
Lesen kam dann aber später in der Schule. Die Zeitung hatten wir auch immer auf dem Küchentisch, aber die war eher meinen Eltern vorbehalten.

Warum ist es wichtig, sich schon im Kindergarten – wenn auch spielerisch – mit dem Thema Zeitung und Informationen zu befassen?
Die Unmenge an Informationen, die auf Kinder und Jugendliche schon in jungen Jahren hereinprasseln – nicht nur durchs Fernsehen, sondern vor allem durch die Nutzung der elektronischen Medien – ist schwer zu kanalisieren. Hier das richtige Maß zu finden, ist heute eine Herausforderung. Videospiele, aber auch schon die Nutzung von i-Pads oder Laptop sind heute eine Selbstverständlichkeit – wo bleiben da die wichtigen Nachrichten aus dem unmittelbaren Lebensumfeld?
Lucky setzt da genau richtig an – die Leseratte erklärt komplexe Sachverhalte für Kinder. Kinder sollten von Anfang an überhaupt erkennen und lernen, dass es außer den schnellen Nachrichten im Internet auch noch die Hintergrundberichte und Geschichten aus dem eigenen Dorf gibt. Was passiert bei mir zu Hause? Das gibt es nur in der Zeitung!
Was zeichnet Ihrer Meinung nach gute Leseförderung aus, warum ist Lesekompetenz so bedeutsam?
Leseförderung, so wie ich sie verstehe und so wie die Volksbanken Raiffeisenbanken sie in den verschiedenen Projekten mit dem Volksfreund begleiten, muss nachhaltig sein. Das darf nicht nur eine Momentaufnahme sein, sondern muss über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren ständig geübt und gelebt werden. Erst dann verfestigt sich hoffentlich auch bei  jungen Menschen die Erkenntnis, Zeitung lesen macht schlau, und ist mehr, als nur ein Stück bedrucktes Papier.
Die so aufgebaute Lesekompetenz ist im Berufsleben aus meiner Sicht unverzichtbarer Bestandteil einer fundierten Ausbildung. Geben wir jungen Menschen die Chancen, die sie verdient haben.

Die regionalen Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützen zahlreiche Volksfreund-Projekte für verschiedene Altersgruppen – vom Kindergarten bis zur Ausbildung. Was ist die Intention?
Mit unserer Förderung der verschiedenen Projekte von Lucky im Kindergarten bis hin zu „Zeitung lesen macht Azubis fit“ fördern wir über 15 bis 17 Jahre hinweg die Entwicklung junger Menschen. Unsere Bankengruppe wird damit ihrer Verantwortung für die Menschen
in der Region gerecht.
Dabei spielt das Thema Nachhaltigkeit die wichtigste Rolle – wer sonst begleitet einen jungen Menschen in dieser Lebensphase immer wieder mit dem Thema Lesekompetenz oder Leseförderung? Und – das möchte ich ganz besonders betonen – nicht erst seit den ersten Ergebnissen der PISA-Studie haben wir dieses Problemfeld erkannt.

Aus Kindergartenkindern werden Schüler, aus Schülern Arbeitnehmer – wie wichtig ist es im Beruf, sich zu informieren und auf dem Laufenden zu sein?
Bis zum Ende der Ausbildung sehe ich unsere Projektunterstützung als die Bildung eines Fundaments für das spätere Leben an. Im Beruf wird man tagtäglich mit neuen  Herausforderungen konfrontiert – Lesekompetenz ist da eine Eigenschaft, die enorme Vorteile im täglichen Umgang mit den Kollegen oder Kunden bringt und auch das eigene Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärkt. Mitreden können und seine eigene Meinung gut und richtig artikulieren, stehen dabei für mich im Vordergrund. Und die aktuellen Zahlen verschiedener Studien zum Thema „funktionale Analphabeten“ im beruflichen Umfeld sind gerade ein Anreiz, hier einiges zu tun. Es kann doch nicht sein, dass wir rund 7,5 Millionen
Erwachsene im Berufsleben haben, die über schwache Lesefähigkeiten verfügen, und somit jeder sechste Erwachsene einfache Texte kaum verstehen oder schreiben kann. Damit erklärt sich das Engagement der Volksbanken Raiffeisenbanken fast von selbst. Und wir werden auch in Zukunft diese Projekte unterstützen – es lohnt sich einfach, für bessere Lesefähigkeiten zu kämpfen.

