Pressemitteilungen

Neues von Ihrer Volksbank Eifel eG

Hier finden Sie Pressemitteilungen aus vergangenen Jahren. Wir informieren die Presse regelmäßig über Aktivitäten und Neuigkeiten in eigener Sache.  

02.12.2020 VR Kalender 2021

Etwas Glück zur richtigen Zeit!

Endlich ist es wieder soweit, der neue Kalender des Gemeinschaftsprojektes der Raiffeisenbank Irrel eG, Raiffeisenbank Westeifel eG, Volksbank Eifel eG und der Westeifel Werke gGmbH ist da.

Das Herzstück des Kalenders stellen die liebevoll gestalteten Bilder von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Westeifel Werke sowie von Schülerinnen und Schülern aus unserer Region, die an dem Jugendmalwettbewerb „jugend creativ“ teilnahmen, dar. Thema dieses Jahr war „Glück ist…“

Das Glück ist so individuell wie die Menschen selbst. Und genau so individuell definieren Kinder und Jugendliche Glück für sich selbst in ihren kreativen Beiträgen zum 50. internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Seit einem halben Jahrhundert motiviert der internationale Jugendwettbewerb in Europa zur gestalterischen Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Seit der ersten Wettbewerbsrunde 1970 wurden 90 Millionen Wettbewerbsbeiträge international eingereicht - das sind 700 Fußballfelder voller Kunst. Damit ist der Jugendwettbewerb der größte seiner Art weltweit und aus der Jugend - und Kulturförderung nicht mehr wegzudenken.

In den Werkstätten der Westeifel Werke gibt es arbeitsbegleitende Maßnahmen, wie Sport-, Musik-, Theatergruppen und den Malkurs. Diese können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anspruch nehmen, da die Menschen mit Handicap in ihrem eigenen Tempo arbeiten und einen Ausgleich zu den Tätigkeiten in den Produktionsbereichen brauchen.

Bereits in der 19. Auflage erscheint der Kalender mit preisgekrönten Bildern von Schülerinnen und Schülern sowie den betreuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Westeifel Werke.


Von der Qualität der rund 3.191 Arbeiten aus der Region überzeugten sich die Jurymitglieder in verschiedenen Sitzungen. Die Kinder und Jugendlichen präsentierten ihr Glücksgefühl auf sehr individuelle wie auch originelle Weise. Vielleicht konnte mit Hilfe des Kreativwettbewerbs ein kleiner Ausgleich zu den entgangenen künstlerischen Impulsen erfolgen, gerade in diesem Jahr, in dem die Covid-19-Krise alles veränderte. Der Schulunterricht, bei dem besonders die ästhetisch orientierten Schulfächer wie Kunst, Werken, Musik und Sport oft zu kurz kamen, gestaltete sich neu. Fünf Preisträger wurden auf Landesebene ausgezeichnet und auf Bundesebene konnte sogar ein vierter Platz erzielt werden.

Gerne unterstützen die Volksbanken und Raiffeisenbanken auch in diesem Jahr wieder die Westeifel Werke mit einer Spende von 1.500 Euro. Diese können zum Beispiel für neue Pinsel, Leinwände und Farben verwendet werden, um damit neue Kreativität zu entfachen.

Die aktuelle Wettbewerbsrunde ist bereits zum 1. Oktober 2020 mit dem Thema „Bau dir deine Welt“ gestartet. Die Vorfreude auf die mit Spannung zu erwartenden kreativen Arbeiten ist bereits jetzt schon bei den Initiatoren zu spüren. Alle hoffen, dass im kommenden Jahr die feierliche Präsentation des Kalenders wieder stattfindet und die Begeisterung zur Kunst im persönlichen Austausch wieder gelebt werden kann.

Den neuen Kalender erhalten Sie bei allen Filialen der Raiffeisenbank Irrel eG, der Raiffeisenbank Westeifel eG und der Volksbank Eifel eG.

01.10.2020 Wanderausstellung "Landtag Rheinland-Pfalz"

Wanderausstellung "Landtag Rheinland-Pfalz" ist eröffnet

Bitburg. In einer kleinen Corona-gerechten Feierstunde eröffnete Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG, in Anwesenheit des Präsidenten des Landtags von Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, die Ausstellung über die Geschichte und den Inhalt der parlamentarischen Arbeit im Mainzer Landtag.

Neben Geschichts- und Wissensfakten transportiert die Ausstellung in plastischer sowie in interaktiver Art und Weise die Bedeutung gelebter Demokratie.

Bei der Wahl des Veranstaltungsortes nahm man Bezug auf gleich mehrere Parallelen. Man knüpft gern an die 2012 erstmals erfolgreich stattgefundene Ausstellung in den Räumen der damaligen Volksbank Bitburg an. Des Weiteren sind heute zwei ehemalige Volksbank-Mitarbeiter Mitglied des heutigen rheinland-pfälzischen Landtags:

Mit Nico Steinbach als ehemaligen Leiter der Jugendbank FreeWay und Michael Ludwig als früheren Leiter der Privatkundenbetreuung setzt sich die genossenschaftliche Philosophie folgendermaßen mit der Übernahme von Verantwortung für die Menschen in einer Region in deren parlamentarischen Arbeit fort.

Hendrik Hering griff diese Zusammenhänge in seiner Einführungsrede auf und sprach beiden Herren im Namen des Landtags Rheinland-Pfalz seinen Dank aus. Er sei froh, dass trotz Corona diese Ausstellung zum ersten Mal seit Februar 2020 wieder gezeigt werden könne und hoffe auch, dass Besuche von Gruppen und Schulklassen im Landtag in Mainz bald wieder möglich sein werden.

Sein Dank für die Ausrichtung und Umsetzung in der Volksbank Eifel eG verband er mit der Bitte an die anwesenden Schulvertreter, möglichst vielen interessierten Schülergruppen den Besuch der Ausstellung in dieser ansprechenden interaktiven Präsentationsform zu ermöglichen.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr ohne Voranmeldung für Einzelpersonen geöffnet; Gruppen melden bitte ihren Besuch unter der Adresse marketing@volksbank-eifel.de an.

24.09.2020 #VEREINt - Gemeinsam viel erreicht.

#VEREINt - Gemeinsam viel erreicht.

Regionale Kreditinstitute schütten mehr als 50.000 Euro Spendengelder an von der Corona-Krise betroffene Vereine im Eifelkreis Bitburg-Prüm aus.

obere Reihe v. l.: Mark Kaffenberger, Vorstand Raiffeisenbank Westeifel eG, Landrat Dr. Joachim Streit, Rainer Nickels und Ingolf Bermes, Vorstand Kreissparkasse Bitburg-Prüm. untere Reihe v. l.: Werner Kemmer; Vorstand Raiffeisenbank Irrek eG, Andreas Theis, Vorstand Volksbank Eifel eG Foto: Foto-Studio-Höffler

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Joachim Streit unterstützt die gemeinsame Initiative der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, der Raiffeisenbank Irrel eG, der Raiffeisenbank Westeifel eG und der Volksbank Eifel eG Vereine und Institutionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, die von der Corona-Krise vor besondere Herausforderungen gestellt wurden.

Dank „#VEREINt“ konnten sich Vereine und Institutionen, die coronabedingt finanzielle Einbußen verzeichnen mussten, schnell und einfach online bewerben und jeweils bis zu 1.000 € „Corona-Soforthilfe“ erhalten. Insgesamt wurden 163 Bewerbungen eingereicht, von denen nun 105 Vereine mit einer finanziellen Unterstützung bedacht werden. Um so viele Initiativen wie möglich unterstützen zu können, wurde das im Vorfeld festgelegte Budget um weitere 2.000 € auf insgesamt 52.000 Euro erhöht.

Landrat Dr. Streit freut sich über den gelungenen Abschluss der Aktion. „Sie hat einmal mehr gezeigt: auch in der Krise halten die Menschen im Eifelkreis Bitburg-Prüm zusammen! Das macht uns aus und darauf bin ich als Landrat besonders stolz.“

07.08.2020 "Morgen kann kommen!"
Bild v.l.n.r.: Werner Kemmer und Manfred Weiland (Vorstand Raiffeisenbank Irrel eG) und Michael Simonis und Andreas Theis (Vorstand Volksbank Eifel eG) (Bild Karl Höffler, Neuerburg)

Gemeinsam starten wir mit Zuversicht in die Zukunft und sagen „Morgen kann kommen!“

Gemeinsam für Sie, unsere Mitglieder und Kunden, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Wirtschaftskraft der Region Eifel beabsichtigen die Volksbank Eifel eG und die Raiffeisenbank Irrel eG zu fusionieren. Aus dem Zusammenschluss von zwei wirtschaftlich gesunden und starken Instituten entsteht ein „PLUS“ an Leistungsfähigkeit, Regionalität, Vertrauen, Partnerschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Entdecken Sie Ihre Volksbank Eifel eG.

„Es gehört zu unserer erfolgreichen Geschäftspolitik, uns konsequent strategisch gemäß bestehenden Veränderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft neu auszurichten, um das genossenschaftliche Banking in der Region weiter zu entwickeln“, so Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

Nach der sich zunehmend verschärfenden Wettbewerbssituation in der Finanzdienstleistungsbranche stehen Banken weiterhin und im Besonderen kleinere Kreditinstitute der anhaltenden Niedrigzinsphase und steigenden regulatorischen Anforderungen gegenüber. Hinzu kommt die rasch voranschreitende Digitalisierung. Gemeinsam gelingt es leichter diese Herausforderungen zu meistern, wenn man die Kräfte bündelt, um Synergieeffekte zu nutzen. Dies gelingt zwei Partnern am besten, die sich schon kennen und einander vertrauen. Bereits heute pflegen die Volksbank Eifel eG und die Raiffeisenbank Irrel eG ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander, das sich durch die kollegiale und intensive Zusammenarbeit in der Vergangenheit weiter vertiefte. Die gute Nachbarschaft beider Häuser und die teilweise Gebietsüberschneidung ergeben aus Sicht der Vorstände eine sinnvolle und logische Arrondierung.

„Zielsetzung ist es, auf diesem neuen gemeinsamen Weg weitere Mehrwerte für unsere Mitglieder und Kunden zu generieren aber auch die Effizienz der Prozesse zu steigern“, bemerkt Michael Simonis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

„Für unsere Mitglieder und Kunden setzen wir mit der Fusionsabsicht weiterhin auf Kontinuität und Verlässlichkeit sowie auf die Qualität der Genossenschaftlichen Beratung. Gemeinsam können wir unsere Beratungskompetenz weiter stärken, unsere Geschäftsfelder ausbauen und neue aufbauen“, so Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

„Die Volksbank Eifel eG zeichnet sich aus durch ihr Selbstverständnis und Handeln als Bank, die Zuversicht und Perspektive vermittelt und von Solidarität, Verlässlichkeit und einem starken Bezug zur Region geprägt ist. Denn regionale Strukturen garantierten schnelle, kompetente Entscheidungen, die direkt in der Region getroffen werden“, bekräftigt Michael Simonis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

„Verbunden mit unseren hohen Beratungsstandards, unserer qualifizierten Beratung für Privat- und Firmenkunden und unseren umfassenden digital-persönlichen Serviceleistungen ist die Volksbank Eifel eG in der Lage, dem Kunden dort zu begegnen wo er gerade ist“, hebt Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG, hervor.

Unter digitaler Nähe versteht die Bank ergänzend zu den klassischen Bankgeschäftsstellen, moderne Servicepoints, die kompetente Beratung per Videositzung anbieten, ein umfassendes Kundenservicecenter mit hoher Erreichbarkeit, ein umfassendes Online-Banking und Brokerage. Diese Nähe wird auch durch den weiteren Ausbau der digitalen Zugangswege unterstützt und bietet Mitgliedern und Kunden ganz neue Beratungs- und Serviceangebote bei der Vernetzung der digitalen und persönlichen Welt.

„Durch das gemeinsame Marktgebiet ist das Ziel unserer beiden Häuser zusammenzuwachsen, um zusammen zu wachsen“, bestätigt Werner Kemmer, Vorstand der Raiffeisenbank Irrel eG.

Beide Genossenschaftsbanken haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie die notwendige Effizienzsteigerung durch eine solide Personalpolitik begleiten. Im Rahmen der Fusion wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. „Trotzdem sind wir uns bewusst, dass eine Fusion auch heißt sich auf neue Kolleginnen und Kollegen und auf neue Rahmenbedingungen einzulassen – das ist einerseits spannend und aufregend, andererseits ist es eine Herausforderung“, sagt Manfred Weiland, Vorstand der Raiffeisenbank Irrel eG.

Sofern die Vertreter und Mitglieder beider Banken in einer Beschlussfassung der Fusion zustimmen, wird die neue Genossenschaft sich wie folgt gestalten: Sie wird weiterhin „Volksbank Eifel eG“ lauten mit Sitz in Bitburg. Die Geschäftsstelle in Irrel, als bedeutendes Unterzentrum in der Südeifel bleibt erhalten und durch weitere Investitionen in Beratungs- und Serviceleistungen strategisch gut positioniert. Der Vorstand soll sich nach der Verschmelzung aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern Andreas Theis und Michael Simonis zusammensetzen.

03.08.2020 Mehr als Banker sein!

Sieben neue Auszubildende bei der Volksbank Eifel eG

Einige Tage Arbeitsluft in der Volksbank Eifel eG haben sie schon geschnuppert. Jetzt trafen sich die sieben neuen Auszubildenden zusammen mit den Ausbildungsverantwortlichen zum gemeinsamen Kennenlernen und zum ersten betrieblichen Unterricht in der Geschäftsstelle Dudeldorf.

Den Ausbildungsstart zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann am 3. August haben alle durch ein Selbsterkunden der Bereiche und der Teams an den beiden ersten Tagen erfolgreich hinter sich gebracht.

„Unsere Mitarbeiter sind unser Erfolgsfaktor Nr. 1 für ein qualifiziertes, auf Mitglieder und Kunden ausgerichtetes Dienstleistungsgeschäft“, sagten die beiden Vorstandsmitglieder Andreas Theis und Michael Simonis, die die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßten. Wer glaubt, dass sich beim Klassiker unter den Ausbildungsberufen alles nur ums Geldzählen dreht, liegt falsch: Kundenorientierung, Eigeninitiative und Flexibilität sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit bestimmen das Anforderungsprofil. Beim gemeinsamen Unterricht stehen auch die genossenschaftlichen Werte wie Solidarität, Verantwortung, Respekt und Partnerschaftlichkeit im Fokus. Mit Blick auf die Zukunft zeigten die Ausbildungsverantwortlichen auf, wie gut die beruflichen Aufstiegschancen für die Nachwuchsbanker aktuell sind. Nach der Berufsausbildung kann jeder seine Karriere individuell planen: Über die verschiedenen Weiterbildungs- und Spezialisierungskurse bis hin zum Abschluss als Führungskraft in der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloss Montabaur reicht dabei die Palette an Möglichkeiten. Vorher gilt es aber jetzt, in den bevorstehenden zweieinhalb Jahren die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Dazu wünschen wir viel Glück und persönlichen Erfolg – dann steht einer vielversprechenden Karriere nichts mehr im Wege.

27.07.2020 Fußball-Legende Hans-Peter Briegel besucht Volksbank Eifel eG

Fußball-Legende Hans-Peter Briegel besucht Volksbank Eifel eG

Europameister 1980, WM-zweiter 1982 und 1986, langjähriger Spieler des 1. FC Kaiserslautern; dazu in Italien Meister mit Hellas Verona und Pokalsieger mit Sampdoria Genua; sowie auch albanischer Nationaltrainer. Die Region lernte Hans-Peter Briegel unter anderem durch sein Amt als sportlicher Leiter bei Eintracht Trier kennen und als Teamchef der LOTTO-Elf ist er bis heute für die gute Sache auf Sportplätzen von Prüm bis Saarburg mit vor Ort.

Sein stetiger Vorwärtsdrang machte ihn zu seiner aktiven Profizeit unverkennbar. Auch heute ist er voller Tatendrang – für soziale und gemeinnützige Projekte wie zum Beispiel einem Charity-Projekt für Menschen in Mexiko, die in Müllhalden leben müssen.

In diesem Sinne entwickelte sich aus einem ersten Kennenlernen im Rahmen seiner Referententätigkeit eine Freundschaft zu Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG und Christian Pauly, Prokurist und Bereichsleiter Unternehmensmanagement der Volksbank Eifel eG. Sofern es sein Terminkalender erlaubt, nutzt er gern die Gelegenheit, um die beiden Eifler Genossenschaftsbänker zu besuchen und sich auszutauschen. Getreu dem Motto: „Gemeinsam schauen wir nach vorn und sagen: Morgen kann kommen!“

02.07.2020 - Digital und erfolgreich - Vertreterversammlung 2020

Digital und erfolgreich – die Vertreterversammlung der Volksbank Eifel eG 2020

Die Volksbank Eifel eG blickte am 1. Juli 2020 in ihrer ersten virtuellen Vertreterversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Die Corona-Krise und die damit verbundenen Auflagen und Schutzmaßnahmen hat die Bank als Chance genutzt, um einen weiteren Schritt in Richtung „Digitalisierung“ zu gehen. Die Vertreterversammlung ist neben Vorstand und Aufsichtsrat ein Bestandteil der rechtlichen Organe einer Genossenschaftsbank und sie entscheidet unter anderem über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Möglich machte die digitale Durchführung eine vorübergehende Gesetzesänderung. „Sehr gern hätten wir auch in diesem Jahr unsere Vertreter in langjähriger Tradition persönlich begrüßt. Die Gefahr der weiteren Verbreitung des Coronavirus auf einer physischen Veranstaltung sahen wir in der Größenordnung, der für die Volksbank Eifel eG üblichen klassischen Vertreterversammlung, als zu risikoreich an. Zudem unterliegen wir weiterhin dem Durchführungsverbot für Großraumveranstaltungen“, sagt Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

Auf mögliche Lockerungsmaßnahmen im Herbst wollte die Bank bewusst nicht warten. Zielsetzung war es, den Vertreterinnen und Vertretern zeitnah die Möglichkeit zu geben, den Jahresabschluss einzusehen sowie mit ihrer Stimme die Geschäftsausrichtung der Bank mitzubestimmen.

„Um die digitale Vertreterversammlung so einfach und sicher wie möglich zu gestalten, eröffneten wir in Kooperation mit der VR-NetWorld GmbH – ein Partner der Genossenschaftlichen FinanzGruppe – als erste Bank der Region ein virtuelles Vertreterportal. Alle erforderlichen Unterlagen wurden vorab eingestellt. Ab dem 29. Juni standen dann die eigentlichen Versammlungsthemen in Form von Videoberichten oder Dokumenten im Portal zur Verfügung. Abschließend erfolgte am 1. Juli die Beschlussfassung durch die virtuelle Stimmabgabe der Vertreterinnen und Vertreter“, so Michael Simonis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

„Die neue, digitale Beschlussfassung war ein großer Erfolg, da sich ein Großteil der Vertreter im Vorfeld digital eingeloggt hatten und an der Abstimmung beteiligt haben. Auch die Möglichkeit, sich im Vorfeld mit Vorstand und Aufsichtsrat per Chat oder E-Mail auszutauschen, wurde intensiv genutzt. Die Beteiligung an der virtuellen Vertreterversammlung lag über dem Niveau einer Präsenzveranstaltung“, berichtet Andreas Theis.