Das Interview führte Björn Pazen.

18.07.2016 - Viel Lob zum Abschied – und Ehrennadeln in Gold

Im Ruhestand: Volksbank-Vorstände Rainer Berlingen und Peter Bersch

Bitburg/Prüm/Gerolstein. Viel Lob gab es zum Abschied – und Ehrennadeln in Gold des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV): Rainer Berlingen und Peter Bersch, Vorstandsmitglieder der frisch fusionierten Volksbank Eifel, standen im Mittelpunkt einer Feier, die den Hof des Schlosses Niederweis in ein Zentrum genossenschaftlicher Identität verwandelte. Deutlich wurde: Die Mitte des Jahres ausgeschiedenen Bankdirektoren haben im Laufe ihrer beruflichen Karriere viele Meilensteine in der Landschaft der Genossenschaftsinstitute erreicht. In den vergangenen Jahrzehnten prägten sie gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen den Aufwärtstrend der vorherigen Volksbank Eifel Mitte und Volksbank Bitburg.

1952 geboren, 1967 als Rechtsanwaltsgehilfe in einer Dauner Kanzlei gestartet und gearbeitet und anschließend – nach einem Studium der Betriebswirtschaft und der Rechtswissenschaften – Leiter der Rechts- und Insolvenzabteilung der Volksbank Gerolstein: So machte Berlingen sich den Weg frei zu weiteren Aufgaben. 1990 begann er seine Vorstandstätigkeit in der damaligen Volksbank Hillesheim-Gerolstein, einer Vorgängerbank der heutigen Volksbank Eifel. Viele Jahre engagierte sich Berlingen in regionalen und überregionalen Gremien im genossenschaftlichen Finanzsektor, beispielweise als Mitglied des Verbandsrates des Bundesverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Berlin. Dessen Vorstandsmitglied, Gerhard Hofmann, zeichnete Berlingen nun mit der Ehrennadel in Gold des DGRV aus. „Niemanden wird überraschen, dass Ihr Ausscheiden aus dem aktiven genossenschaftlichen Dienst sowohl in der Eifel eine große Lücke reißen wird als auch in all Ihren anderen Betätigungsfeldern: bei uns im BVR ebenso wie in der genossenschaftlichen FinanzGruppe“, sagte Hofmann: „Sie sind ein Botschafter der genossenschaftlichen Ideale in ihrer Region geworden.“ Genossenschaftliche Werte könnten schließlich nur von Menschen mit Leben gefüllt werden.

Das sah auch Werner Böhnke, Aufsichtsratsvorsitzender der WGZ Bank, so. Er war gekommen um Peter Bersch mit der Ehrennadel in Gold zu würdigen: „Peter Bersch hat über mehr als 20 Jahre hinweg mit Umsicht und Weitsicht seine unternehmerische Verantwortung für die Volksbank Bitburg erfolgreich wahrgenommen. In seiner sympathischen und unverwechselbaren Art hat er sich darüber hinaus mit Sachverstand und Gestaltungskraft in vielfältiger Weise engagiert. Auch in seiner Arbeit für die Gremien der WGZ BANK hat er sich stets als kreativer Geist und wertvoller Impulsgeber gezeigt.“ Begonnen hatte alles in den 70er Jahren: Der heute 60-jährige Bersch startete seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und arbeitete dort als Leiter der Kreditabteilung. 1986 wagte er den Sprung zu den Genossenschaften und wechselte zur Volksbank Westerwald. Dort war Bersch als Abteilungsdirektor und Prokurist tätig, bevor er 1993 in den Vorstand der Volksbank Bitburg berufen wurde. 1999 erfolgt die Ernennung zum Vorstandssprecher und 2011 zum Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion war er einer der entscheidenden Architekten der Volksbank Bitburg, die er zuletzt erfolgreich in den Zusammenschluss mit der Volksbank Eifel Mitte führte. Wie Berlingen engagierte sich auch Bersch über den Tellerrand hinaus und war unter anderem Aufsichtsratsmitglied der WGZ Bank und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ratiodata.

Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, betonte in seinem Grußwort den Mut von Berlingen und Bersch zu wichtigen und richtigen Weichenstellungen: „Genossenschaftsbanken wie die Volksbank Eifel und ihre Vorläuferinstitute sind erfolgreich, weil sie sich nicht auf den Staat verlassen, sondern weil sie sich auf sich selbst verlassen. Weil sie Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung mit Fleiß, Tüchtigkeit, aber eben auch mit Mut und Zuversicht kombinieren.“

Die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden, Peter Barz von der Volksbank Bitburg und Dieter Nahrings von der Volksbank Eifel Mitte, hoben die Verhandlungen auf dem Weg zur Fusion hervor: „Seit dem ersten Gedankenaustausch bis zur jetzigen Verschmelzung ist gerade einmal ein Jahr vergangen. Das ist ein Zeichen dafür, dass man von Beginn an auf Augenhöhe miteinander geplant hat. Ein eindeutiges Zeichen für die bereits menschlich fusionierte Bank ist auch die heutige gemeinsame Verabschiedungsfeier.“

In ihren Dankesworten würdigten die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder die vielen guten Begegnungen in ihrem Berufsleben. „Wer nach genossenschaftlichen Grundsätzen handelt, der braucht Weggefährten, die diese Philosophie mittragen“ waren sich Berlingen und Bersch einig. Die beiden freuen sich jetzt auf mehr Zeit für Familie und Hobbys. Berlingen setzt sich für ein katholisches Kinderheim in Thailand ein und will dieses nun besuchen. Dabei wird er die Spenden überreichen, die er statt Geschenke zum Abschied bekommen hat. Auch Bersch hatte um Spenden statt Geschenke gebeten und unterstützt damit die „Lebendige Genossenschaft - Mitgliederstiftung der Volksbank Bitburg“. Er freut sich, nun Kugelschreiber mit Schraubenschlüssel zu tauschen und mehr Zeit seinen Oldtimern widmen zu können.

14.07.2016 - Aus Last wurde erst Routine und nun Spaß

Die Auszubildenden der Volksbank Eifel erweitern ihr Wissen mit dem Volksfreund-Projekt ZeiLe

Neuer Name, aber die gleichen positiven Erfahrungen: Elf angehende Bankkaufleute der neu fusionierten Volksbank Eifel eG nehmen am Volksfreund-Projekt "Zeitung lesen macht Azubis fit" (ZeiLe) teil. Sie merken, dass sie mehr wissen und besser mitreden können.

Bitburg. "Am Anfang war es irgendwie eine Last, dann wurde es Routine - und heute macht es richtig Spaß, weil man merkt, dass es etwas bringt." Maike Reißdörfer ist angehende Bankkauffrau bei der neu fusionierten Volksbank Eifel eG und nimmt im zweiten Jahr am Volksfreund-Projekt "Zeitung lesen macht Azubis fit" teil.