Dieter Nahrings, Aufsichtsratsvorsitzender, eröffnete die ordentliche Vertreterversammlung und begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter. Er machte sie mit den Besonderheiten der virtuellen Durchführung vertraut und erstattete den Bericht des Aufsichtsrates für das vergangene Geschäftsjahr.

Andreas Theis legte die wirtschaftlichen Ergebnisse vor und bot einen Rück- sowie Ausblick auf die geschäftspolitischen Entwicklungen der Genossenschaftsbank: „Ein Garant für den wachsenden Zuspruch des genossenschaftlichen Geschäftsmodells sehen wir in den positiven Ergebniszahlen 2019 der Volksbank Eifel eG – gerade angesichts dieser herausfordernden Zeiten. Das Dauerthema Niedrigzins hat uns, unsere Mitglieder und Kunden, weiter stark beschäftigt. Doch auch in diesem Umfeld gab es Wege, das eigene Vermögen sinnvoll zu strukturieren. Diese Chance aufzuzeigen, war und ist uns besonders wichtig“, so Andreas Theis.

Kontinuierlich investiert die Bank in die Bereiche Technik, Personal, Kultur und in die Vertriebswege, um diese weiter auf digitale Kanäle auszuweiten sowie um intuitiv bedienerfreundliche Prozesse zu implementieren. Ergänzend zum stationären Vertrieb stehen mit den geschaffenen Servicepoints weitere Leistungen mit der VR-SISy – montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr – und dem e-Briefkasten – 24 Stunden – zur Verfügung. Rund 27 Geldautomaten sichern die Bargeldversorgung der Region. Dank dieser strategischen Ausrichtung blieben auch während des fast dreimonatigen Corona-bedingten Shutdowns alle Geschäftsstellen geöffnet, Mitarbeiter blieben als vertraute Ansprechpartner vor Ort erreichbar.

Neben vielseitigen technischen Lösungen stellt die Volksbank Eifel eG bewusst die Finanzberatung für jede Lebenssituation in den Mittelpunkt. Mit dem digital persönlichen Filialkonzept VR Eins werden die Vorzüge der Genossenschaftlichen Beratung mit modernen Kommunikationswegen kombiniert.

Mit 337 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Volksbank Eifel eG einer der größten Arbeitgeber, bedeutender Steuerzahler und somit maßgeblicher Player der Region. Gleichfalls unterstützt sie den regionalen Wirtschaftskreislauf und stärkt die regionale Kaufkraft durch geleistete Gehaltszahlungen an ihre Mitarbeiter. Auch als Investor, Partner von Kultur, Sport und Bildung fördert die Volksbank Eifel eG und ihre Stiftung aktiv die gesellschaftlichen Bereiche der Region.

Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ hat die Volksbank Eifel eG im April 2019 eine Crowdfunding-Plattform für soziale Projekte ins Leben gerufen, die bereits 20 gemeinnützige Projekte mit über 98.000 Euro und 1.300 Unterstützern bis Ende 2019 verzeichnen konnte. „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam.“ „Diese einfache wie erfolgreiche Idee ist das genossenschaftliche Grundprinzip der Volksbanken und Raiffeisenbanken und gleichzeitig das Motto für die Crowdfunding-Initiative“, unterstreicht Andreas Theis.

Daneben unterstützte die Volksbank Eifel eG in 2019 aus ihren Spenden- und Sponsoringmitteln 460 Vereine, Schulen, Kindergärten und weitere Institutionen wie Ortsgemeinden etc. mit einem Volumen von ca. 400.000 Euro. „Die Stiftung der Volksbank Eifel eG schüttete 2019 zusammen nochmals über 42.000 Euro aus. Dabei lag der Schwerpunkt in der Nachwuchsförderung von rund 31 Musikvereinen“, so Michael Simonis.

Das positive Geschäftsergebnis 2019 zeigt, dass für viele die Volksbank Eifel eG mit ihrem stabilen Wertesystem und ihrer regionalen Verwurzelung genau der richtige Partner in solchen Zeiten ist.

„Ein entscheidender Träger des Geschäftserfolgs stellt das Kreditgeschäft dar, das um 7,7 Prozent auf insgesamt 988,2 Millionen Euro anstieg. Kundeneinlagen stiegen entgegen den prognostizierten Erwartungen weiter an. Die Einlagen wuchsen insgesamt um fast 4,2 Prozent auf über 1.114 Millionen Euro. Diese erstaunliche Entwicklung zeigt, dass Kunden trotz Niedrigzinsumfeld und einer nahezu Nullprozent-Verzinsung die sichere Seite der Geldanlage in Form von Sichteinlagen bei ihrer Volksbank Eifel eG bevorzugen“, erläutert Andreas Theis.

Das Gesamtkundenvolumen wuchs in 2019 um 7,3 Prozent auf 3.020 Millionen Euro. Das Gesamtkundenvolumen ist die Summe aller Kredite, die durch die Volksbank Eifel eG vergeben und vermittelt werden sowie die Summe aller Geldanlagen, die in der Bank und bei den Verbundpartnern verwahrt werden.

Damit stieg die Bilanzsumme um 4,6 Prozent auf 1.434 Millionen Euro. Im Zuge des bilanziellen Wachstums konnte das Eigenkapital der Volksbank Eifel eG auch in 2019 weiter gestärkt werden und stieg zum Jahresende auf 148,3 Millionen Euro an. Somit verfügt die Volksbank Eifel eG über eine überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung.

Michael Simonis berichtete über die Ergebnisrechnung 2019: Vor dem Hintergrund der nach wie vor herausfordernden Rahmenbedingungen entwickelte sich die Ertragslage der Volksbank Eifel eG in 2019 positiv. Der Zinsüberschuss lag im Geschäftsjahr bei 28,2 Millionen Euro. Der Ergebnisbeitrag aus Provisionen ist auf 13,6 Millionen Euro angestiegen. Die allgemeinen Verwaltungskosten betrugen im Jahr 2019 27,9 Millionen Euro. Im Vorjahr notierte dieser Wert mit 28,2 Millionen Euro leicht darüber.

„Diese positive Entwicklung zeigt, dass die Volksbank Eifel eG in der Lage ist, Effizienzen zu heben und kostenbewusst zu arbeiten. Auch für 2020 prognostizieren wir eine konstante Kostenstruktur. In Zeiten von sinkenden Zinserträgen ist es vor allem erforderlich, an den Kostenpositionen zu arbeiten und weitere Effizienzen zu heben. Die Volksbank Eifel eG notiert in 2019 mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit nach Bewertung in Höhe von 13,2 Millionen Euro“, sagt Michael Simonis.

„In solch einem schwierigen Marktumfeld sind wir auf diese Ergebnisentwicklung besonders stolz. Auch für die kommenden Jahre erwarten wir leicht abnehmende aber dennoch ausreichende Betriebsergebnisse, um auch künftig in der Lage zu sein, unsere Rücklagen zu stärken und damit Wachstum für die Bank, unsere Mitglieder und Kunden zu ermöglichen“, so Michael Simonis.

Die Vertreterversammlung stimmte über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat ab und beschloss eine Änderung der Satzung sowie der Wahlordnung. Mit Ablauf der Wahlperiode schieden turnusmäßig die Aufsichtsratsmitglieder Jürgen Kohl, Dieter Nahrings und Karin Plein aus dem Gremium aus. Alle drei stellten sich zur Wiederwahl und wurden durch die Vertreterversammlung nahezu einstimmig für eine weitere Amtsperiode in das Gremium berufen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sieht – im Einklang mit der Europäischen Zentralbank – angesichts der Corona-Pandemie und der daraus entstehenden tiefen Rezession – die zwingende Anforderung, um die nachhaltige Handlungsfähigkeit der Kreditwirtschaft zu erhalten, dass Banken bis zum Herbst keine Dividende an Mitglieder und Aktionäre ausschütten sollen. Die Volksbank Eifel eG wäre aufgrund ihres Jahresergebnisses 2019 und der Eigenkapitalausstattung in der Lage gewesen, eine angemessene Dividende zeitnah auszuzahlen. Doch auf Basis der eindringlichen Empfehlung der BaFin und des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken befürwortete die Vertreterversammlung mit großer Mehrheit die Beschlussvorlage: die vorgesehene Verwendung des Jahresüberschusses und somit auch den Beschluss, keine Dividende an ihre Mitglieder auszuschütten. Stattdessen stärkt der dafür vorgesehene Betrag in Höhe von 494.347,94 Euro das Eigenkapital der Volksbank Eifel eG.

„Die Entwicklung des ersten Halbjahres 2020 zeigt, dass wir trotz Corona bisher gute Ergebnisse erzielen konnten. Sofern sich diese Entwicklung weiter fortsetzt, ist davon auszugehen, dass die geplanten Ziele erreicht werden. Im Vergleich zu vielen vorangegangenen Krisen liegt der Unterschied bei der Corona-Krise in der vorherrschenden Unsicherheit. Aussagen hinsichtlich der Dauer und wie die Welt danach aussehen wird, gibt es aktuell nicht. Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben. Unsere Genossenschaftliche Beratung ist die Finanzberatung, die zuerst zuhört und dann berät: Unsere Mitglieder und Kunden der Volksbank Eifel eG schätzen diese, vor allem durch langfristige Kundenbeziehungen und die kontinuierliche qualifizierte Beratung durch den Berater ihres Vertrauens. Konkret heißt dies, dass die Volksbank Eifel eG Zuversicht gibt. Denn gemeinsam schauen wir nach vorne und sagen: Morgen kann kommen!“, bestätigt Andreas Theis.

24.06.2020 - Digitale Vertreterversammlung

Vertreterversammlung der Volksbank Eifel eG – findet erstmals vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2020 in digitaler Form statt.

Vom 29. Juni 2020 bis zum 1. Juli 2020 findet die erste virtuelle Vertreterversammlung in der Geschichte der Volksbank Eifel eG statt. Die gewählten Vertreter sind eingeladen, ihr Stimmrecht online auszuüben. Die Vertreterversammlung ist neben Vorstand und Aufsichtsrat ein Bestandteil der rechtlichen Organe einer Genossenschaftsbank und entscheidet unter anderem über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates.

 

Der Gesetzgeber hat mit dem COVID-19-Gesetz neben den Erleichterungen für einzelne Geschäfte auch Erleichterungen für die General- bzw. Vertreterversammlungen der Genossenschaften geschaffen. Die mit einer Präsenzversammlung verbundene Anwesenheit einer Vielzahl von Personen birgt in Zeiten von COVID-19 für die Versammlungsteilnehmer nicht unerhebliche Gefahren. Genossenschaften sollen daher für die Abhaltung von General- und Vertreterversammlungen in vereinfachter Weise auf elektronische Kommunikationsmittel zurückgreifen können. Danach dürfen Beschlüsse der Mitglieder auch dann schriftlich oder elektronisch gefasst werden, selbst wenn dies in der Satzung nicht ausdrücklich zugelassen ist.

 

Wie viele andere Genossenschaftsbanken stand auch die Volksbank Eifel eG im Zuge dessen vor einer großen Herausforderung. Mit dem Durchführungsverbot von größeren Veranstaltungen war die Durchführung der klassischen Vertreterversammlung nicht mehr möglich. Gleichzeit eröffnete das COVID-19-Maßnahmenpaket eine Tür mit der expliziten Erlaubnis der virtuellen Durchführung. „Als absehbar war, dass mit keinen entscheidenden Lockerungsmaßnahmen hinsichtlich Großveranstaltungen in naher Zukunft zu rechnen war, haben wir uns relativ schnell entschlossen, nach einer digitalen Lösung zu suchen. Uns war es sehr wichtig den Vertreterinnen und Vertretern trotzdem die Möglichkeit zu bieten, zeitnah den Jahresabschluss einzusehen sowie mit ihrer Stimme die Geschäftsausrichtung der Bank mitzubestimmen. Daher beschlossen Aufsichtsrat und Vorstand nicht auf eine mögliche Wende im Herbst zu warten, sondern einen neuen innovativen Weg zu beschreiten“, so Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

 

Im Auswahlprozess standen für die Volksbank Eifel eG Aspekte wie die Wahrung der größtmöglichen Sicherheitsanforderungen, gewährleistete Rechtskonformität sowie die bestmögliche technische Stabilität des Anwendungstools im Vordergrund. „Die Softwarelösung der VR-NetWorld GmbH – ein Partner der Genossenschaftlichen FinanzGruppe – deckt unser Anforderungsprofil sehr gut ab. Somit ist die Volksbank Eifel eG einer der ersten Banken in der Region, die die Vertreterversammlung digital umsetzt“, erklärt Michael Simonis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

 

Die Anmeldung erfolgt über einen gesicherten Zugangs- und Authentifizierungsprozess im Sinne der Registrierung als „Einlassvoraussetzung“ für die stimmberechtigten Vertreterinnen und Vertreter. Validiert wird die Anmeldung durch eine Überprüfung und über den Abgleich, der in der Anmeldung eingetragenen Daten, mit der hinterlegten Datenbank der Berechtigten.

 

Die Umsetzung der Beschlussfassung erfolgt über eine BSI-zertifizierte und rechtlich geprüfte Wahlsoftware, Frage- und Austauschmöglichkeiten werden durch die Nutzung einer Chat-Anbindung umgesetzt. Die Zuordnung einer individuellen, nicht manipulierbaren Stimm-ID rundet das Sicherheitspaket ab und sorgt so für die Einhaltung der hohen Ansprüche und schafft Vertrauen bei den Vertretern, aber auch bei der Bank.

 

Seit 12. Juni steht der virtuelle Zugang für unsere Vertreterinnen und Vertretern mit wichtigen Vorabinformationen in Form von Dokumenten, wie zum Beispiel der Geschäftsbericht, die Übersicht zur Satzungsänderung sowie der Jahresabschluss mit dem Lagebericht zur Verfügung. Vom 29. Juni ab 8:00 Uhr bis zum 30. Juni 2020 um 14:00 Uhr werden dann die eigentlichen Versammlungsthemen wie der Bericht des Vorstandes, des Aufsichtsrates und die Kommentierungen zu den übrigen Tagesordnungspunkten in Form von Videoberichten oder Dokumenten für die Vertreter einsehbar sein. In dem Zeitraum besteht auch die direkte Möglichkeit mit dem Vorstand zu kommunizieren.

 

„Ein erster Blick auf die Anmeldezahlen lässt erkennen, dass das neue Veranstaltungsformat sehr gut angenommen wird. Mit einem Durchschnittsalter von 59 Jahren – und mit der Tatsache, dass der älteste aktive Vertreter 85 Jahre alt ist – zeigt sich, dass dieser Weg auch demographisch übergreifend sehr gut umsetzbar ist“, bekräftigt Michael Simonis.

 

„Abschließend am 1. Juli 2020 in der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr haben unsere Vertreterinnen und Vertreter die Möglichkeit virtuell ihre Stimme zur Beschlussfassung mittels einer „virtuellen Wahlurne abzugeben“ – die damit die physische Stimmabgabe ersetzt, bemerkt Andreas Theis.

28.05.2020 - #VEREINt - Gemeinsam mehr erreichen

#VEREINt

Gemeinsam mehr erreichen

Die gemeinsame Corona-Initiative der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, der
Raiffeisenbank Irrel eG, der Raiffeisenbank Westeifel eG und der Volksbank Eifel eG unterstützt Vereine und Institutionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Die Corona-Krise stellt die Menschen im Eifelkreis Bitburg-Prüm in bisher ungekanntem Ausmaß vor große Herausforderungen.

Auch im Freizeitbereich und im Ehrenamt kommen viele Aktivitäten und Projekte zum Erliegen – ganz gleich ob Musik, Kunst, Theater, Sport oder Kultur. Die Krise macht auch vor den Vereinen in unserer Region nicht Halt. Teilweise ist die Vereinsarbeit ohne finanzielle Unterstützung stark gefährdet oder gar nicht fortführbar.

Um schnell und unkompliziert helfen zu können, haben die Kreissparkasse Bitburg-Prüm, die Raiffeisenbank Irrel eG, die Raiffeisenbank Westeifel eG und die Volksbank Eifel eG die Spendenaktion „#VEREINt – Gemeinsam mehr erreichen.“ ins Leben gerufen. Mit der Aktion unterstützen die regionalen Kreditinstitute Vereine und Institutionen im Eifelkreis mit einem Spenden- Budget von insgesamt 50.000 Euro.

Das Konzept ist denkbar einfach: die von der Krise betroffenen Vereine und Institutionen, sowie ehrenamtlich engagierte Menschen in unserer Region haben dank „#VEREINt“ die Möglichkeit, sich schnell und einfach zu bewerben und jeweils bis zu 1.000 Euro „Corona-Soforthilfe“ zu erhalten.

„Als die Idee von Landrat Dr. Joachim Streit vorgebracht wurde, zögerten wir nicht lange. Es war klar: wir werden helfen! – schnell und unbürokratisch. Mit der Aktion „#VEREINt“ haben wir ein klares Ziel vor Augen. Wir wollen und wir müssen das von der Corona-Krise betroffene Ehrenamt und die Vereinsarbeit unterstützen. Denn ohne unsere Vereine, ohne eine vitale Bürgerschaft, große Hilfsbereitschaft und viel ehrenamtliches Engagement in der Bevölkerung wäre unser Eifelkreis nicht das, was er ist: einfach lebenswert.“ betont Ingolf Bermes, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm.