Für insgesamt elf Auszubildende der Bank gehört die tägliche Zeitungslektüre mittlerweile einfach dazu. "Das ist ein klarer Mehrwert. Ich kenne mich in aktuellen Nachrichten viel besser aus, kann in Kundengesprächen mitreden, egal, ob es um regionale Themen geht oder die Auswirkungen des Brexit", sagt Reißdörfer.
Bereits seit dem Start des Projekts im Jahr 2009 ist die ehemalige Volksbank Bitburg Partner von ZeiLe. Und daher spricht Ausbildungspatin Sabine Lamberty auch aus einer langjährigen Erfahrung, wenn sie zum Beispiel über die wissenschaftliche Begleitung spricht, mit der die Universität Koblenz-Landau den Wissenszuwachs der Teilnehmer misst: "Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Auszubildenden sich sehr intensiv mit der Zeitung befassen, sie regelmäßig lesen. Und dieses Wissen kommt dann auch sehr gut bei unseren Kunden an, wenn sie merken, dass unsere Azubis mitreden können."
Diese positiven Erfahrungen bestätigen auch die aktuellen ZeiLe-Teilnehmer. "Dank des Volksfreund-Lokalteils befasse ich mich nun viel mehr mit der Region. Am Anfang war ich nicht so begeistert vom täglichen Zeitunglesen, aber mittlerweile gehört der Volksfreund einfach dazu", sagt zum Beispiel Johannes Habscheid, der ebenfalls im zweiten Jahr an ZeiLe mitmacht: "Das Projekt macht mir nun richtig Spaß". "Ich werde auch nach dem Abschluss des Projekts jeden Tag die Zeitung lesen", meint sein Kollege Lukas Maier. Und Michael Jegen ergänzt: "Das Projekt ist sinnvoll, da man seine Allgemeinbildung deutlich verbessert und es für die Kommunikation mit Kollegen und Kunden absolut hilfreich ist." Julian Comes hat dank ZeiLe gemerkt, "was man mit dem täglichen Blick in den Volksfreund alles lernen kann".
Einen ganz anderen Aspekt der täglichen Zeitungslektüre betont Volksbank-Prokurist Christian Pauly: "Durch ZeiLe hat sich auch die Rechtschreibleistung der Azubis verbessert. Wer viel liest, macht dann auch beim Schreiben weniger Fehler - und wir stehen sehr intensiv in schriftlichem Kontakt mit unseren Kunden."

Wie Ausbildungspatin Lamberty bewertet Pauly das Engagement der Volksbank in Sachen ZeiLe als sehr positiv: "Wir verstehen unseren Job anders als andere Finanzdienstleister, denn wir sprechen mit unseren Kunden nicht nur über Finanzen und Geld, sondern auch über die täglichen Dinge des Lebens. Und daher müssen auch schon unsere Azubis informiert sein, was in der Region und der Welt passiert. Und dank ZeiLe haben die Auszubildenden eine ganz andere Wissensbasis."
Und da nach der Fusion der Volksbank Bitburg mit der Volksbank Eifel-Mitte das Geschäftsgebiet erheblich gewachsen ist, hat Pauly einen zusätzlichen Mehrwert erkannt: "Der Volksfreund mit seiner regionalen Struktur bringt die Menschen in der Eifel zusammen, genau wie jetzt unsere Bank." Und wegen all` dieser positiven Erkenntnisse und Erfahrungen werden auch die künftigen Azubis der Volksbank Eifel in den Genuss der täglichen Zeitungslektüre kommen.
Alle interessierten Unternehmen können ihre Auszubildenden noch für das nächste Projektjahr von "Zeitung lesen macht Azubis fit" anmelden. Neben der täglichen Zeitungslektüre und der wissenschaftlichen Begleitung können alle Teilnehmer zum Beispiel kostenlos an den Veranstaltungen der IHK-Azubi-Akademie teilnehmen. Daneben bietet der Volksfreund ein attraktives Paket an Medialeistungen. Informationen im Internet unter www. zeile.volksfreund.de

Redakteur: Björn Pazen

13.07.2016 - Bargeld ganz diskret und sicher

Die Volksbank Eifel eG führt bediente Geldausgabe am Geldautomaten jetzt auch in Hillesheim ein