„Solidarität beginnt für uns vor Ort. Dies kann ich im Namen für die
Volksbank Eifel eG sowie für meine Kollegen Werner Kemmer, Vorstand der Raiffeisenbank Irrel eG, und Mark Kaffenberger, Vorstand der Raiffeisenbank Westeifel eG, nur bekräftigen. Es sind gerade diese Zeiten, die gesellschaftlich relevante Themen und die deutlich erkennbare Renaissance von Werten wieder hervorbringen. Gemäß dem genossenschaftlichen Gedanken – der Hilfe zur Selbsthilfe – möchten wir sozial engagierte Menschen unterstützen und Mut machen, gerade jetzt an ihren Zielen und ihrem Engagement festzuhalten. Gemeinsam schaffen wir das, die Lebensfreude und Lebensqualität unserer schönen Eifelregion zu sichern“, so Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

Auch der Initiator der Initiative, Landrat Dr. Joachim Streit betont: „Es ist beeindruckend, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen und ehrenamtliches Engagement in den verschiedensten Vereinen zeigen. Die Vereinsarbeit trägt wesentlich zur Lebens- und Standortqualität unserer Region bei. Es ist mir ein Herzensanliegen, sie auch in dieser schwierigen Phase zu unterstützen. Für die schnelle und unbürokratische Hilfe bedanke ich mich bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm und den Volks- und Raiffeisenbanken stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger unseres Eifelkreises.“

Bewerben können sich Vereine oder Institutionen, die im Eifelkreis Bitburg-Prüm ansässig und ehrenamtlich tätig sind. Der Verein oder die Institution muss vom Finanzamt gem. §§ 51-54 AO als gemeinnützig anerkannt sein und Spendenbestätigungen ausstellen können. Im Bewerbungs-Formular ist zu beschreiben, wie sich die Corona-Krise auf die Vereinsarbeit auswirkt und warum das Projekt des Vereins die Soforthilfe benötigt.

Das Bewerbungsformular kann während des Aktionszeitraumes vom 01.06. bis zum 30.06.2020 auf der eigens eingerichteten Internetseite www.verein-t.com ausgefüllt und per Mail fristgerecht an die teilnehmenden Banken zurückgeschickt werden.

Mit VEREINten Kräften schaffen wir das! Denn gemeinsam erreichen wir mehr.

07.05.2020 - Verabschiedung von Norbert Leinen

Ein idealtypischer Volksbänker mit der Eifel im Herzen

Bitburg. Nach 46 Berufsjahren verabschiedete sich Norbert Leinen, Prokurist der Volksbank Eifel eG, am 30.04.2020 in den Ruhestand.

Am letzten – einem ganz besonderen – Arbeitstag galt es „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Ein Ereignis, das man auf der einen Seite herbeisehnt und doch zugleich weiche Knie bekommt, wenn es so weit ist. Dass er künftig nicht mehr dabei ist, das kann sich heute noch keiner so richtig vorstellen. Generationen von „Bank-Lehrlingen“ hat er ausgebildet und als IHK-Prüfer begleitet. Im kleinen feierlichen Rahmen, so wie unter Wahrung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen möglich, verabschiedeten die Vorstandsmitglieder Andreas Theis und Michael Simonis ihren wertgeschätzten Mitarbeiter des Bereichs Privatkundenbetreuung und Leiter des Treasury der Volksbank Eifel eG.

Aber nicht nur den Kollegen fällt es schwer, sich von Norbert Leinen zu trennen. Auch die „Abschiedstour“ bei seinen Kunden war von vielen Emotionen geprägt. Hat Leinen diese doch in vielen Fällen schon seit Jahrzehnten, oftmals über Generationen hinweg, begleitet. Und dies in „guten wie in schweren Zeiten“, wie Leinen selbst bekräftigt. Das Wohl seiner Kunden hatte immer allerhöchste Priorität. Norbert Leinen hat in seiner Laufbahn zahlreiche Turbulenzen an den Kapitalmärkten durch- und miterlebt. In all dieser Zeit ist er seiner Linie stets treu geblieben und hat das Kundeninteresse nie aus den Augen verloren. „Als einer, der mit seinen Kunden durch dick und dünn geht“ – wurde er deshalb des Öfteren bezeichnet. Nicht alleine aus diesem Grund kommt ihm eine ungemeine Wertschätzung bei seinen Kunden zu Teil. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Norbert Leinen auch über die Region Eifel hinaus einen exzellenten Ruf genießt. In komplexen Situationen Lösungen zu finden, das hat Norbert Leinen zu allen Zeiten ausgezeichnet.

Seine berufliche Laufbahn begann Norbert Leinen 1974 mit der Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Biersdorf-Seffern eG. Nach seiner Weiterbildung zum Bankfachwirt 1983 folgte 1988 der genossenschaftliche Bankbetriebswirt und 1991 der Dipl. Bankbetriebswirt (ADG). Die Bestellung zum Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Biersdorf eG erfolgte 1994. 2002 verzichtete er im Rahmen der Fusion mit der Volksbank Bitburg eG auf seine Vorstandsposition und konnte sich als Prokurist und Mitglied des UFTs (Unternehmensführungsteams) wieder stärker seiner wahren Passion – der Kundenberatung – widmen.

„Nicht nur für Herrn Leinen stellte seine Aufgabe eine Erfüllung dar. Auch für die Volksbank Eifel eG war er ein richtiger Glücksgriff“, so Andreas Theis, Vorstandsmitglied der Volksbank Eifel eG, anlässlich der Verabschiedung. „Wir können heute voller Anerkennung sagen: Herr Leinen hat die Privatkundenbetreuung der Volksbank Eifel eG in seiner jetzigen Form mit sehr viel Herzblut wesentlich aufgebaut und geformt – und dafür danken wir ihm und wünschen ihm viel Gesundheit und alles erdenklich Gute“, bekräftigt Michael Simonis, Vorstandsmitglied der Volksbank Eifel eG.

05.05.2020 - Stiftung unterstützt regionale Projekte mit 42.100 €

Lebens- und liebenswert – Die Stiftung der Volksbank Eifel eG gestaltet durch die Förderung von Kindern und Jugendlichen die Zukunftsfähigkeit unserer Region entscheidend mit.

Bitburg - In den vergangenen 11 Jahren förderte die Stiftung der Volksbank Eifel eG rund 156 Projekte mit insgesamt 309.000 Euro. Die Stiftung unterstützt vorrangig Projekte mit dem Schwerpunkt der Kinder- und Jugendförderung und ist dadurch ein wichtiger Initiator zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Region Eifel.

Leider konnte das Stiftungsfest, an dem die Förderempfänger des vergangenen Jahres ihre Projekte präsentieren, aufgrund der Corona Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Für den Stiftungsvorstand ist die Feierstunde jedes Jahr die schönste Veranstaltung: „Es ist immer beeindruckend, welches persönliche Engegement bei den Initiatioren der Projekte spürbar ist und wie damit auch die Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen entfacht wird. Die Stiftung kann ihre Erträge kaum besser ausgeben.“

Was ist das Ziel der Stiftung?

Ziel der Stiftung ist die dauerhafte Stärkung und nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Musik, Sport, Kunst, Kultur und Bildung. Dabei stellt das Ehrenamt eine tragende Säule für das Wohl unserer Gesellschaft dar. Für die Volksbank Eifel eG ist die Förderung des Ehrenamts eine besondere Herzensangelegenheit. Die Stiftung übernimmt gesellschaftliche Verantwortung, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen und zu fördern. So können diese mehr Selbstbewusstsein entwickeln und die Zukunft unserer Region aktiv mitgestalten.

Wen oder was fördert die Stiftung?

Alle Schulen, Kindergärten, kirchliche Verbindungen, gemeinnützige Vereine und sonstige gemeinnützige Einrichtungen, die sich für Kinder und Jugendliche im Geschäftsgebiet der Volksbank Eifel eG engagieren, können bei Bedarf einen Spendenwunsch zur Unterstützung ihrer Projekte, Maßnahmen und Aktionen stellen.

Wie gestaltet sich der Entscheidungsprozess?

Die Stiftung wird vom Vorstand geleitet, der aus drei Personen besteht. Gewählt wird er von den sechs Mitgliedern des Stiftungsrates. Die beiden Gremien wirken in grundlegenden Fragen zu Stiftungsprojekten eng zusammen. Alle handelnden Mitglieder engagieren sich aus sozialer Verantwortung und ausschließlich ehrenamtlich.

2019 unterstützte die Stiftung im Geschäftsgebiet der Volksbank Eifel eG insgesamt 39 Einrichtungen mit 42.100 Euro. Den Förderschwerpunkt bildete dabei in diesem Jahr die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Musikvereinen.

Musikvereine leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung junger Menschen – oft größten Teils ehrenamtlich – und sind für unsere Kinder und Jugendliche ein Ort der Freundschaft, des fairen Miteinanders und der kulturellen Bildung. Junge Menschen in einem Ehrenamt weiterzuentwickeln ist in der heutigen Zeit ein unschätzbarer Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander. Die Stiftung leistete mit den Fördergeldern Hilfe zur Ausbildung von Jungmusikern. 31 Musikvereine aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Eifel eG wurden so mit insgesamt 21.500 Euro gefördert.

2019 gehörten folgende Einrichtungen zu den Förderempfängern:

Förderempfänger Förderschwerpunkt 2019
Musikverein „Lyra“ Preist 1879 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Zemmer 1970 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Herforst 1933 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein „Lyra“ Welschbillig e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Eifelklang Seffern e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Städtischer Musikverein Bitburg e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Densborner Kylltalmusikanten e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Rodershausen e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Bitburg-Erdorf 1980 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Harmonie Idenheim e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Badem 1907 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein 1922 Kyllburg e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein 1834 e.V Prüm Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein St. Hubertus Niederprüm 1907 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Biersdorf e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Harmonie Wißmannsdorf e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein St. Quirinus Spangdahlem e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Ammeldingen 1980 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein 1821 Neuerburg e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Dudeldorf-Ordorf e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Feuerwehrkapelle 1930 Neidenbach e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Orenhofen e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Büdesheimer Musikanten e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein „Lyra“ Idesheim 1928 e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein „Eifelecho“ Speicher e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein „Eifelland“ Röhl e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Leudersdorf e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein 1849 e.V. Schönecken Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Oberkail e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein „Lyra“ Mettendorf e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Musikverein Nohn e.V. Jugendarbeit in den Musikvereinen
Förderempfänger Förderprojekt
Kindergarten Rappelkiste Kalenborn-Scheuern Anschaffung einer Hangrutsche für den Außenbereich der Kita
Kita Neuerburg Anschaffung eines Sonnensegels für den Sandkasten
Grundschule Üxheim Errichtung eines Holzhauses für die Unterbringung von Pausenspielgeräten
Grundschule St. Michael Zemmer- Rodt Gestaltung des Schulhofes mit Spielfeldern aus thermoplastischen Beklebungen
St. Martin Schule Bitburg Anschaffung eines Mofas für das Mofa-Projekt der Schule
Kooperative Gesamtschule St. Matthias Bitburg Anschaffung von 2 Euphonien für die neu gegründete Bläserklasse
Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm Anschaffung Projektionsleinwand und Beamer für die Schulveranstaltungen und den Unterricht
Vinzenz-von-Paul Gymnasium Niederprüm Errichtung einer Mehrzwecküberdachung für den Aufenthalt der Schüler und Schülerinnen in Freistunden und Pausen und für schulische Veranstaltungen
05.03.2020 - Präventionsmaßnahmen Corona-Virus

Volksbank Eifel eG – Präventionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Nachdem die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland weiter zunimmt, sind außerplanmäßige Maßnahmen erforderlich, um einer ungehinderten Ausbreitung des Virus in der Eifelregion entgegen zu wirken. Das Gesundheitsamt des Eifelkreises empfiehlt, Großveranstaltungen und überfüllte Räume zu meiden. Auch die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm schließt sich dieser Empfehlung an und bittet Vereine sowie Institutionen Veranstaltungen zu verschieben.

Joachim Kandels, Bürgermeister der Stadt Bitburg, entschied gemeinsam mit Vertretern von Handel, Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft vor diesem Hintergrund den bevorstehenden Beda-Markt abzusagen. Geprüft wird ein möglicher Ersatztermin für Anfang September.

Die Volksbank Eifel eG befürwortet die getroffenen Entscheidungen von Landkreis und Stadt und trägt die Absage des Beda-Marktes für März vollumfänglich mit. Darüber hinaus ist sich die Volksbank Eifel eG ihrer Fürsorge- und Verantwortungspflicht gegenüber ihren Kunden und Mitarbeitern überaus bewusst und wird zeitnah weitere präventive Maßnahmen umsetzen.

In diesem Zusammenhang möchten wir an unsere persönlich digitalen Serviceleistungen erinnern, die Sie 60 Stunden pro Woche ohne unmittelbar direkten menschlichen Kontakt jeweils von montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr nutzen können:

  • VR SISy, der persönliche Service per Videoübertragung -> nähere Informationen
  • KundenServiceCenter: persönlicher Telefonservice unter 06561 63-0
  • e-Briefkasten: Überweisungen und Dokumente können täglich 24 Stunden lang unserem elektronischen Briefkasten anvertraut werden. -> nähere Informationen

Informationen zu den Standorten mit Anfahrtsskizze finden Sie unter folgendem Link:
Volksbank Eifel eG / Geschäftsstellen & Ansprechpartner

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Ihre Volksbank Eifel eG

28.02.2020 - Initiative der VR Banken "Viele schaffen mehr"

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Ehrenamt mit neuen Ideen fördern

„Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement ist Kern einer aktiven und lebendigen Bürgergesellschaft. Die Landesregierung schafft dafür gute Rahmenbedingungen, denn die Förderung von Ehrenamt hat hohe Priorität in Rheinland-Pfalz“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Kooperation zwischen der Ehrenamtsinitiative der Landesregierung „Wir tun was“ und der Crowdfundinginitiative der Volksbanken Raiffeisenbanken „Viele schaffen mehr“. „Mit der Zusammenarbeit gehen wir einen richtigen und wichtigen Schritt, um im Bereich Ehrenamt neue und innovative Formen der Kooperationen zu fördern. Wir als Landesregierung begrüßen das partnerschaftliche Verhältnis sehr und tragen gerne zur Verbreitung der Crowdfunding-Idee im Land bei“, sagte die Ministerpräsidentin.

Knapp die Hälfte der rheinland-pfälzischen Bevölkerung sei ehrenamtlich aktiv. Um dieses Engagement zu bündeln, biete die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei ein großes Angebot an Fördermöglichkeiten und Unterstützung an. „Die Leitstelle unterstützt Vereine, Projekte, Initiativen und Kommunen mit zahlreichen Programmen und Strukturen der Ehrenamtsförderung auf Landesebene. Vor Ort braucht es aber darüber hinaus auch Möglichkeiten der unkomplizierten finanziellen Unterstützung. Die für die Umsetzung gemeinnütziger Projekte erforderlichen Gelder könne man unter anderem durch ‚Viele schaffen mehr‘ sammeln“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Crowdfunding-Initiative der VR-Banken bereichere das bestehende Förderspektrum und mache deutlich, wie sich auch Unternehmen für eine aktive Bürgergesellschaft engagieren können. Daher sei eine enge Zusammenarbeit mit der Landesregierung vereinbart worden. „Ich freue mich sehr über das attraktive Angebot von ‚Viele schaffen mehr‘ und bin davon überzeugt, dass viele ehrenamtliche Projekte und Organisationen hierbei profitieren können“, betonte die Ministerpräsidentin.

Viele Menschen mit guten Ideen hätten die Anreize sich für ihre Mitmenschen, Vereine oder Region einsetzen zu wollen. Jedoch fehle es häufig an finanziellen Mitteln, um diese Pläne zu realisieren, erklärt Alexander Doukas, Geschäftsführer VR-NetWorld GmbH. Er freut sich ebenfalls über den Kooperationsauftakt: „Die Verbindung von bürgerschaftlichem Engagement und dem genossenschaftlichen Gedanken finden auf der Crowdfunding-Plattform ‚Viele schaffen mehr‘ ihre Renaissance. Und das auch in der digitalen Welt".
Ausführliche Informationen zur Ehrenamtsförderung der Landesregierung finden sich auf www.wir-tun-was.rlp.de. Informationen zu „Viele schaffen mehr“ sind hier abrufbar: rlp.viele-schaffen-mehr.de

Text und Fotos: Pressedienst Staatskanzlei RLP

21.01.2020 - Pressegespräch

Morgen kann kommen

Volksbank Eifel eG wächst gegen den Trend

 

An ihre positive Entwicklung der letzten Jahre knüpfte die Volksbank Eifel eG auch in 2019 an und konnte dabei die prognostizierten Entwicklungen in Teilen deutlich übertreffen.

 

Mehr als zufrieden zeigten sich die beiden Vorstände Andreas Theis und Michael Simonis im Rahmen des jährlichen Pressegesprächs über die aktuell vorliegenden Ergebnisse der Jahresbilanz 2019. Zukunftsgerichtet betonen beide Vorstände, dass die Bank sehr gut aufgestellt ist für die Herausforderungen der nächsten Jahre und bringen dies mit dem Motto der neuen Dachkampagne der Volksbanken und Raiffeisenbanken: „MORGEN KANN KOMMEN“ zum Ausdruck.  

Der beachtliche Zuwachs im Bereich Kundenkredite mit einem Plus von 8 Prozent auf nunmehr knapp 1 Milliarde Euro und die Steigerung der Kundeneinlagen um 4 Prozent auf über 1,112 Milliarden Euro sind ein deutliches Zeichen für das gewachsene Vertrauen der Mitglieder und Kunden in die Beratungskompetenz beziehungsweise -philosophie der Eifeler Genossenschaftsbank. Die Bilanzsumme belief sich zum Stichtag per 31. Dezember 2019 auf 1.432 Millionen Euro – ein Zuwachs von 62 Millionen Euro oder 4,5 Prozent.  

"Solche Ergebnisse lassen uns natürlich insgesamt sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken." – so die beiden Vorstände. "Wir sind davon überzeugt, dass wenn wir den bereits vor Jahren eingeschlagenen Weg der digitalen Transformation und der Fokussierung auf unsere Mitglieder und Kunden konsequent weitergehen, dann wird es uns auch zukünftig gelingen, unsere starke Marktstellung zu behaupten", bekräftigt Michael Simonis.  

"Auch in 2020 werden wir mit vielen unterschiedlichen Strömungen und Entwicklungen, die die Finanzwirtschaft besonders bewegt, konfrontiert werden. Die Volksbank Eifel eG arbeitet an eigenen Lösungen und Antworten, um die Bank sowie das genossenschaftliche Geschäftsmodell aus eigener Kraft nachhaltig zu positionieren", so Andreas Theis. Die Volksbank Eifel eG ist in der Region bereits als innovative und zukunftsfähige Genossenschaftsbank gut aufgestellt und wird sich auch unter den kommenden Herausforderungen als starker Finanzpartner dank ihrer strategischen Positionierung nachhaltig beweisen.  

"Wir pflegen intensiv den Kontakt zu unseren Mitgliedern und Kunden und sind eng mit der Region verwurzelt. Diese einzigartige Nähe zeichnet uns seit fast 158 Jahren aus. Durch unsere starke Präsenz vor Ort – mit 21 Standorten mit rund 60 Stunden Erreichbarkeit pro Woche – zeigen wir unsere Kundennähe und fördern Vertrauen. Wir schaffen und erhalten Arbeitsplätze, zahlen Steuern, sichern und stabilisieren dadurch die finanzielle Lage unserer Städte und Gemeinden im Geschäftsgebiet und zeigen auch durch Spenden unsere Nähe zu unserer Region. Eines unserer strategischen Ziele ist es, in der Mitglieder- und Kundenzufriedenheit die Nr. 1 zu sein", betont Andreas Theis.

Das klassische Kundenverhalten ist auch im Bereich der Finanzdienstleistungsbranche stark im Umbruch, was eine Neueinschätzung und teilweise Neujustierung des Serviceangebots erfordert. Dabei ist die Digitalisierungsoffensive ein zentrales Thema. Die Volksbank Eifel eG hat das Thema bereits seit mehreren Jahren strategisch verankert und denkt im Sinne des Kunden weiter voraus. Mit der Implementierung von neuen Servicepoints wurde der veränderten Nachfragesituation im stationären Vertrieb Rechnung getragen und um neue Lösungen ergänzt.  

Das Leistungsspektrum der Servicepoints umfasst unter anderem:

  • Die VR SISy, die eine persönliche Beratung per Videoübertragung an 60 Servicestunden pro Woche anbietet. Beim Eintreten in den diskreten und geschützten VR-SISy-Raum begrüßt den Kunden ein Serviceberater der Volksbank Eifel eG. Hier werden alle Leistungen angeboten, die der Kunde von der klassischen Bankfiliale kennt.
  • Und erst vor kurzem hielt der e-Briefkasten erstmalig Einzug in die Region. Überweisungen und Dokumente können 24 Stunden an sieben Tagen der Woche dem elektronischen Briefkasten anvertraut werden . Dieser wird digital geleert – die Post gelangt sicher zum jeweiligen Empfänger bei der Volksbank Eifel eG.

Die Volksbank Eifel eG setzt auch in den kommenden beiden Jahren die Investitionen in ihre Geschäftsstellen und Servicepoints weiter fort. Mit dem Umbau der Hauptstelle in Prüm, der Ende März 2020 abgeschlossen sein wird, bekräftigt die Bank ihre regionale Nähe. Die neugestalteten Räume bieten eine ansprechende moderne Atmosphäre für eine diskrete Beratung auf Augenhöhe und laden mit einem integrierten Café zum Verweilen ein. In einem weiteren Gebäudeteil in der Spiegelstraße entsteht bis Ende März 2020 eine weitere VR Eins Filiale neben den bereits bestehenden VR Eins Filialen in Bitburg und Speicher. Weitere VR Eins Filialen in Gerolstein und Neuerburg werden bis Ende 2020 eröffnet.  

Aber nicht nur technische Lösungen stehen im Vordergrund, sondern die Volksbank Eifel eG stellt bewusst die Finanzberatung für jede Lebenssituation in den Mittelpunkt. Die Beratung erfolgt auf Augenhöhe, die zuerst zuhört und dann berät!

Unter dem Begriff Genossenschaftliche Beratung lässt sich die transparente, faire, persönliche und auf Augenhöhe stattfindende qualifizierte Beratungsleistung der Volksbank Eifel eG und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe zusammenfassen, um Mitglieder und Kunden beim Erreichen ihrer Ziele und Wünsche zu unterstützen. 2019 konnten wir in über 18.500 Beratungen unseren Mitgliedern und Kunden wertvolle Hilfestellungen leisten.  

Das hochwertige Betreuungskonzept FiRMa (Finanzen Rundum Managen) für Kunden mit einem gehobenem Beratungsanspruch – sowohl mit Unternehmensbezug (Firmenkunden) als auch ohne Unternehmensbezug (finanzstarke Privatkunden) rundet die besondere Beratungsqualität der Volksbank Eifel eG ab. Das Expertenteam verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der qualifizierten Beratung von Familien in finanziellen Angelegenheiten. Sie stehen als kompetenter und empathischer Berater auch in persönlich schwierigen Situationen für finanzielle Fragen und Themen mit einem vielfältigen und detaillierten Leistungsspektrum zur Seite. Wie zum Beispiel durch generationenübergreifende Beratung, persönliche Lebensplanung, Notfallplanung oder Vermögensnachfolge. Rund 700 Mitglieder und Kunden werden zurzeit in diesem Rahmen betreut und jährlich finden ca. 250 qualifizierte Beratungen statt. Dabei bilden die Experten die Schnittstelle zwischen Kunde einerseits und den wichtigsten Partnern wie Notar, Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt, Betreuer, Betreuungsbehörde und Bestatter andererseits.  

„Wir glauben daran, dass auch eine Bank eine Heimat hat und ihre Heimat nach Kräften fördern sollte. Ausdruck dieser engen Verbindung ist für uns die Förderung unserer Mitglieder und die Unterstützung von sozialem, kulturellem und gesellschaftlichem Engagement in der Region“, betont Michael Simonis.

Sämtliche gemeinnützige Aktivitäten der Volksbank Eifel eG erfolgen mit der Zielsetzung die Attraktivität und die Lebensqualität nachhaltig für die Region Eifel zu sichern und weiter auszubauen.

Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ hat die Volksbank Eifel eG im April 2019 eine Crowdfunding-Plattform für soziale Projekte ins Leben gerufen, die bereits 20 gemeinnützige Projekte mit über 98.000 Euro und 1.300 Unterstützern verzeichnen konnte. „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam“. Die einfache wie erfolgreiche Idee ist das genossenschaftliche Grundprinzip der Volksbanken und Raiffeisenbanken und gleichzeitig das Motto für die Crowdfunding Initiative „Viele schaffen mehr." Crowdfunding ist ein innovatives Finanzierungsmodell. Mit der Hilfe vieler lassen sich so finanzielle Mittel beschaffen, um hervorragende Ideen für das Gemeinwohl in die Tat umzusetzen.

Bei "Viele schaffen mehr" können alle als gemeinnützig anerkannten Vereine und Einrichtungen mitmachen, wie beispielsweise Fördervereine von Schulen, Sportvereine, kulturelle Vereinigungen oder Jugendeinrichtungen. Auf der Plattform stellen die Vereine den Menschen aus der Region ihre Projektideen vor und die Projektunterstützer können für ihre Lieblingsprojekte spenden. Die Crowdfunding Initiative ist eine Ergänzung zur bisherigen Förderung mit Spenden-, Stiftungs- und Sponsoringgeldern.

Daneben unterstützte die Volksbank Eifel eG in 2019 aus ihren Spenden- und Sponsoringmitteln 460 Vereine, Schulen, Kindergärten und weitere Institutionen wie Ortsgemeinden etc. mit einem Volumen von 400.000 Euro.

Die Stiftungen der Volksbank Eifel eG schütteten zusammen nochmals über 42.000 Euro in 2019 aus. Dabei war ein Schwerpunkt die Nachwuchsförderung von 31 Musikvereinen mit über 375 Jugendlichen in der Region. Für 2020 legen die Stiftungen der Volksbank Eifel eG den Förderschwerpunkt unter anderem auf die Sicherheit junger Autofahrer im Straßenverkehr durch Fahrsicherheitstrainings. Dies leisten wir in Kooperation mit den Häusern der Jugend in unserem Geschäftsgebiet. Auch damit leistet die Bank einen Anteil an einer lebenswerten Region – gemäß dem Motto „MORGEN KANN KOMMEN!“

Vorläufige Zahlen und Fakten zur Volksbank Eifel eG per 31.12.2019

Standorte

21

Mitarbeiter

360 Beschäftigte

Kundeneinlagen

1.112 Mio. Euro (+ 43 Mio. Euro = + 4 %)

Kundenkredite

991 Mio. Euro (+ 73 Mio. Euro = + 8 %)

Mitglieder

35.031

Bilanzsumme

1.432 Mio. Euro (+ 62 Mio. Euro =
+4,5 %)

Kundenwertvolumen

2.989 Mio. Euro, Anstieg um 184 Mio. Euro
(+ 6,5 %)

Das Kundenwertvolumen beschreibt die Summe der Kundenkredite und Kundeneinlagen, sowohl im bilanziellen als auch im außerbilanziellen Geschäft (z. B. Bausparkredite, Bausparguthaben oder Geldanlagen in Investment-fonds).

 

Immobilienbereich:

Finanzierungen in Stück

641 Stück (Zuwachs um 99 Stück)

Finanzierungen in Volumen

101 Mio. Euro (Zuwachs um 30 Mio. Euro)

Maklertätigkeit

Umsatz 22 Mio. Euro (+ 1,4 Mio. Euro);
122 Wohnimmobilien (+ 14 Stück)

 

25.11.2019 - 50 Jahre Mitgliedschaft

Mitgliederehrungen

Zur Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft hatte die Volksbank Eifel eG zahlreiche Mitglieder mit ihren Ehepartnern zu den Regionalkonferenzen eingeladen.

Die Vorstandsmitglieder Andreas Theis und Michael Simonis betonten in ihrer Laudatio, dass die Ehrung für die langjährigen Mitgliedschaften ihnen ein besonderes Anliegen sei und bedankten sich bei den Teilhabern der Bank: „Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass so viele Mitglieder uns seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenken und somit ganz maßgeblich zu unserem Geschäftserfolg beitragen. Eine über einen solchen Zeitraum währende treue Verbundenheit ist etwas ganz Besonderes und überhaupt nicht mehr selbstverständlich.“

Die Aufgabe der Volksbank Eifel eG als Genossenschaftsbank ist, die Mitglieder wirtschaftlich zu fördern und ihnen dadurch finanzielle Unabhängigkeit und die Verwirklichung ihrer Ziele zu ermöglichen. Die Volksbank Eifel eG lebt mit ihrer ganzheitlichen, bedarfsorientierten Beratung den ursprünglichen Genossenschaftsgedanken in einer zeitgemäßen Art und Weise und das nicht nur vor Ort in den Geschäftsstellen, sondern auch in der modernen, digitalen Welt. In jeder Lebenssituation können sich die Mitglieder und Kunden vertrauensvoll an ihren Berater wenden und erhalten fachkundigen Rat. Dies wurde am Beispiel der Generationenberatung eindrucksvoll aufgezeigt.

In der Laudatio gaben die Vorstandsmitglieder einen Rückblick über einige wichtige historische Ereignisse, die im Jahr 1969 stattgefunden haben. Sie zeigten auf, wie sich die Volksbank Eifel eG in den letzten 50 Jahren entwickelt bzw. verändert hat.

In der anschließenden Ehrung wurde den Jubilaren als Dank und Anerkennung eine Urkunde sowie ein Eifelpräsent überreicht.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und es konnten noch viele Erinnerungen ausgetauscht und interessante Gespräche geführt werden.

05.11.2019 - Strategische Partnerschaft mit der RWTH Aachen

Strategische Partnerschaft zwischen der RWTH Aachen und der Volksbank Eifel eG

Als regionale Genossenschaftsbank steht die Volksbank Eifel eG für Sicherheit, Stabilität, verantwortungsvolles Handeln sowie für die Förderung und Unterstützung ihrer Mitglieder in der Region Eifel. In einer schnelllebigen Wirtschaft und sich ständig ändernder Kundenbedürfnisse ist die Wandlungs- und Innovationsfähigkeit einer Regionalbank jedoch gefordert wie nie zuvor. Aus diesem Grund liegt ein wesentlicher Kern der strategischen Zielsetzung der Volksbank Eifel eG in der Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells und im Aufbau eines eigenen Innovationsmanagements. Durch die gezielte Entwicklung der innovationsförderlichen Unternehmenskultur ist die Volksbank Eifel eG strategisch gut positioniert, um auch künftig ihren Kunden und Mitgliedern mit innovativen Service- und Beratungsleistungen wie der VR SISy oder der VR Eins zu begeistern.

Durch diese Zielsetzung bildete sich eine enge strategische Partnerschaft mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, einer der führenden europäischen Universitäten im Bereich des Innovationsmanagements, heraus. Kern dieser Partnerschaft ist ein Kooperationsprojekt zum genossenschaftlichen Prinzip, einem wesentlichen Bestandteil des Geschäftsmodells der Volksbank Eifel eG. Getreu dem genossenschaftlichen Motto „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ bindet die Bank ihre Kunden und Mitglieder in das Projekt mit ein, um anhand von Kundenbefragungen und -analysen die Wahrnehmung und die Relevanz des genossenschaftlichen Wertebildes in der heutigen Zeit zu untersuchen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse und Erfahrungen bilden die Grundlage für ein auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenes Geschäftsmodell. Parallel zu diesem Projekt wird dadurch ein eigenes Innovationsmanagement in der Bank aufgebaut. So bietet die Volksbank Eifel eG auch zukünftig für ihre Mitglieder und Kunden Lösungsansätze für Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder technologischen Rahmenbedingungen ergeben.

„Wir sind sehr stolz, dass wir die RWTH Aachen als renommiertes Wissenschaftsinstitut für unser Vorhaben gewinnen konnten. In der Zusammenarbeit sehen wir eine große Chance, das Thema genossenschaftliches Geschäftsmodell ­ besonders in deren Ausprägung der Mitgliedschaft innovativ zu betrachten und zukunftsorientiert an den Zielen und Wünschen unserer Kunden und Mitglieder auszurichten. Denn unter Innovation versteht man ideenreiches Wirken mit Zukunftsblick“, so Christian Pauly, Prokurist und Bereichsleiter Unternehmensmanagement.

Bild: v. l. n. r. Johannes Habscheid, Christian Pauly, Dr. Dirk Lüttgens (RWTH Aachen), André Witzel (RWTH Aachen), Hannah Fabry (RWTH Aachen), Felix Billen
30.08.2019 - Präsidentin sucht Gespräch vor Ort

Die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, diskutierte bei ihrem Besuch der Volksbank Eifel eG in Bitburg zusammen mit den Vorständen und Führungskräften über die Herausforderungen in der Finanzbranche.

Für die Banken in Deutschland ist das derzeitige Umfeld herausfordernd. Vor allem die extreme Zinssituation, die zunehmende Regulatorik und ein sich rasant änderndes Kundenverhalten verlangen von den Institute ständige Veränderungsbereitschaft. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken befassen sich bereits intensiv mit diesen Themen. Die BVR-Präsidentin nutzte ihren Besuch in Bitburg, um ihre Überlegungen zur strategischen Positionierung der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken darzulegen und ihre Vorstellungen, wie sich die Gruppe unter diesen Voraussetzungen aus eigener Kraft nachhaltig positionieren kann, zu erläuterten. Gerade der Dialog mit den Genossenschaftsbanken vor Ort und deren individueller Situation – wie hier in der Eifel mit der Nähe zum Finanzplatz Luxemburg – gibt wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung der BVR-Arbeit.

„Es geht uns vor allem im persönlichen Gespräch vor Ort darum, Positionen zu Strategiefragen kennenzulernen, Feedback aufzunehmen und Fragen zu beantworten", sagte Kolak zu Beginn des Austausches.

Die Volksbank Eifel eG ist in der Region als innovative und zukunftsfähige Genossenschaftsbank gut aufgestellt und wird sich auch unter den kommenden Herausforderungen als starker Finanzpartner beweisen.

Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG, zeigte sich begeistert von dem zweistündigen Meinungsaustausch und den gewonnenen Anregungen: „Frau Kolak sprach ihre Anerkennung über die Umsetzung der genossenschaftlichen Beratungsqualität und der innovativen Art und Weise digitale und individuelle Serviceleistungen für Mitglieder und Kunden zu realisieren, aus.“

Ebenso begeisterte sie das regionale Engagement der Volksbank Eifel eG zu den Themen Ausbildung und Fachkräftemangel; so auch die Unterstützung der bevorstehenden Messe „Job Initiative Eifel“. Intern wird dem Thema Kultur- und Personalmanagement ein hoher Stellenwert zugemessen, um auch weiterhin als attraktiver Arbeitgeber die Lebensqualität in der Eifel zu sichern.

BILD: v.l.n.r.: Christian Pauly, Christiane Meier, Andreas Theis, BVR-Präsidentin Marija Kolak, Michael Simonis, Christian Pohs.
12.07.2019 - Freudestrahlen in Neuerburg

250 Euro monatliches Extra-Geld

Frau Margarethe Scholtes, Gewinnsparerin bei der Volksbank Eifel eG, hat allen Grund zum Strahlen: Für die kommenden fünf Jahre erhält sie ein monatliches Extra-Geld in Höhe von 250 Euro. Kornelia Maiers und Mario Brüders gratulieren der glücklichen Gewinneren zum Hauptgewinn.

Gewinnsparen ist die clevere Kombination aus Gewinnen, Sparen und Helfen.
Von 5 Euro je Los spart der Teilnehmer 4 Euro an. Mit 1 Euro nimmt er an den Monatsverlosungen teil. Zu den monatlichen Gewinnen zählt nicht nur das Extra-Geld, das jeden Monat acht mal verlost wird, sondern auch 10 Audi Q2 und ein Gewinn von 100.000 Euro. Darüber hinaus werden in Zusatzziehungen weitere attraktive Preise (in diesem Jahr u.a. Urlaubsgeld und der VW T-Roc) verlost – und das ohne Extra-Einsatz für die Teilnehmer.

Das Beste: Unsere Heimat gehört immer zu den Gewinnern! Denn 25 Prozent des Spieleinsatzes fließen an gemeinnützige Projekte und Institutionen. Insgesamt flossen so 2018 knapp 32 Mio. Euro über die Genossenschaftsbanken in regional tätige soziale und gemeinnützige Einrichtungen

Weitere Informationen hier

04.07.2019 - Beste Fördermittelbank 2018

Volksbank Eifel eG als "Beste Fördermittelbank 2018" geehrt

Eine tolle Auszeichnung für das Geschäftsjahr 2018 hat die Volksbank Eifel eG von der DZ BANK AG mit dem Preis als „Beste VR-Fördermittelbank 2018“ in Rheinland-Pfalz erhalten und ist somit Vorreiter bei der Vermittlung von zinsgünstigen öffentlichen Fördermitteln für ihre Kunden.

Walter Sicken, Prokurist, und Michael Marx, Firmenkundenbetreuer, nahmen den Preis der DZ BANK AG in Frankfurt entgegen.

Insgesamt 164 Förderanträge verteilt auf 35 unterschiedliche Förderprogramme in Höhe von rund 20 Mio. € haben die Finanzierungsspezialisten der Volksbank Eifel im Jahr 2018 für ihre Kunden bei den Förderinstituten beantragt. Die abgerufenen Fördermittel teilen sich in die Bereiche Gewerbe, Wohnungsbau und Landwirtschaft auf. Die durch Matthias Hümpfner, Direktor der DZ BANK AG, überreichte Auszeichnung als „Beste VR-FördermittelBank“ des vergangenen Jahres ist ein Beweis für das große Vertrauen der Kunden in die Beratungsqualität der Volksbank Eifel.

17.05.2019 - Viele schaffen mehr

Viele schaffen mehr – Crowdfunding für die Region

Große Zustimmung für den Kurs der Volksbank Eifel eG

Mit der Verabschiedung des Jahresabschlusses 2018 der Volksbank Eifel eG haben die Mitgliedervertreter in der Karolingerhalle in Prüm nicht nur den zukunftsorientierten Weg der Bank honoriert, sondern auch dem Aufsichtsrat und Vorstand durch die einstimmige Entlastung Rückendeckung für die weitere Entwicklung gegeben.