Sicherheit und Diskretion sind die Aspekte für diese Veränderung – und Zeitgewinn für persönliche Beratungsgespräche: Was sich in den benachbarten Geschäftsstellen der Volksbank Eifel eG in Badem, Jünkerath, Oberweis und Stadtkyll schon bewährt hat, führt jetzt auch in Hillesheim zu einem noch besseren Servicekonzept. Auch dort stellen wir um von der offenen Geldausgabe am Kassenschalter auf die bediente Bargeldausgabe am Geldautomaten. Um Engpässe zu vermeiden, investierte die Volksbank in einen zweiten Geldautomaten in der Hillesheimer Geschäftsstelle.

Jede Geldausgabe erfolgt jetzt über den Geldautomaten. Auch Kunden, die ihre Bankkarte nicht mitführen oder ihre Geheimnummer nicht auswendig wissen, können dennoch ihr Geld so diskret dem Automaten entnehmen. Ganz einfach durch Einstecken einer Karte, die von unseren Mitarbeitern ausgehändigt und vom Geldautomaten nach der Auszahlung einbehalten wird. Großer Vorteil ist dabei: Kein Kunde kann bei diesem System sehen oder erahnen, wie viel Geld der Kunde vor ihm ausbezahlt bekommt.

Letztendlich profitieren alle Seiten – Bank, Mitarbeiter und Kunden – von dieser Neuerung: Die Mitarbeiter werden von der Routineaufgabe der Geldausgabe entlastet und stehen damit für anspruchsvollere Aufgaben zur Verfügung. Mitglieder und Kunden erhalten den Zeitgewinn in Form qualitativ hochwertiger Beratungsgespräche zurück. Und dass Kunden bei uns immer einen Ansprechpartner für guten Service rund ums Bankgeschäft haben, gehört zu unserem Qualitätsverständnis.

Besuchen Sie uns in Ihrer Bank in Hillesheim.

12.07.2016 - Abschluss Exzellenzkurs

Wie junge Leute erfolgreich ins Berufsleben starten

Business-Dinner und Rhetorikseminar: Schüler der Gymnasien Biesdorf und Neuerburg erhalten in Exzellenzkurs wichtige Infos

(Neuerburg/Biesdorf) Wer nach der Schule beruflich durchstarten möchte, der muss gewisse Schlüsselqualifikationen mitbringen, die man in den Lehrplänen deutscher Schulen vergeblich sucht. Im Exzellenzkurs der Volksbank Bitburg in Kooperation mit dem Trierischen Volksfreund lernten 33 Schüler der Gymnasien Neuerburg und Biesdorf alles, was man für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben braucht.

Neuerburg/Biesdorf. Welches Kleid passt zum Vorstellungsgespräch? Wie verhalte ich mich bei einem Geschäftsessen oder einem Small-Talk im Berufsleben? Es gibt gewisse soziale Kompetenzen und sogenannte Schlüsselqualifikationen, die nicht im Schulunterricht vermittelt werden, für eine Karriere im Job dennoch unerlässlich sind. "Der Exzellenzkurs vermittelt diese Kompetenzen, die sich jeder Personalchef neben guten Noten wünscht und ermöglicht damit auch den optimalen Start in Beruf oder Studium", betonte Lothar Wiemer, Lehrer des St.-Josef-Gymnasiums Biesdorf zu Beginn des Exzellenzkurses im März.

Seitdem haben 33 Schüler des Staatlichen Eifel-Gymnasiums Neuerburg und des St.-Josef-Gymnasiums Biesdorf, die sich für die Teilnahme am Exzellenzkurs der Volksbank Eifel beworben hatten, grundlegende Erfahrungen für den Berufseinstieg gesammelt. Auf einer Abschlussveranstaltung in der Aula des Neuerburger Gymnasiums präsentierten die Schüler ihre exzellenten Erlebnisse der Öffentlichkeit.