Über 500 geladene Mitgliedervertreter, Gäste und Mitarbeiter der Volksbank Eifel eG konnten sich in der knapp zweistündigen Veranstaltung ein klares Bild über die Vertriebserfolge der größten Eifeler Genossenschaftsbank machen. Die Vorstände Andreas Theis und Michael Simonis beleuchteten vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase die Bilanz der Bank. 4166 neue Kreditzusagen mit rund 337 Millionen EURO schlagen in 2018 zu Buche – pro Arbeitstag 1,3 Million EURO. Damit ist die Bank in der Finanzierung ihrer Mitglieder und Kunden überdurchschnittlich erfolgreich.
Basis für die Versorgung der mittelständischen Unternehmen in der Region mit Krediten ist die überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung der Bank mit rund 140 Millionen EURO.

Mit der Ausschüttung einer Dividende von 3 % - sprich‘ über 500.000 EURO für die über 35.000 Mitglieder – werden auch die Bankteilhaber am Erfolg der Volksbank Eifel eG beteiligt. Bei einer Zuweisung zu den Bankrücklagen in Höhe von rd. 2,3 Millionen EURO aus dem Bilanzgewinn verfolgt die Bank aber nach wie vor das Ziel, einer hohen Zukunftsfähigkeit der Genossenschaft den Vorrang vor einer höheren Dividendenzahlung zu geben.

Darüber hinaus hat die Volksbank Eifel eG fast 400 Projekte von Vereinen, Schulen, Kommunen und kirchlichen Einrichtungen in der Region unterstützt. Zusammen mit den Ausschüttungen der beiden Volksbank-Stiftungen wurden so über 435.000 EURO für gemeinnützige und soziale Zwecke in 2018 zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt der neuen Projektunterstützung steht nunmehr aber eindeutig das Thema „Crowdfunding“.
Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ konnten die Gäste der Versammlung dann auch hautnah diese neue Form der Projektfinanzierung und -realisierung mitverfolgen. Jeder Gast erhielt einen Gutschein über 20 EURO, den er für ein Projekt online spenden konnte. Andreas Theis demonstrierte dann auch gleich, wie einfach die Unterstützung für gute Initiativen ist und löste per Live-Stream seinen Gutschein ein.
Im Foyer der Halle informierte dann die Projektleiterin Diana Brech-Regelski über die Möglichkeiten, eigene Projekte einzustellen, Fans zu finden und dann über viele kleine Spenden große Beträge zur Verwirklichung zu generieren.

Vorher galt es aber noch, Aufsichtsräte und Regionalbeiräte zu wählen. Mit der Wiederwahl von Udo Arnoldy aus Oberkail, Ulrich Keller aus Prüm und Josef Rosenberger aus Lissendorf in den Aufsichtsrat wurde die Arbeit des Gremiums bestätigt.
Die satzungsgemäßen Ergänzungswahlen zu den fünf Regionalbeiräten wurden ebenfalls einstimmig vollzogen.

07.05.2019 - Ausbildung erfolgreich absolviert

Volksbank Eifel gratuliert zum erfolgreichen Abschluss

Jana Hein und Felix Billen für Einser-Abschluss ausgezeichnet

Volksbank Eifel eG ist stolz auf den erfolgreichen Nachwuchs und erhält gleichzeitig eine Auszeichnung für erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Vom Azubi zum Einser-Abschluss. Jana Hein und Felix Billen gehören zu den Prüfungsbesten der Genossenschaftsbanken ihres Jahrgangs. Die frischgebackenen Bankkaufleute, die ihr Handwerk bei der Volksbank Eifel eG gelernt haben, wurden dieser Tage in der GenoAkademie des Genossenschaftsverbandes in Rösrath-Forsbach für ihr hervorragendes Abschneiden (93 bzw. 94 von 100 Punkten) bei der Abschlussprüfung in einer Feierstunde von Akademieleiter Udo Urner und Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte mit einer Urkunde und einem Erinnerungspräsent ausgezeichnet.

„Sie können stolz und froh sein über diese tollen Ergebnisse, die Sie über die unterschiedlichen Teilleistungen erzielt haben", erklärte Akademieleiter Udo Urner in seiner Laudatio an die 25 Bankkaufleute dieses Jahrgangs gerichtet, die alle mit „sehr gut“ abgeschlossen hatten und nun freudestrahlend Urkunde und Präsent entgegennahmen. „Sie haben sich darüber hinaus nicht nur für den richtigen Beruf, sondern auch für die richtige Finanzgruppe entschieden – die Volks- und Raiffeisenbanken“, meinte Urner weiter.

„Wir brauchen Menschen, die bereit sind, Veränderungen mitzugestalten“, sagte der Akademieleiter und forderte die frischgebackenen Bankkaufleute für ihren weiteren Berufsweg auf, offen für Neues zu sein. „Sie haben gezeigt, dass Sie über einen langen Zeitraum ihre ‚PS‘ auf die Straße bringen können“, lobte Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte. „Und Sie haben mit dieser exzellenten Note eine hervorragende Basis geschaffen.“

Auch für die Volksbank Eifel war das hervorragende Abschneiden von Jana Hein und Felix Billen sowie die damit verbundene Ehrung durch den Genossenschaftsverband – Verband der Regionen in der GenoAkademie ein echter Grund zur Freude. „Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie Jana Hein und Felix Billen sind wir bestens gerüstet, alle künftigen Aufgaben zu meistern, auf uns zukommende Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und die Volksbank zukunftsfähig zu halten“, betonte Teamleiterin Kultur- und Personalmanagement Carola Schwarz.

Jana Hein und Felix Billen von der Volksbank Eifel eG gehören zu den prüfungsbesten Bank-Azubis im Land. Für ihr hervorragendes Abschneiden bei der diesjährigen Abschlussprüfung gratulierten ihnen in einer Feierstunde Akademieleiter Udo Urner (l.) und Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte (r.) von der GenoAkademie des Genossenschaftsverbandes in Rösrath-Forsbach. Fotos: GenoAkademie

Anschließend gab es viel Lob und einen weiteren Grund zum Feiern für die Volksbank Eifel eG: Eine Auszeichnung für vorbildliche Betreuung und Begleitung ihrer anvertrauten Auszubildenden im Prüfungsjahrgang 2018/2019.

„Eine Mannschaft kann nur so gut sein, wie der Trainer gut ist“, brachte es Abteilungsleiter Dr. Florian Nolte von der GenoAkademie des Genossenschaftsverbandes in seiner Laudatio auf den Punkt. „Ohne dem, was Sie in der Volksbank Eifel eG den jungen Leuten in der Ausbildung angedeihen lassen, wären deren herausragende Leistungen und Spitzennoten nicht möglich“, betonte Dr. Florian Nolte an die Teamleiterin Kultur- und Personalmanagement Carola Schwarz gerichtet weiter und dankte für die stets gute Zusammenarbeit.

30.01.2019 - Bilanzpressekonferenz

Volksbank Eifel wächst gegen den Trend

Erfolgreiches Jahr bestätigt Fusion
Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 30.01.2019 hielten die Vorstände der Volksbank Eifel, Andreas Theis und Michael Simonis, Rückblick auf ein für die Volksbank Eifel überaus erfolgreiches Jahr 2018.
In einem sich schnell verändernden Marktumfeld hat sich die Bank auch im dritten Geschäftsjahr nach Fusion hervorragend behauptet. Diese Entwicklung folgt ganz klar dem Trend der Genossenschaftlichen FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken, die sich seit Jahren in einer Phase der wirtschaftlichen Stärke bewegt. Mit Fug und Recht kann behauptet werden: Das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken ist intakt.
Über bundesweit 30 Mill. Privat- und Firmenkunden vertrauen den Volksbanken und Raiffeisenbanken, was sich letztlich in der beachtlichen Ertragsstärke widerspiegelt. Und dass die FinanzGruppe den europäischen Vergleich nicht scheuen muss, zeigt das gerade erst bestätigte, hervorragende Rating von AA- der Agentur Fitch und Standard & Poor’s.

„Solche Ergebnisse lassen uns natürlich insgesamt sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.“ – so die beiden Vorstände. „Wir sind davon überzeugt, wenn wir den bereits vor Jahren eingeschlagenen Weg der digitalen Transformation und der Fokussierung auf unsere Mitglieder und Kunden konsequent weitergehen, dann wird es uns auch zukünftig gelingen, unsere starke Marktstellung zu behaupten. Dennoch halten wir nicht inne und stellen uns auch in diesem Jahr wieder den vielfältigen Herausforderungen, denen sich die FinanzGruppe und auch die Volksbank Eifel stellen muss.“

Zuerst sind da die unsicheren konjunkturellen Erwartungen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich im längsten Wirtschaftsaufschwung ihrer Geschichte. „Grundsätzlich sind wir für 2019 positiv gestimmt und prognostizieren ein BIP-Wachstum von 1,8 Prozent.“ Aber das konjunkturelle Gesamtbild ist eingetrübt. Die globalen Unsicherheiten, die unter anderem aus den schwelenden Handelskonflikten sowie den unklaren Folgen des Brexits – Nachverhandlungen eingeschlossen – resultieren, belasten die Wirtschaft.

Auch einige inländische Faktoren trüben das Konjunkturbild, wie beispielsweise der zunehmende Personalmangel und die Umbruchsituation in der Automobilindustrie. Daher wird der konjunkturelle Rückenwind - nicht nur für das Bankgeschäft - allmählich schwächer.

Was aber bedeutet das konkret für die Volksbank Eifel?
„Wir jammern nicht über die erhöhten Anforderungen der gesetzlichen Regulierungswelle. Vordergründig konzentrieren wir uns auf unser Marktumfeld, ohne den Blick für die Gesamtsituation zu vernachlässigen.
Die Volksbank Eifel wächst gegen den Trend! Und das sogar stärker, als wir es mit den Themen Fusion und technische Umstellung auf Agree21, die uns einige Kraft im letzten Jahr gekostet haben, hoffen durften.“

Die wichtigsten Themen 2018 waren für die Volksbank Eifel eG:
-    die Steigerung der Beratungsqualität in allen Zielgruppen,
-    innovative Lösungen bei der Weiterentwicklung der Bank durch neue Beratungskonzepte und digitale Kundenlösungen,
-    die konsequente Umsetzung des Wandels im stationären Vertrieb mit den Neueröffnungen der VR Eins in Speicher und den Servicepoints VR SISy in Speicher, Üxheim, Bitburg und Jünkerath.

Dieses Tempo wird auch in 2019 beibehalten, um den Kunden den besten Service zu bieten:
-    Eine der Hauptstellen, die in Prüm, wird modernisiert und umgestaltet.
-    Weitere VR SISy's entstehen in Dockweiler, Oberweis, Mettendorf und Badem.
-    Last but not least wird im Herbst eine weitere VR Eins in Prüm eröffnet.
„Diese Vorhaben gehen mit erheblichen Investitionen einher und das sogar im 7stelligen Bereich. Aber wir finden, dass wir das unseren Mitgliedern und Kunden schuldig sind.
Denn diese erwarten zurecht einen zukunftsorientierten Dienstleister in der Nähe.“

Zahlen der Bank
Filialen:     26 Standorte
Mitarbeiter:     368 Mitarbeiter und 11 Auszubildende
Kundeneinlagen:     1.071 Mio. EUR ( + 26 Mio. EUR = + 2,52 %)
Kredite:     921 Mio. EUR (+ 24 Mio. EURO = + 2,76 %)
Mitglieder:     Jeder 3. Einwohner ist Mitglieder bei der Volksbank Eifel eG
    (35.108 bei ca. 114.000 Einwohnern im Geschäftsgebiet) 
Bilanzsumme     1.374 Mio. EUR (+ 27 Mio. EURO = 2,0 %)
Kundenwertvolumen:     2.805 Mio. EUR (+ 31 Mio. EUR)


TOP JOB: 10te Auszeichnung in Folge
Die Volksbank Eifel ist stolz, in 2018 zum 10. Mal in Folge die Auszeichnung "TOP JOB"-Arbeitgeber erhalten zu haben. Sie gilt damit als einer der besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand.
Als Genossenschaftsunternehmen fühlt sich die Bank Werten wie Solidarität, Fairness, Partnerschaftlichkeit und Regionalität verpflichtet. Das gilt auch für die rund 300 Mitarbeiter, deren Identifikation mit dem Unternehmen von der Leitung als wichtiger Erfolgsfaktor betrachtet wird. Und um die Mitarbeiter zu binden, gibt es zahlreiche Angebote.
Diese reichen von der individuellen Gestaltung der Arbeitszeit, über Teilzeitangebote oder dem von der Bank eingerichteten Heimarbeitsplatz. Zudem unterstützt man Beschäftigte in Elternzeit aktiv und organisiert den Wiedereinstieg. Ältere Kollegen profitieren von speziellen Angeboten, wie der Altersteilzeit.
Damit aber nicht genug. Hinzu kommen eine ganze Reihe von Sozialleistungen, darunter etwa eine Altersvorsorge und ein veritables Gesundheitsmanagement, dessen Angebote auf Basis einer Mitarbeiterbefragung konzipiert wurden.

Die Volksbank Eifel und die Region
Über das Wirken der Volksbank Eifel eG als eines der größten Kreditinstitute in der Region hinaus, engagiert sich die Volksbank in vielfältiger wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht. Grund ist der Förderauftrag in § 1 Gen G "Förderung der Mitglieder". Und das sind immerhin über 35.000 Mitglieder und über 74.000 Kunden im Geschäftsgebiet.
Das Engagement bei der Ärztegenossenschaft Medicus eG und der Schulgenossenschaft „Gymnasium Speicher“ konnte durch die Realisierung und Umsetzung in 2018 in Wirkung gebracht werden. Darüber hinaus ist die Volksbank Eifel aktiver Partner bei den beiden Schülergenossenschaften in Bitburg und Neuerburg sowie der Energiegenossenschaft Südeifel Strom eG und anderen Energiegenossenschaften (Windenergie) in der Eifel.

„Wir stehen dafür, unsere genossenschaftlichen Werte auch außerhalb der Bankgeschäfte zu leben.“

Soziales Engagement
Mit über 400.000 EUR werden jährlich fast 460 Vereine, Schulen, Kindergärten und weitere Institutionen wie Ortsgemeinden etc. gefördert.
Nicht zu vergessen: Die VB Eifel Mitte Stiftung und die Mitgliederstiftung der Volksbank Eifel schütten zusammen nochmals rd. 35.000 EUR jährlich für zahlreiche Projekte in der Region aus.

Was ist neu in 2019?
„Unsere Stiftungen fördern in diesem Jahr die Jugendarbeit der Musikvereine. Jeder Musikverein, der aktiv Jugendarbeit betreibt, kann sich bis 15.09. für die Förderung durch uns bewerben.

Außerdem starten wir noch in diesem Jahr mit dem Thema Viele schaffen mehr. Hier möchten wir noch nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass es uns damit gelingen wird, viele Institutionen und Vereine - auch mit größeren Projekten - zu unterstützen.“
 

15.01.2019 - Interview Trierischer Volksfreund mit Vorstand Andreas Theis - Volksbank Eifel plant keine weiteren Fusionen

Bitburg/Prüm/Gerolstein. Mehr Kunden, weniger Filialen? Im TV-Interview spricht Volksbank-Vorstand Andreas Theis über den Wandel der Genossenschaftsbank in den vergangenen 25 Jahren und über das Banking der Zukunft auf dem Land. Von Dagmar Dettmer

(de) Damals lebten in Bitburg mehr Amerikaner als Deutsche. Der Flugplatz war als Nato-Stützpunkt noch voll in Betrieb. Der Dollar stand bei zwei Mark. Die heutige Hauptgeschäftsstelle der Volksbank war noch nicht gebaut. Die Idee, ein Stadtkernsanierungsprogramm aufzulegen, war gerade erst geboren. In den Gassen links und rechts der Fußgängerzone sah es noch teils wüst aus: bröckelnde Fassaden, marode Häuser, unschöne Baulücken. Bitburg war die Stadt der Landwirte, Handwerker und des Militärs.

In dieser Zeit begann Andreas Theis seine Lehre bei der Volksbank Bitburg, die 2016 mit der Fusion der Volksbank Eifel Mitte zu einem der größten genossenschaftlichen Institute der Region fusioniert ist und seither Volksbank Eifel heißt. Seit 21 Jahren lenkt Theis als Vorstand die Geschicke des Instituts, seit 25 Jahren arbeitet er ununterbrochen für das Unternehmen. Ein Vierteljahrhundert, in dem im Bankwesen eine Menge passiert ist.

Was hat sich Ihrer Ansicht nach grundlegend in den vergangenen 25 Jahren im Bankwesen geändert?

Theis: Früher kamen Kunden in einen „Nachfragermarkt“. Es gab nur wenige Anbieter finanzieller Dienstleistungen. Heute ist es umgekehrt: Wir werben um unsere Kunden. Kundenorientierung spielt eine entscheidende Rolle. Und das ist gut so. Wir müssen uns engagieren und uns um unsere Mitglieder und Kunden kümmern. Und natürlich hat sich unabhängig von diesem allgemeinem Wandel auch unsere Bank durch die Fusionen mit den Raiffeisenbanken Biersdorf, Neuerburg, Östliche Südeifel und schließlich der Volksbank Eifel Mitte verändert.

Inwiefern?

Theis: Durch die Zusammenschlüsse und das damit verbundene Wachstum war es möglich, dass unsere Mitarbeiter sich spezialisieren konnten. Somit können wir in unseren Geschäftsfeldern ein deutlich höheres Leistungsniveau anbieten. Durch unsere Größe können wir natürlich auch wachsende Unternehmen im Kreditgeschäft besser begleiten. Die Herausforderung besteht immer darin, mit der Größe nicht die Nähe zu den Kunden zu verlieren. Denn die zeichnet uns als Regionalbank ja aus.

Wenn Ihnen Nähe und Präsenz wichtig sind, wie passt es dann, dass Sie Filialen schließen?

Theis: Wir haben zwar räumliche Präsenz abgebaut, da wir Kleinstfilialen, die ohnehin kaum genutzt wurden, geschlossen haben. Dafür haben wir auf der anderen Seite aber persönliche Nähe aufgebaut. Mit unserem Konzept der VR SISy ist es möglich, über Bildschirm mit einem Mitarbeiter zu kommunizieren und all das zu erledigen, was früher am Schalter passierte wie beispielsweise Überweisungen. Und das von 7 bis 19 Uhr. Paralell dazu gibt es unsere VR-Eins-Filialen, in denen spezialisierte Fachleute unsere Kunden beraten – ob zu Fragen der Altersvorsorge oder der Finanzierung eines Hauskaufs und vieles mehr.

Mancher würde sich aber lieber wünschen, wenn alles so bliebe, wie es einmal war.

Theis: Filialen, die unsere Kunden rege nutzen, werden nicht geschlossen. Aber das Kundenverhalten hat sich geändert und wird sich weiter ändern. Da müssen wir Schritt halten. Heute erledigen viele ihre Bankgeschäfte online. Die kommen nicht mehr wegen einer Überweisung oder eines Dauerauftrags in die Bank. Es wird mehr und mehr mit Karte bezahlt. Und Bargeld gibt es inzwischen auch in vielen Supermärkten an der Kasse.

Wird es dann weniger Geldautomaten geben?

Theis: Wir haben derzeit 31 Geldautomaten in unserem Geschäftsgebiet. Ähnlich wie die Nutzung der Filialen analysieren wir auch die Nutzung der Automaten. Solange die Frequenz stimmt, ist der Standort gesetzt. Das heißt, die Kunden entscheiden selbst.

Wie sieht Ihrer Ansicht nach die Volksbank Eifel der Zukunft aus?

Theis: Wir gehen davon aus, dass schon in wenigen Jahren Kunden Standardgeschäfte überwiegend digital abwickeln. In wichtigen Fragen ist die persönliche Beratung dennoch unverzichtbar. Genau das ist unsere Stärke.

Und wie sieht der Genossenschaftsbanker der Zukunft aus?

Theis: Das wird vor allem ein Beziehungsmanager sein, umgeben von Spezialisten für bestimmte Themen – ob Versicherungen, Baufinanzierung oder eine Geldanlage. Es wird in Zukunft noch stärker darum gehen, dass ein Berater den Kunden mit seinen Wünschen und Zielen in den verschiedenen Lebensphasen in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Spezialisten begleitet – von der Finanzierung des Studiums oder der Ausbildung bis zur Altersvorsorge, von der Existenzgründung bis zur Unternehmensnachfolge.

Planen Sie weitere Fusionen?

Theis: Nein, das ist für uns kein Thema. Wir sind, so wie wir sind, gut aufgestellt.

30.10.2018 - Weltspartag - Sparen bleibt wichtig

Am 30. Oktober jährt sich der Weltspartag zum 94. Mal. Für die Volksbanken Raiffeisenbanken in der Region ist dieser Tag traditionell Anlass, an die Bedeutung des Sparens zu erinnern. "Sparen ist von elementarer Bedeutung für jeden Einzelnen. Insbesondere in Zeiten des demografischen Wandels spielt das bewusste Sparen eine wichtige Rolle bei der Schließung der drohenden Rentenlücke im Zuge des rückläufigen Versorgungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung", erklärt Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG.

Einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zufolge wuchs die Sparquote in Deutschland, das heißt das Verhältnis von Erspartem und verfügbaren Einkommen, trotz anhaltend niedriger Zinsen im Jahresvergleich zum zweiten Quartal 2018 um 0,5 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent. "Die bundesweiten Zahlen zum Sparverhalten zeigen, dass die Deutschen trotz Niedrigzinsniveau das Sparen weiterhin ernst nehmen und langen Atem beweisen", so Werner Kemmer, Vorstand der Raiffeisenbank Irrel eG.

Ersparnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung zukünftiger finanzieller Herausforderungen. Die Sparmotive reichen dabei von Sparen für größere Anschaffungen über unvorhergesehene Ausgaben bis hin zur privaten Altersvorsorge. Die private Altersvorsorge wiederum ist in den vergangenen Jahren angesichts des rückläufigen Versorgungsniveaus der gesetzlichen Rentenversicherung wichtiger geworden. "Wir als Volksbanken Raiffeisenbanken in der Region empfehlen unseren Kunden, sich persönlich in einer unserer Filialen vor Ort beraten zu lassen. Denn ein Patentrezept für alle gibt es nie, es kommt auf die individuell maßgeschneiderte Finanzlösung an. Zusätzlich belohnen wir in diesem Jahr wieder die Sparanstrengungen unserer jungen und jüngsten Kunden mit tollen Geschenken sowie unserer Fun-Card", lädt Klaus Peters, Vorstand der Raiffeisenbank Westeifel eG, ein, doch das angesammelte Kleingeld am Weltspartag zur Bankfiliale zu bringen und einzuzahlen.

05.10.2018 - Für Diebe gibt`s nur blaue Finger

Rittersdorf/Bitburg. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
So schützen wir unsere Automaten. Durch den Einsatz des Färbesystems "Scorpion" wird bei einem zweckfremden Umgang, wie unbefugtem Öffnen ob durch Sprengung mit Gas oder Festsprengstoff, Diebstahl der Geldautomatenkassette oder Herausreißen des Geldautomaten, das Schutzsystem aktiviert.
Die Geldscheine werden unlösbar mit Sicherheitstinte eingefärbt, mit einer Sicherheits-DNA versehen und somit für die Täter wertlos gemacht.
Damit ist jederzeit eine Identifizierung möglich. Jede Geldautomatenkassette hat somit ihren eigenen Fingerabdruck, welche eine eindeutige und gerichtsverwertbare Zuordnung erlaubt. Solche eingefärbten Gegenstände, ob Banknoten oder Bekleidungsstücke von Straftätern, können somit auch nach Jahren zurückverfolgt werden.
Auf den Eingangstüren unserer Filialen als auch auf den Geldautomaten sind entsprechende Warnaufkleber angebracht. Und das in fünf Sprachen, damit auch der letzte Verbrecher versteht, dass es sich ab sofort nicht mehr lohnt, einen Geldautomaten zu "knacken".
Und wer es nicht glauben möchte, erhält seine Strafe auf dem Fuß. Diese frustrierende Erfahrung mussten auch jüngst Verbrecher machen, welche ohne "zählbare" Beute ihren Heimweg angetreten haben und zukünftig unsere abgesicherten und gekennzeichneten Geldautomaten wohl meiden werden.

08.05.2018 - Peter Barz verabschiedet

Langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Eifel eG geehrt

Peter Barz bedankt sich für die Ehrung und das langjährige Vertrauen, welches die Mitglieder der Volksbank Eifel eG sowie der Vorstand und Aufsichtsrat der Bank in seine Tätigkeit gelegt hat.

Mit dem Ablauf der Vertreterversammlung 2018 der Volksbank Eifel eG wurde der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Barz für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Raiffeisen- und Genossenschaftsverbandes geehrt und wegen Erreichens der satzungsgemäßen Altersgrenze verabschiedet.
Seit dem 29. Juni 1993 als Mitglied im Aufsichtsrat der damaligen Volksbank Bitburg und seit dem 23. März 2000 als Vorsitzender des Aufsichtsrates hat der gelernte Bankkaufmann und heute als erfolgreicher und selbstständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer tätig, sein profundes Wissen in die Arbeit des Aufsichtsgremiums der Bank eingebracht.

Bei vier Fusionen in den Jahren 2002, 2006, 2010 und 2016 hat Peter Barz an führender Position die Verträge mitgestaltet und die Zusammenschlüsse erfolgreich auf den Weg gebracht. Als brillanter Stratege, scharfsinniger und konsequenter Anführer mit wachem Verstand hat er dabei die Gespräche mit den Nachbargenossenschaften geführt. Mit hohem Pflichtgefühl und Engagement hat Peter Barz auch in seinen immerhin 18 Jahren als Vorsitzender des Aufsichtsrates gewirkt, dabei auch schwierige, aber notwendige Entscheidungen nicht nur mitgetragen, sondern auch daran mitgewirkt und sie konsequent umgesetzt.

Bei der Laudatio brachte der Vorstand des Genossenschaftsverbandes der Regionen e.V., Siegfried Mehring, die Leistungen von Peter Barz auf den Punkt: „Ihr Einsatz für die Belange der Volksbank Eifel war außerordentlich.“ Mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Genossenschaftswesens wurde dieses Engagement gewürdigt.

02.05.2018 - Ein Bausparvertrag als Gewinn

 

„Glück muss der Mensch haben.“ Mit dieser alten Volksweisheit konnte Heiko Schmitz, Bezirksleiter der Bausparkasse Schwäbisch Hall bei der Volksbank Eifel eG, jetzt einen seiner Kunden überraschen. Es hat Viktor Marbach aus Kruchten getroffen.

 

Bei einem Preisausschreiben der Bausparkasse Schwäbisch Hall hat der Kunde der Volksbank ein Bausparkonto mit 1.500 Euro Guthaben gewonnen. Bezirksleiter Heiko Schmitz und die Volksbank Eifel gratulieren Viktor Marbach ganz herzlich zu seinem Gewinn.

26.04.2018 - Zukunftsfähigkeit hat hohe Priorität

Zukunftsfähigkeit hat hohe Priorität

Große Zustimmung für den Kurs der Volksbank Eifel eG

Mit der Verabschiedung des Jahresabschlusses 2017 – das erste volle Geschäftsjahr der Volksbank Eifel eG – haben die Mitgliedervertreter in der Stadthalle Bitburg nicht nur das erfolgreiche Wirken der Bank honoriert, sondern auch dem Aufsichtsrat und Vorstand durch die einstimmige Entlastung Rückendeckung für den Zukunftskurs gegeben.

Über 500 geladene Mitgliedervertreter, Gäste und Mitarbeiter der Volksbank Eifel eG konnten sich in der knapp zweistündigen Veranstaltung ein klares Bild über die Vertriebserfolge der größten Eifeler Genossenschaftsbank machen. Die Vorstände Andreas Theis und Michael Simonis beleuchteten vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase die Bilanz der Bank. 4128 Kreditzusagen mit rund 270 Millionen EURO schlagen in 2017 zu Buche – pro Arbeitstag 1 Million EURO. Damit ist die Bank in der Finanzierung ihrer Mitglieder und Kunden überdurchschnittlich erfolgreich.
Basis für die Versorgung der mittelständischen Unternehmen in der Region mit Krediten ist die starke Eigenkapitalausstattung der Bank mit rund 135 Millionen EURO.

Die Steigerung des Bilanzgewinns auf 12,2 Millionen EURO wurde durch ein starkes Provisionsergebnis erreicht, während die Einnahmen im Zinsgeschäft erwartungsgemäß auf dem Vorjahresniveau verblieben.

Mit der Ausschüttung einer Dividende von 3 % - sprich‘ 506.000 EURO für die rund 35.500 Mitglieder – werden auch die Bankteilhaber am Erfolg der Volksbank Eifel eG beteiligt. Bei einer Zuweisung zu den Bankrücklagen in Höhe von rd.  2,3 Millionen EURO aus dem Bilanzgewinn verfolgt die Bank aber nach wie vor das Ziel, einer hohen Zukunftsfähigkeit der Genossenschaft den Vorrang vor einer höheren Dividendenzahlung zu geben.

Darüber hinaus hat die Volksbank Eifel eG fast 380 Projekte von Vereinen, Schulen, Kommunen und kirchlichen Einrichtungen in der Region unterstützt. Zusammen mit den Ausschüttungen der beiden Volksbank-Stiftungen wurden so rund 400.000 EURO für gemeinnützige und soziale Zwecke in 2017 zur Verfügung gestellt. In einer beeindruckenden Ausstellung im Foyer der Stadthalle konnten sich die Gäste im Anschluss an die Veranstaltung von dieser großen Unterstützungsleistung überzeugen.

Vorher galt es aber noch, Aufsichtsräte und Regionalbeiräte zu wählen. Mit der Wiederwahl von Lothar Fallis, Winfried Wülferath und Holger Zey in den Aufsichtsrat wurde die Arbeit des Gremiums bestätigt. Die satzungsgemäßen Ergänzungswahlen zu den fünf Regionalbeiräten wurden ebenfalls einstimmig vollzogen.

Wegen des Erreichens der Altersgrenze wurde der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Barz nach über 25 Jahren verabschiedet und durch das Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbandes - Verband der Regionen e.V., Siegfried Mehring, mit der Goldenen Ehrennadel geehrt. Ebenfalls ist Hans Ludwig aus Dockweiler aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Seine Arbeit für die Genossenschaft wurde mit der Silbernen Ehrennadel des DGRV honoriert.
Der neue Aufsichtsrat der Bank besteht nunmehr aus neun Mitgliedern, die zukünftig von Dieter Nahrings aus Prüm als Vorsitzender und Holger Zey aus Bitburg als stellvertretender Vorsitzender geführt werden.

v.l.n.r.: Michael Simonis, Siegfried Mehring, Christa und Hans Ludwig, Helga und Peter Barz, Andreas Theis nach der Verleihung der Ehrennadeln des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes.
10.04.2018 - Erfolgreicher Studienabschluss

Erfolgreicher Studienabschluss

Gratulation an Jana Nickels und Johannes Habscheid

Seit 2011 bildet die Volksbank Eifel eG nicht nur Bankkaufleute aus, sondern bietet auch duale Studiengänge an. Dabei kooperiert die Volksbank im Bereich der theoretischen Ausbildung mit der Akademie Deutscher Genossenschaften ADG in Montabaur.

Frau Jana Nickels und Herr Johannes Habscheid haben ihr Studium Bachelor of Arts Business Administration abgeschlossen. Ein großer Schritt zu einem erfolgreichen Berufsleben ist vollbracht. Frau Nickels hat eine Tätigkeit im Bereich Individualkundenbetreuung aufgenommen. Herr Habscheid ist im Bereich Strategie- und Innovationsmanagement tätig.
Vorstand und Betriebsrat wünschen den erfolgreichen Absolventen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und freuen sich, dass beide der Volksbank die Treue halten.

05.03.2018 - Stiftungsvergabefest - fast 43.000 € wurden vergeben

Volksbank Stiftungen schütten fast 43.000,00 Euro aus

Zehn Initiativen und Projekte in einer Feierstunde gewürdigt.

In einer Feierstunde in der Volksbank Eifel in Prüm konnten sich zehn Spendenempfänger über die Ausschüttungen der Volksbank-Stiftungen freuen. Mit 42.700,00 Euro hat der Stiftungsvorstand ein breit gefächertes und engagiertes Wirken in der Region honoriert.
Ein Verein, drei Kindertagesstätten sowie sechs Schulen präsentierten ihre Projekte mit Bildern, Collagen, Vorführungen und einem Lied. Gemeinsam  ist allen das Zuammenwirken engagierter Lehrer, Eltern, Betreuern und Kindern, die sich über ihre Umwelt, gesunde Bewegung oder auch um kurze Schulwege durch die Errichtung eines Privaten Gymnasiums die Würdigung der Stifter verdient haben.

Vorstand Michael Simonis brachte es dabei auf den Nenner: "Die Volksbank Eifel hat die Bezeichnung "Eifel" nicht nur im Firmennamen. Eifel ist ihr Antrieb für alles, was sie unternimmt. Die Region und ihre Menschen zu fördern, ist ein Grundsatz der Bank. Sie fördert mit Beratung und mit Finanzdienstleistungen. Sie fördert aber auch mit Spenden und Sponsoring und mit ihren Stiftungen. Die Stiftungen sammeln bleibende Werte. Das Geld der Stiftungen wird niemals ausgegeben, mit den Erträgen aus ihren Vermögen werden die Förderziele der Stiftung erfüllt. Unsere Stiftungen haben das Ziel, dort wo ihre Kunden wohnen, soziale und gemeinnützige Projekte zu fördern, die ohne eine solche Förderung kaum möglich wären. Unsere Stiftungen geben ihr Geld besonders gerne an Förderprojekte, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen, die Freude bereiten bei Spiel und Sport, oder Interesse schüren bei der Ausbildung.

Hilfe zur Selbsthilfe ist ein genossenschaftliches Prinzip. Dort, wo Leute engagiert ein Ziel verfolgen, geben wir Hilfestellung. Auch bei Spenden hilft die Volksbank gerne dort, wo Menschen sich für eine gute Sache persönlich einsetzen, wo sie mit Herzblut andere davon begeistern und zum Mitmachen gewinnen, wo sie selbst "die Ärmel hochkrempeln" und mit anpacken. Hilfe zur Selbsthilfe ist auch unseren Stiftungen ein Prinzip und deshalb sind die zehn Förderprojekte auch eine Wertschätzung für die, die sich engagieren. Das ist ein Ergebnis, auf das wir stolz sind.

26.02.2018 - Private Banking Forum

Unter dem Motto "Heimspiel für Ihr Vermögen, Deutschland ist (noch) Weltmeister" fand am 26. Februar 2018 das mittlerweile 7. Private Banking Forum der Volksbank Eifel eG statt.
Wie in Vorjahren stieß die Veranstaltung bei den Kunden auf großes Interesse und so war die Schalterhalle der Volksbank in der Bedastraße mit ca. 150 Gästen voll besetzt.
Auch in diesem Jahr gelang es wieder, den Kunden zu Beginn des Jahres wertvolle Informationen zu wirtschaftspolitischen Themen aus erster Hand durch hochkarätige Gastredner zukommen zu lassen.
Nach herzlicher Begrüßung und gelungener Einführung in den Abend durch den Vorstand Andreas Theis gestalteten die beiden Gastreferenten, Herr Frank Hannstein, Geschäftsführer der Deutsche Aktien Total Return Fonds Service GmbH und Herr Christian Krahe, Fondsmanager des Deutsche Aktien Total Return, den weiteren Vortrag.
Von den ausgewiesenen Experten für deutsche Unternehmen erfuhren die Gäste, wie man neben den wirtschaftlichen Aussichten Deutschlands die aktuelle politische Lage einschätzt,
welche Auswirkungen sich daraus für die Anlageentscheidungen ergeben und warum neben der sorgfältigen Unternehmensanalyse der Leitgedanke „Eine gute Rendite fängt damit an, Verluste zu vermeiden“ den Anlageerfolg in den letzten 12 Jahren nachhaltig beeinflusst hat.
Dabei wurde deutlich, dass Deutschland auch in diesem Jahr einer der Favoriten im globalen Wettbewerb sein wird. Aufgrund der ausgeprägten Innovationskraft, hohen Produktqualität und nachhaltigen Exportorientierung sowie politischer und rechtsstaatlicher Stabilität sind die Erfolgsaussichten für Deutschland und deutsche Unternehmen positiv.
Die von den Kunden rege genutzte Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren unterstrich das Interesse und die Aktualität des Themas.
Abgerundet wurde der gelungene Abend durch den gemütlichen Ausklang mit leckeren Speisen, kühlen Getränken und guten Gesprächen.

Vorstand und Mitarbeiter der Volksbank Eifel eG mit Herrn Frank Hannstein, Geschäftsführer der Aktien Total Return Fonds Service GmbH und Herrn Christian Krahe, Fondsmanager des Deutsche Aktien Total Return
19.01.2018 - Noch mehr Service bei der Volksbank Eifel eG

VR-SISy: Persönlicher Service per Video

Im Beisein von rund 70 Gästen, Kunden und Mitgliedern wurde am Freitag 19.01.2018 die erste VR-SISy der Volksbank Eifel eG in Speicher offiziell eröffnet.