Schreibkurs: Zum Projekt zählt traditionell auch, dass die Exzellenzkursler Artikel zu den einzelnen Veranstaltungen des Kurses verfassen, die auf den KLASSE!-Seiten des Trierischen Volksfreunds veröffentlicht werden. Bei der Auftaktveranstaltung "Textwerkstatt" in Kooperation mit dem Trierischen Volksfreund lernten die Schüler unter der Leitung des Journalisten Björn Parzen deshalb, wie man publikumswirksam schreiben, Interviews durchführen und Ergebnisse ansprechend präsentieren kann.

Business-Knigge: Knigge als Urvater des guten Benehmens hätte seine Freude an den Fortschritten der Exzellenzkursler gehabt, wenn er die Teilnehmer nach ihrem Business-Dinner im Gasthaus Herrig in Meckel hätte verabschieden können. Denn vor dem Mehrgänge-Menü lernten die Schüler in Kurzvorträgen die richtigen Umgangsformen für ein Business-Dinner. Von der Theorie ging es dann auch gleich zur Praxis: Bei einem Stehempfang mit Orangensaft wurden die Benimmregeln, wozu souveränes Auftreten und auch ein fester Händedruck mit persönlicher Vorstellung gehören, eintrainiert und gefestigt.

Rhetorik und Moderation: Andere Menschen mittels einer ausgefeilten Redekunst von seinen Zielen zu überzeugen: Von der Antike bis in die Gegenwart ist die Kunst der Rhethorik, die einem auch im Job Vorteile verschafft, nicht aus der Mode gekommen. Deshalb führten Nico Steinbach (MdL/SPD) sowie Daniela Maas, Mitarbeiterin der Volksbank die Schüler mit anschaulichen Beispielen in die Kunst des Redens ein.

Business-Tag: Wie sieht eine Bankausbildung in der Praxis aus? Wo arbeite ich als Programmierer? Diese und andere Fragen standen bei der vierten Kurseinheit des Exzellenzkurses im Zentrum. Zunächst öffnete die Volksbank Bitburg ihre Pforten für die Gymnasiasten aus der Eifel: Die Vorstellung der Volksbank Bitburg und ihrer künftigen Fusionspläne zur Volksbank Eifel gab den Exzellenzkurslern erste Einblicke in die Besonderheiten der Finanzwelt.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Programmierens: Die Firma Petronik als Spezialist für Automatisierungstechnik arbeitet rund um den Globus. Der Firmengründer Alois Petry machte den Schülern deutlich, dass Reisefreude und Fremdsprachen in der heutigen Zeit genauso unerlässlich sind wie fachliches Können.

Motto: Neben all den Schulungen und Vorträgen mussten sich die Schüler im Rahmen des Exzellenzkurses auch noch mit dem Wirtschaftsstandort vor ihrer Haustüre, der Eifel, auseinandersetzen. Was is typisch Eifel? "Döppekuchen und wandern", meinte eine Schülerin bei der Abschlusspräsentation, bei der die Schüler ihr Marketingkonzept für die Eifel präsentierten. "Was die Schüler im Exzellenzkurs der Volksbank mit dem Kooperationspartner Tierischer Volksfreund gelernt haben, das können die Schulen finanziell nicht leisten und stemmen", resümierte Jens Kempe, Schulleiter des Gymnasiums Neuerburg.

06.07.2016 - Duftende Backwaren - einfach zum Reinbeißen

Duftende Backwaren - einfach zum Reinbeißen

Innungsbäcker lassen ihre Brote und Brötchen testen

Im Servicecenter der Volksbank Eifel in Prüm testete Brotprüfer Karl-Ernst Schmalz kürzlich die Produkte der Innungsbäcker aus der Region.