Neben den Verbandsbürgermeistern aus Speicher und Bitburger Land, Rodens und Junk, war auch Stadtbürgermeister Erhard Hirschberg vor Ort. Zahlreiche Mitglieder des Regionalbeirates Speicher sowie Mitglieder des Aufsichtsrates konnten sich vor Ort nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Andreas Theis vom vielfältigen Dienstleistungsangebot überzeugen.

Die Kunden können Auskünfte einholen, Ein- und Auszahlungen oder Überweisungen vornehmen und viele weitere Serviceleistungen sind im neuen Servicepoint per Videokommunikation möglich. Für komplexere Beratungsthemen wird mit dem persönlichen Berater ein Termin vereinbart, für diesen Zweck stehen separate Beratungsräume direkt im Servicepoint zur Verfügung.
Mit diesem Schritt der persönlichen Serviceberatung in Echtzeit mit bekannten Ansprechpartnern grenzt sich die Volksbank Eifel eG bewusst von anonymen Call-Centern oder digitalen Eingabelösungen ab – für alle Mitglieder und Kunden, die ihre Bankgeschäfte eben nicht online führen möchten. Und das zu verlängerten Servicezeiten – 60 Stunden in der Woche - Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr.

Mit einer Live-Übertragung konnte die erste Testkundin, Karin Plein aus Speicher den Anwesenden die einfache Handhabung und die sehr persönliche Beratung durch die Mitarbeiterin im KundenServiceCenter, Frau Silke Parsch, demonstrieren.
Viel Lob gab es auch von Seiten der Politik, die mit der Investition ein klares Signal für den Standort Speicher sehen - zumal auch noch mit der Eröffnung einer weiteren Beratungsfiliale VR-Eins im Frühsommer am Marktplatz in Speicher ein weiterer Ausbau der Beratung vor Ort erfolgt.

19.01.2018 - 5.000 Euro im Gewinnsparen
Schöner Banktermin: Claudia Richards zahlt in der Volksbank Eifel eG 5.000 Euro Gewinn an ihren Kunden Nikolaus Thielen aus.

5.000 Euro im Gewinnsparen: "Das ist mal ein guter Jahresstart!"
Ein Gewinn war fürs neue Jahr eingeplant – schon im Januar kam die Überweisung.

Prüm "Als ich die Abbuchung für die Dauerlose auf dem Kontoauszug sah, kam mir der Gedanke, dass es im neuen Jahr einmal klappen sollte mit einem großen Gewinn", so Nikolaus Thielen aus Habscheid, während ihm seine Kundenberaterin Claudia Richards jetzt zehn 500 Euro-Scheine hinlegen konnte, "es freut mich wahnsinnig, dass sich dieser Wunsch ans neue Jahr schon im Januar erfüllte!"

Nikolaus Thielen gefällt die Kombination aus Sparen, Gewinnen und Gutes tun, er nimmt per Dauerlosauftrag am Gewinnsparen der Volksbank teil. "Solche Gewinne auszuzahlen sind mir die liebsten Aufgaben, die ich für meine Kunden erledigen darf", freut sich auch Claudia Richards, "erst im Oktober letzten Jahres konnte ich einer Kundin aus Prüm ebenfalls diese Gewinnsumme auszahlen".

Im Dezember hatte ein Bankkunde aus Gerolstein 5.000 Euro gewonnen, insgesamt wurden 2017 Preise im Wert von 376.594 Euro an Gewinnsparer der Volksbank Eifel eG ausgezahlt. Im Januar 2018 betrug die Gewinnsumme 33.224 Euro, in der Januar-Zusatzziehung gewann eine Kundin eine Städtereise nach Dresden.

Gewinnsparen ist beliebt, Kunden der Volksbank Eifel spielen jeden Monat fast 60.000 Lose. Mit einem Teil des Lotterieeinsatzes unterstützt die Volksbank soziale und kulturelle Aktivitäten von Vereinen und Institutionen. Denn Gewinnsparern gefällt, dass nur die Losbesitzer und die Spendenempfänger die wahren Gewinner sind und keine Verwaltungskosten wie bei anderen Lotterien entstehen. Viele Teilnehmer ersparen sich beim Gewinnsparen ein zusätzliches Weihnachtsgeld: Die Volksbank zahlte jetzt im Dezember 2,9 Millionen Euro Sparanteil an die Gewinnsparer zurück.





15.12.2017 - Weiterbildung erfolgreich absolviert

Volksbank Eifel eG gratuliert zum erfolgreichen Abschluss

Bitburg. „Wir sind stolz und froh, dass Sie sich neben der beruflichen Arbeit einem zeitaufwendigen und anspruchsvollen Weiterbildungsweg gestellt und diesen erfolgreich abgeschlossen haben“, sagte Andreas Theis, Vorstandsmitglied der Volksbank Eifel, der zusammen mit Vorstandskollege Michael Simonis Herrn Daniel Neuerburg aus Fließem und Herrn Christian Pohs aus Gerolstein gratulierte.

Daniel Neuerburg hat an der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur in einem einjährigen Studium den Abschluss als „diplomierter Bankbetriebswirt Management“ absolviert und damit das Fundament für eine erfolgreiche genossenschaftliche Unternehmensführung gelegt.

Christian Pohs hat in einem zweijährigen berufsbegleitenden BWL-Studium an der ADG Business School in Montabaur den „Master of Science“ im Bereich Management erfolgreich absolviert. Neben dem akademischen Studium wurde dabei ein reales Projekt für das eigene Unternehmen Volksbank Eifel eG durchgeführt.

05.12.2017 - Bunt und voller Lebensfreude

Für Volksbanken, Raiffeisenbanken und Westeifel Werke ist ihr Kalender ein gutes Integrationsprojekt.

Bitburg-Prüm-Gerolstein. "Ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung verbindet dieser Kalender vorzüglich, er ist deshalb nach wie vor ein gutes Integrationsprojekt," freut sich Ferdinand Niesen, Geschäftsführer der Westeifelwerke, "schön, dass auch seine 16. Auflage jetzt zusammen mit der Volksbank Eifel eG, der Raiffeisenbank Westeifel eG und der Raiffeisenbank Irrel eG vorgestellt werden kann."

"Auch für uns ist es bei all unserem sozialen Engagement im Laufe eines Jahres immer ein Höhepunkt, am Jahresende dieses Gemeinschaftsprojekt mit den Westeifelwerken der Presse vorstellen zu können. Für die Volksbanken und Raiffeisenbanken ist dies eine besondere Herzenssache," sagte Michael Simonis von der Volksbank Eifel eG, was seine Vorstandskollegen der zwei beteiligten Raiffeisenbanken, Klaus Peters und Werner Kemmer, gerne unterstrichen. "Wir haben die Presse nicht nur eingeladen, um das neue Druckwerk vorzuzeigen. Vielmehr ist uns die öffentliche Wertschätzung wichtig für die Menschen, die den Kalender malten, und für ihr Können."

Gestalter des großformatigen Wandkalenders sind behinderte Menschen der Westeifel Werke und Schüler, die am Malwettbewerb der Genossenschaftsbanken teilgenommen haben. Im Kalender sind die Bilder buntgemischt, es gibt keinen Unterschied bei Platzierung und Darstellung. "Ohne wenn und aber darf dieser Kalender inklusiv genannt werden," sagte Ferdinand Niesen und betonte, dass hinter jedem Bild seiner Mitarbeiter ein Mensch steht, der trotz seiner Probleme Fantasievolles gestaltet: "Durch unsere Kreativangebote lernen die Menschen, Selbstbewusstsein aufzubauen, Begabung zu nutzen und auszubauen."

Schüler vieler Schulen in der Region malten für den Wettbewerb "jugend creativ" fast 5.000 Bilder, Lehrer und Künstler jurierten. Für die Banken ist es ebenfalls eine Wertschätzung an Schulen und Schüler, deren Bilder im Kalender zu zeigen.

15.000 Kalender bedeuten eine hohe Auflage, kein Exemplar bleibt ungenutzt, es besteht schon seit Tagen eine rege Nachfrage danach, betonen die Banken. Für Kunden ist der Kalender jetzt in den Bankstellen erhältlich und auch wer nicht Kunde dort ist, erhält gerne ein Exemplar.

Zum Anlass der Kalenderpräsentation hatten die Volksbanken und Raiffeisenbanken wie jedes Jahr eine Spende dabei, 1.500 Euro für neue Pinsel und Leinwände, für neue Bilder für den Kalender 2019, der wieder am 5.12. im kommenden Jahr vorgestellt wird.


Foto (Willi Leinen): Conny Weber, Silvia Drückes und Monika Zeimantz (v.l ) zeigen stellvertretend für alle Künstler ihre Kalenderbilder, zusammen mit Vertretern der Volksbanken und Raiffeisenbanken und der Westeifelwerke.

22.11.2017 - Volksbank Eifel eG fördert Deuschlandstipendium an der Universität Trier

Gemeinsam in die Zukunft

Die Volksbank Eifel eG wird im Rahmen des Deutschlandstipendiums an der Universität Trier Frau Anika Maria Bauer als Ihre Stipendiatin unterstützen. Frau Bauer studiert an der Universität Trier Volkswirtschaftslehre, die sie in voraussichtlich 3 Semestern mit dem Master abschließen wird.
Im Rahmen des Deutschlandstipendiums wählt eine Kommission der Universität aus den Bewerbern unter Berücksichtigung einer Zweckbindung die Studierenden aus, deren bisheriger Werdegang besonders gute Leistungen im Studium erwarten lässt oder bereits aufweist. Berücksichtigt werden außerdem das gesellschaftliche Engagement der Studierenden sowie besondere persönliche Umstände, die sich beispielsweise aus der familiären Herkunft, der Betreuung für Familienangehörige oder einem Migrationshintergrund ergeben.
Die Volksbank Eifel eG hat die Möglichkeit einer zweckgebundenen Förderung gewählt, um den Studienbereich festlegen zu können.

Die feierliche Übergabe der Stipendiums-Urkunde an Frau Bauer erfolgte durch Michael Jäckel, Präsident der Uni Trier, durch Christian Pauly, Prokurist der Volksbank Eifel eG und Bereichsleiter Unternehmensentwicklung sowie durch Eva Pauls-Schittko, Teamleiterin Personal- und Kulturmanagement. Bei dieser Gelegenheit fand dann auch ein Austausch mit der Stipendiatin über gemeinsame Projekte für die Zukunft statt.

16.11.2017 - Mit Fachwissen und reichem Erfahrungsschatz - Volksbank Eifel eG ehrt ihre Mitarbeiterjubilare

"Wir sind stolz und froh, dass Sie unserer Bank schon lange mit Ihrem Fachwissen und Ihrem reichen, persönlichen Erfahrungsschatz zur Seite stehen", sagte Andreas Theis, Vorstandsmitglied der Volksbank Eifel, der zusammen mit Vorstandskollege Michael Simonis elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu 25- und 40jährigen Dienstjubiläen gratulierte.

Es gab großes Lob vom Bankvorstand: "Sie halfen tatkräftig mit, dass unsere Bank über all die Jahre gewachsen ist und hohes Ansehen genießt. An vielen Erfolgen waren Sie ganz persönlich und maßgeblich im Rahmen Ihrer Funktion beteiligt".

Mitarbeiterjubiläen passen nach der Überzeugung des Bankvorstandes gut in das Wertesystem einer Genossenschaftsbank. Lange Treue zum Unternehmen ist ein Synonym für die zentralen Werte Kontinuität, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Und mit insgesamt 375 Dienstjahren auch ein beeindruckender Beleg für die große Motivation und Identifikation mit dem regionalen TOP-JOB-Arbeitgeber – der Volksbank Eifel eG.



Im Bild v.l.n.r.: Andreas Theis (Vorstand), Johann Kohlen (40 Jahre), Marion Reuter (25), Raimund Fisch (Unternehmensförderung IHK Trier), Gabriele Cillien (40), Luise Schmitz (40), Kornelia Maiers (40), Doris Hockerts (40), Christine Winkel (25), Erika Backes (25), Dr. Thorsten Hendriks (25 Jahre), Heidi Rossler (25), Nicole Heiseler (25), Wolfgang Friedrich (Betriebsrat) und Michael Simonis (Vorstand).

14.11.2017 - Wirtschaftstag der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Frankfurt

Beim Wirtschaftstag 2017 der Volksbanken und Raiffeisenbanken trafen sich rund 2.500 Unternehmer in Frankfurt. Der Kongress, der neben einem hochkarätigen Programm rund um aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen auch ein Netzwerk-Treffen ist, stand unter dem Motto "Stabilität und Sicherheit: Mittelstand in dynamischen Zeiten."

Fast 80 Firmenkunden aus der Region waren der Einladung der Volksbank Eifel eG gefolgt und besuchten in der Jahrhunderthalle den von Sandra Maischberger und Udo van Kampen moderierten Unternehmertag.

Als Fazit stand für alle Teilnehmer fest: Die digitale Infrastruktur muss ganz oben auf die Agenda!

„Digitaler Investitionsstau“ - Damit die Wirtschaft insgesamt konkurrenzfähig bleibt, muss Deutschland jetzt den Ausbau der digitalen Infrastruktur ganz oben auf die Agenda setzen – vor allem in ländlichen Regionen, wo auch viele mittelständische Unternehmen ihren Sitz haben. Das forderte unter anderem der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Professor Dieter Kempf. Notwendig sei ferner, sich für die Cyber-Sicherheit künftig im vergleichbaren Umfang mit Investitionen zu engagieren wie für den Datenschutz, sagte der BDI-Präsident.

Ähnlich äußerte sich Linus Neumann, Sprecher des Chaos Computer Clubs. „In den Bereichen Digitale Infrastruktur und Digitale Bildungspolitik hat Deutschland seit mindestens zehn Jahren einen eklatanten Investitionsstau“, betonte Neumann. Ein Beispiel dafür, wie man traditionelles Handwerk mit den Möglichkeiten der Digitalisierung kombinieren kann, lieferte Sabine Linz, Geschäftsführerin der Amoonic GmbH. Ihr Unternehmen liefert Schmuckstücke ganz individuell nach Kundenwunsch. Der digitale Wandel kann aus ihrer Sicht dafür genutzt werden, traditionelle Jobs zu erhalten.

Mehr Eigenverantwortung gefordert

Als einen entscheidenden Erfolgsfaktor Deutschlands bezeichnete der frühere Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Klaus von Dohnanyi, „das Prinzip der sozial gesteuerten Eigenverantwortung“. Wer alles regeln wolle, zerstöre das, was Deutschland ausmache, sagte der SPD-Politiker. Von Dohnanyi appellierte an die Politik – auch an die Verhandlungsführer für eine Jamaika-Koalition –, auf allen Ebenen die Eigenverantwortung zu stärken. Den mittelständischen Unternehmen gab der Politiker die Empfehlung mit auf den Weg, der disruptiven Großindustrie mit einem hohen Maß an Flexibilität zu begegnen. Es sei unsinnig, gegen die Digitalisierung zu polemisieren. „Wir brauchen eine neue Marktwirtschaft für die Digitalisierung“, sagte von Dohnanyi.

Klitschko: Ukrainer lieben europäische Werte

„Willst du etwas gut machen, musst du es selbst machen“. Diese Maxime gilt nach Ansicht des Bürgermeisters von Kiew, Dr. Vitali Klitschko, für Politiker, Sportler und Unternehmer gleichermaßen. Die europäischen Werte seien für viele Ukrainer zu einem wichtigen Ziel geworden. Klitschko legte eine positive Bilanz der ersten drei Jahre seiner Tätigkeit als Bürgermeister vor. Größtmögliche Transparenz habe die „europäische Stadt“ Kiew entscheidend vorangebracht.

„Analoge Abschottung wird digital überwunden“

Wenn es dem deutschen Mittelstand gelingt, seine bewährten Tugenden aus der analogen in die digitale Welt zu überführen, resultierten daraus Umsatzpotentiale bis zu 126 Milliarden Euro in den kommenden sieben Jahren. Davon ist Michael Bockelmann, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbands, überzeugt. In seiner Eröffnungsrede zum Wirtschaftstag ging Bockelmann auch auf die geopolitischen Konsequenzen der Digitalisierung ein: „Die analoge territoriale Abschottung kann digital einfach überwunden werden“.

Die Eifeler Teilnehmer unter der Leitung der beiden Bankvorstände Andreas Theis und Michael Simonis bestätigten den Nutzen eines solchen Netzwerk-Treffens mit dem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und hatten auf der Rückreise viele Anregungen für ausgiebige Diskussionen.

15.09.2017 - Volksbank Eifel eG - fit für die Zukunft!