Prüm/Bernkastel-Kues. Deutschland ist das Land mit einer weltweit einzigartigen Brotkultur. Dies wurde auch bei den Öffentlichen Brotprüfungen wieder einmal deutlich. Auf langen Tischen lagen ausgebreitet unzählige Brot- und Brötchensorten der regionalen Innungsbäcker.  Schoko-Brötchen und Croissants, Dinkelvollkornbrot und Kraftkorn - egal ob hell oder dunkel, süß, herzhaft, oder besonders gehaltvoll: Die Backwaren aus den handwerklich arbeitenden Backstuben der Region laden zum Reinbeißen ein.

Bei den alljährlich stattfindenden Brotprüfungen wird jedes Brot, jedes Brötchen  individuell getestet. - Die Arbeit der Brotprüfer ist auch deshalb wichtig, weil die Bäcker selbst einen objektiven Blick auf ihre Produkte und wertvolle Tipps bekommen. "Wenn die Kruste eines Brotes zu hell und dünn ist, kann es sein, dass dies dem Bäcker gar nicht mehr auffällt, weil er das Brot bereits seit Jahren so herstellt. Aber wenn wir ihm nun den Tipp geben, das Brot zehn Minuten länger auszubacken, wird er merken, dass das Brot viel besser schmeckt", erklärt Karl-Ernst Schmalz, einer der drei deutschen Brotprüfer, die die Backwaren der Innungsbäcker auf den Prüfstand stellen.  Fotos der Brotprüfung findet man in der Bildergalerie unter: www.das-handwerk.de

In diesem Jahr wurden die Brotprüfungen in Prüm, im Servicecenter der Volksbank Eifel Mitte und in Bernkastel-Kues, im Servicecenter der VVR-Bank durch geführt. Zahlreiche Kindergärten und Schulklassen besuchten die Prüfungen und die Bankkunden wurden vom Brotduft magisch  angezogen. Auch für Besucher hatte Karl-Ernst Schmalz immer nützliche Verbraucher-Tipps, parat. Wie die einzelnen Backwaren abgeschnitten haben, erfährt man unter www.brottest.de. Im Bäckerei-Finder sind die Testergebnisse nachzulesen. Aber auch in den Regalen kann man jetzt am grünen Regalstopper erkennen, wenn ein Brot besonders gut abgeschnitten hat. In der Gemeinschaft der Innung wird jedes Jahr die Brotprüfung durchgeführt und die Innungsbäcker bekommen damit die Möglichkeit, für die Qualität ihrer Produkte zu werben.

Hintergrund:
Die Backwaren werden nach den Richtlinien der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) von Qualitätsprüfer Karl-Ernst Schmalz geprüft nach Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Krumenbild, Struktur und  Elastizität, Geruch und Geschmack. In diesem Jahr haben 14 Bäckereien der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region insgesamt 234 Produkte, davon 121 Brote, 62 Brötchensorten und 51 Stollen testen lassen. Urkunden für sehr gute Ergebnisse gab es für 56 Brote, 30 Brötchensorten und 39 Stollen. Ein 'Gut' erhielten: 46 Brote, 22 Brötchensorten und acht Stollen.  Als verbesserungswürdig wurden  getestet: 19 Brote, 10 Brötchensorten und vier Stollen. Nachfolgende Innungsbäcker unterzogen ihre Produkte dem freiwilligen Test: Bäckerei Achim Billen (Ferschweiler), Bäckerei Blasius (Birresborn), Bäckerei Clemens (Pelm), Bäckerei Emondts (Kerpen), Bäckerei Hubert Flesch (Dudeldorf), Bäckerei Fleury (Brauneberg), Naturbäckerei Hardt (Neumagen-Dhron), Kyll's Backstube (Arzfeld) Bäckerei Dirk Mertes (Lieser), Prümtaler Mühlenbäckerei Hahn & Söhne GmbH (Lünebach), Bäckerei Peter (Minheim), Bäckerei Schander (Heidenburg), Bäckerei Schmitz (Daleiden),  Bäckerei Schnur (Binsfeld). Alle Ergebnisse unter:  www.brottest.de