Volksbank Eifel eG - fit für die Zukunft!

kundennah - persönlich - digital

Die Volksbank Eifel eG wird ihr Filialnetz umbauen und in den nächsten drei Jahren ca. 3 Millionen in ein neues Filialkonzept investieren. Die Zahl der Filialen inklusive der geplanten Neueröffnungen wird dabei bis Ende des Jahres 2020 von heute 33 schrittweise auf 20 reduziert. Diese Filialen werden technisch aufgerüstet und damit dem sich verändernden Nutzungsverhalten vieler Kunden angepasst.
„Es hat sich gezeigt, dass schon heute ein Großteil der Kunden seine Bankgeschäfte am liebsten online, mobile oder an Selbstbedienungsgeräten in der Geschäftsstelle abwickeln“, sagt Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel eG. Schon heute seien Online-Filiale und Kunden-Service-Center die am stärksten genutzten Kontaktpunkte zur Bank. „Deshalb investieren wir lieber in Beratung und modernste Technik anstatt in Gebäude, die immer weniger aufgesucht werden", sagt Theis.
Die Innovation der Neuausrichtung des Filialnetzes sind völlig neuartige Servicepoints, an denen Kunden digital direkt mit einem Mitarbeiter der Bank verbunden werden. In einer Art Kabine sehen sie den Bankmitarbeiter auf einem Bildschirm, können mit ihm sprechen und eine breite Palette gängiger Bankgeschäfte erledigen. Die Kunden können Auskünfte einholen, Ein- und Auszahlungen oder Überweisung vornehmen und viele weitere Serviceleistungen sind im Servicepoint per Videokommunikation möglich. Für komplexere Beratungsthemen wird mit dem persönlichen Berater ein Termin vereinbart, für den separate Beratungsräume direkt im Servicepoint zur Verfügung stehen.  
Das auf den ersten Blick futuristisch anmutende System trägt den Namen VR SISy, was für Service-Interaktiv-System steht. Einen entscheidenden Vorteil sieht Vorstand Theis in den durch die digitale Lösung erweiterten Servicezeiten: Mit VR SISy können die Kunden Bankmitarbeiter von 7 bis 19 Uhr persönlich erreichen – selbst in großen Filialen ist dies derzeit maximal von 8:30 bis 16:30 Uhr möglich. Mit den Möglichkeiten, die VR SISy eröffnet, will die Volksbank Eifel eG zur modernsten Bank der Region werden.
„Natürlich weiß ich, dass die Orte, in denen wir Filialen schließen, das als Verlust ansehen werden“, sagt Theis. Er verweist aber zugleich darauf, dass die Mitarbeiter in vielen sehr kleinen Zweigstellen heute oft stundenlang vergeblich auf Kunden warten. Das neue Konzept soll daher auch für die Mitarbeiter der Bank eine Bereicherung bringen, da Leerlaufzeiten abgebaut werden. „Wir werden Zeit und Geld in die Beratung unserer Kunden investieren“, erklärt Vorstand Michael Simonis.
Persönliche Termine können online, telefonisch, per email oder am Servicepoint vereinbart werden und sowohl in den acht klassischen Filialen, in den Servicepoints, beim Kunden zuhause oder in einer der fünf geplanten VR Eins-Filialen stattfinden. In Bitburg gibt es schon seit einigen Jahren eine VR Eins-Filiale. Hier werden Kunden betreut und beraten, die ihre Serviceleistungen bereits komplett im Internet abwickeln. Solche Zweigstellen sind neben Bitburg in Speicher, Prüm, Gerolstein und Neuerburg geplant. Klassische Filiale inklusive Kassenschalter wird es in diesen fünf Orten zukünftig ebenfalls geben. Darüber hinaus sind klassische Zweigstellen in Hillesheim, Stadtkyll und Welschbillig geplant. An all diesen Standorten ergänzt VR SISy das Angebot und erweitert die Servicezeiten. Reine Servicepoints sind in Mettendorf, Bollendorf, Oberweis, Badem, Dockweiler, Üxheim und am Bahnhof in Bitburg vorgesehen.
„Wir haben unser Gebiet genau analysiert und stellen mit der neuen Struktur sicher, dass für all unsere Kunden eine klassische Filiale mit dem Auto binnen ca. 15 Minuten erreichbar ist“, erklärt Simonis. So wird ein nachhaltig tragfähiges Filialnetz geschaffen. Zumal die Versorgung mit Bargeld durch Automaten in der Breite weiterhin gesichert sein wird. Von den derzeit 41 Geldautomaten werden bis Ende 2018 nur vier selten genutzte aufgegeben.  Alle anderen Standorte bleiben erhalten.
„Wir sind sicher, dass wir mit diesem Konzept die Balance zwischen Service- und  Beratungsanspruch unserer Kunden einerseits und den technischen und ökonomischen Herausforderungen der Zukunft andererseits gefunden haben“, sagt Vorstand Andreas Theis.

24.08.2017 - Ohne regionale Banken droht Mittelstand Kreditklemme

Volksbanken Raiffeisenbanken der Region Trier sehen sich durch neue EZB-Studie bestätigt

Großbanken nutzen Marktmacht - kleine Häuser sind Garanten regionaler Wirtschaftskreisläufe

Region Trier. Die Präsenz kleiner Banken führt zu geringeren Kreditkosten für den Mittelstand. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie der Europäischen Zentralbank. Michael Hoeck, Vorstand der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG und Sprecher der Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Region Trier, sieht die Position der Finanzgruppe bestätigt: „Die europaweite Studie zeigt: Großbanken in stark konzentrierten Bankenmärkten neigen dazu, ihre Marktmacht auszunutzen. Dagegen hilft mehr Wettbewerb", erklärt Hoeck und sein Vorstandskollege Norbert Friedrich von der Volksbank Trier eG ergänzt: "Die EU sollte daher bei der Ausgestaltung der regulatorischen Anforderungen stärker zwischen national oder international agierenden Großbanken und regionalen Kreditgenossenschaften mit relativ risikoarmem Geschäft differenzieren.“ Die hohen Kosten gefährdeten eine flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen.

Insbesondere in schwachen Konjunkturphasen sind Mittelstandskredite bei kleinen Kreditinstituten in Europa deutlich günstiger als bei großen, marktbeherrschenden Banken. Das zeigt die EZB-Untersuchung. "Die Studie bestätigt, was wir seit langem betonen: Die am deutschen Markt typischen kleinen Banken sind für den Mittelstand unverzichtbar", bekräftigt Andreas Theis, Vorstandsmitglied der Volksbank Eifel eG.

Der EZB zufolge nimmt die Bankenkonzentration in vielen europäischen Ländern zu. So haben in Spanien die fünf größten Banken bereits einen Marktanteil von 62 Prozent gegenüber 34 Prozent in 1998. In Deutschland dagegen kommen die Top 5 auf lediglich 31 Prozent des Marktes. "Denn regionale Banken wie unsere Genossenschaftsbanken bilden mit ihrem Geschäftsmodell ein Gegengewicht zu den Finanzkonzernen“, betont Theis. „Das Einkommen, das im Geschäftsgebiet der einzelnen Banken geschöpft wird und ihnen als Einlagen zufließt, kommt in Form von Kreditmitteln dem regionalen Wirtschaftskreislauf wieder zu Gute und wird denjenigen zur Verfügung gestellt, die Arbeitsplätze und damit Einkommen schaffen.“ So haben die Volksbanken Raiffeisenbanken der Region Trier im vergangenen Jahr die Kreditvergabe um über 5 Prozent auf über 5 Mrd. Euro deutlich weiter ausgebaut.

"Die EU muss bei der Regulierung viel stärker als bisher zwischen großen und kleinen Banken unterscheiden“, fordert Friedrich.

11.07.2017 - Brotprüfung in der Volksbank Eifel eG in Prüm

Qualitätscheck der regionalen Bäckereien – 94 Goldmedaillen für Brote und Brötchen aus der Region

PRÜM. Kunden, die auf Qualität und Regionalität setzen, finden bei den handwerklich arbeitenden Bäckereien ihre Qualitäts-Produkte bei Broten und Brötchen. Dies ergab auch die diesjährige Brotprüfung durch den unabhängigen Brotprüfer Karl-Ernst Schmalz. Insgesamt 94 Brote und Brötchen erhielten die höchste Auszeichnung, 46 wurden mit ‚gut‘ getestet und 20 Produkte wurden nicht ausgezeichnet. – „Die Prüfung ist Ansporn für die Bäckereien, dort wo es notwendig ist, nochmals nachzubessern“, sagt Obermeister Raimund Licht und bestätigt den Sinn der Brotprüfung. „Viele Bäckereien kommen explizit mit Produkten, die einer Nachbesserung bedürfen, um sich vom Prüfer Tipps und Anregungen zu holen. Manchmal sind leichte Korrekturen in der Rezeptur, in der Teigführung oder beim Backvorgang schon zielführend“, so der Bäckermeister.

Deutschland ist bekannt für seine besondere Brotkultur, die sich durch Qualität und Vielfalt auszeichnet. Im Land sind drei Sachverständige des Brotinstituts unterwegs und testen die Qualität in den regionalen Backstuben und stellen sich den Fragen der Verbraucher vor Ort. Die sechs Hauptkriterien Geruch, Geschmack, Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Lockerung und Krumenbildung sowie Struktur und Elastizität stehen dabei im Vordergrund.

Aber auch die spannende Frage ob Weißbrot wirklich schlechter sei, als das viel gepriesene Vollkornbrot kam auf den Tisch. „Lebensmittel lassen sich schlicht nicht in ‚gesund‘ oder ‚ungesund‘ einteilen“, so der Experte. Was für den einen gut sei, könne durchaus für den anderen schlecht sein. Karl-Ernst Schmalz schildert, dass neuerliche Forschungsergebnisse zutage gebracht hätten, dass Weißbrot zumindest nicht so schlecht sei, wie sein Ruf. Weitere Informationen findet man unter www.brottest.de – auch die kompletten Ergebnisse der Prüfungen vor Ort.

Insgesamt wurden in Prüm, Bernkastel und Daleiden 160 Brote und Brötchen an drei Standorten unter die Lupe genommen. Für die besten gab es Goldmedaillen und Urkunden: 7 x Gold für Bäckerei Dirk Mertes (Lieser), 6 x Gold für Bäckerei Fleury (Brauneberg), 3 x Gold für Bäckerei Hans-Josef Flesch (Dudeldorf), 7 x Gold für Bäckerei Anita Schander (Heidenburg), 6 x Gold für Bäckerei Schnur (Binsfeld), 3 x Gold für Bäckerei Smith (Kerpen), 5 x Gold für Kyll’s Backstuben (Arzfeld), 2 x Gold für Landbäckerei Roden GmbH (Gerolstein), 5 x Gold für Prümtaler Mühlenbäckerei Hahn & Söhne GmbH (Lünebach), 49 x Gold für Bäckerei Schmitz (Daleiden).

Die öffentlichen Brotprüfungen haben in diesem Jahr in der Volksbank Eifel eG in Prüm und der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank in Bernkastel-Kues stattgefunden. Interessierte Schülerinnen und Schüler, sowie Kindergartenkinder besuchten ebenfalls die Brotprüfungen und erhielten einen kleinen Einblick in die Arbeit der Bäcker. „In den Backstuben werden immer Fachkräfte gesucht“, sagt der stellvertretende Obermeister Leo Emondts und ermunterte die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse, bei einem Schulpraktikum oder während der Ferien unverbindlich in den Beruf hinein zu schnuppern.

Quelle: Trierischer Volksfreund

02.05.2017 - Volksbank Eifel eG ehrt Goldjubilare

Wir sagen "Danke" an unsere treuen Mitglieder

Mitglieder sind das Fundament einer Genossenschaftsbank und eine Geschäftsbeziehung über ein halbes Jahrhundert ist keine Selbstverständlichkeit.
So nahm die Volksbank Eifel eG das Sprichwort „Ehre, wem Ehre gebührt“ wörtlich und lud die Mitglieder, die vor 50 Jahren als Teilhaber ihrer Volksbank beigetreten sind, zur Grenzlandschau nach Prüm mit anschließender Feierstunde im schönen Hotel Schoos in Fleringen ein. Nachdem die Jubilare am Stand der Volksbank Eifel eG auf der  Grenzlandschau empfangen wurden, hatten sie die Möglichkeit, diese internationale Handelsmesse für Handwerk, Industrie und Landwirtschaft, zu erkunden.

Am Abend fanden sich dann alle zu einem geselligen Beisammensein im Hotel Schoos in Fleringen ein. Vorstandsmitglied der Volksbank Eifel eG, Andreas Theis, begrüßte die Jubilare und hob hervor, dass es in der heutigen Zeit der Digitalisierung und Globalisierung nicht mehr selbstverständlich sei, so lange einer Organisation anzugehören. Aber gerade durch diese intensive Geschäftsbeziehung tragen die Mitglieder, als Miteigentümer ihrer  Genossenschaftsbank, zu deren Erfolg maßgeblich bei. Er bedankte sich auch im Namen seines Vorstandskollegen Michael Simonis und der ganzen Volksbank Eifel-Mannschaft für die Treue und Verbundenheit zur Volksbank Eifel eG.

Jedem Jubilar wurde eine Ehrenurkunde und ein Präsent aus der Eifel überreicht. Bei dem anschließenden gemeinsamen Abendessen mit musikalischer Unterhaltung durch Erich Kill verbrachten alle einen schönen Abend mit interessanten und guten Gesprächen.

27.04.2017 - Unsere Vertreterversammlung

Vertreter der Volksbank Eifel stellen die Weichen für die Zukunft...

… im Lokschuppen in Gerolstein. Es roch nach Schmieröl und die alte 52 6106 Dampflok bildete den optischen Rahmen in der vollbesetzten Halle für die rund 600 geladenen Mitgliedervertreter; Gäste und Mitarbeiter der Volksbank Eifel eG.

Und es roch nach Arbeit und damit auch passend zur Bilanz des ersten Geschäftsjahres der neuen Volksbank Eifel. Nach dem Votum beider Vertreterversammlungen in 2016 zur Fusion wurde den Vertretern in einem umfassenden Bericht durch die beiden Vorstandsmitglieder Andreas Theis und Michael Simonis Rechenschaft abgelegt über die geleistete Fusionsarbeit.

Die damals gemachten Versprechen wurden beleuchtet und der Auftrag darf als erfüllt betrachtet werden. Der Mitglieder- und Kundennutzen wurde gestärkt, die Sicherheit der Arbeitsplätze in der Bank für fast 400 Beschäftigte ist gewährleistet und auch die Ergebnisse in der ersten Bilanz der Volksbank Eifel eG können sich sehen lassen. Obwohl die Rahmenbedingungen auch in 2016 nicht einfacher geworden sind, wurden die Chancen genutzt, nach kreativen Wegen gesucht und die genossenschaftliche, qualitativ hochwertige Beratung in den Vordergrund gestellt.

Die Zusammenführung der beiden Institute ist nachhaltig gelungen: Die bekannten Ansprechpartner sind geblieben, die neu gebildeten Regionalmärkte stehen für mehr Dezentralität und Verantwortung vor Ort. Die ohne Gegenstimme durchgeführte Wahl von rund 50 Regionalbeiräten war nicht der einzige einstimmige Beschluss an diesem Abend.
 

Vorstand und Aufsichtsrat wurde die Entlastung erteilt. Bei einem Jahresergebnis von rund 2,6 Millionen EUR partizipieren auch die rund 36.000 Mitglieder von einer Ausschüttung an Dividenden in Höhe von über 505.000,00 EUR.

Partizipiert am Erfolg der Bank haben 2016 auch rund 370 Vereine, Schulen, Kindergärten und weitere Institutionen wie Orts- und Verbandsgemeinden. Die anwesenden Landräte Dr. Streit und Thiel sowie zahlreiche Verbandsbürgermeister nahmen sichtlich erleichtert zur Kenntnis, dass die in 2016 geflossenen Spenden von fast 390.000,00 EUR zur Unterstützung wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Initiativen auch in 2017 ihre Fortsetzung finden werden.
Die beiden Volksbank-Stiftungen werden hierzu ihren Beitrag leisten, denn ohne diese Unterstützung wären viele Projekte vor Ort erst gar nicht in die Umsetzungsphase gekommen. Dies wurde auch seitens der Vertreter zustimmend zur Kenntnis genommen. 

Der Erfolg der Bank ist in Zahlen schnell zusammengefasst:
Als ein bedeutender Faktor der regionalen Wirtschaft kann der Zuwachs der Bilanzsumme von rd. 23,2 Millionen EUR auf 1,3 Milliarden EUR registriert werden; die um 43,5 Millionen Euro überdurchschnittlich gestiegenen Kundengelder machen nunmehr fast 78 %  der Bilanzsumme aus. Positiv ist auch die Kreditnachfrage zur Finanzierung der heimischen Wirtschaft und der Privatkunden bei der Realisierung ihrer Vorhaben: zum Vorjahr steigen die Kundenforderungen um 12,4 Millionen EUR auf 873,8 Millionen EUR. Ursache ist das nach wie vor günstige Zinsniveau. Im Kontext der bankpolitischen Herausforderungen hat die Volksbank Eifel eG aber auch bei den Finanzgeschäften, die ihren Niederschlag nicht in der Bilanz finden, kräftig zugelegt. Die Schwerpunkte waren hier der Bereich der Kurswerte von Wertpapieren und Fonds, die Bausparguthaben sowie die Rückkaufswerte von Lebensversicherungen mit einem Zuwachs von 4,9 % bzw. 32,4 Millionen EUR auf 691,4 Millionen EUR.

Wichtiger als die Zahlen sind den beiden Vorstandsmitgliedern Theis und Simonis aber die klare Fokussierung auf die Zukunftsherausforderungen: Verantwortung vor Ort in den Regionalmärkten, die Ausrichtung auf die Wünsche und Anforderungen der Mitglieder und Kunden, eine klare Zukunftsstrategie im Bereich des stationären Vertriebs angesichts eines stark veränderten Kundenverhaltens. „Wir haben dies analysiert und festgestellt, dass die Anzahl unserer Online-Nutzer rapide zunimmt – in wenigen Jahren werden mehr als 80 % der Bankgeschäfte nur noch online getätigt werden“, so Andreas Theis. „Deshalb investieren wir schon jetzt in die Zukunftsfiliale „VR Eins“ – hier werden neue Standorte entstehen, an denen die Beratung im Mittelpunkt steht. Dort bieten wir aus Kundensicht die persönliche Beratung verbunden mit dem höchsten technischen Standard, wie Videoberatung von zu Hause aus oder aber auch das Hinzuschalten von Spezialisten ins Beratungsgespräch.“
Und Michael Simonis ergänzte dieses Szenario noch: „Gleichwohl sind wir als regional verwurzelte Bank auch den Kunden verpflichtet, die wie bisher ihre Bankgeschäfte und Servicedienstleistungen beim persönlichen Besuch vor Ort erledigen möchten. Die klassische Filiale wird also auch weiterhin Bestandteil unseres Geschäftsstellennetzes sein.“
Versprochen haben die Bankvorstände aber auch die Gewährleistung der Bargeldversorgung vor Ort – angesichts der Diskussion der letzten Wochen um hohe Gebühren für Barverfügungen ist die Volksbank Eifel mit bis zu zehn gebührenfreien Verfügungen über das eigene Guthaben im Monat Vorreiter einer kundenorientierten Geschäftspolitik.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die bisherigen Mitglieder Karin Plein, Speicher, und Dieter Nahrings, Prüm, einstimmig wiedergewählt; neu im Aufsichtsrat ist Jürgen Kohl, Gesellschafter und Geschäftsführer der Firmengruppe Kohl aus Irrel. Zum Abschluss der sehr harmonischen Versammlung wurde dem aus Gründen des Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsgremium ausscheidende Manfred Meusel eine besondere Ehre zuteil: Thomas Krämer vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband zeichnete Meusel für über 30jährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der Goldenen Ehrennadel aus. Meusel bedankte sich mit den Worten: „In Gerolstein bin ich geboren, mein Vater hat in diesen Räumen (Anm. der Red.: Bahnbetriebswerk Gerolstein) seinen letzten Arbeitstag verbracht und für mich schließt sich nunmehr der Kreis, in dem auch ich hier meine Arbeit als Aufsichtsrat beende – vielen Dank für Ihr Vertrauen!“

24.04.2017 - Seniorentag auf der Grenzlandschau

Wer öffnet den gläsernen Tresor?

Tag der Volksbanken und Raiffeisenbanken

Prüm. Eintritt frei für Senioren der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Eifelkreis Bitburg Prüm: Auch bei der 26. Grenzlandschau (GLS) in Prüm laden die Volksbanken und Raiffeisenbanken ihre älteren Mitglieder zum Besuch der größten regionalen Verbrauchermesse ein. Der Seniorentag ist am Dienstag, 2. Mai 2017. Eine strenge Altersgrenze gibt es dabei übrigens nicht: Jeder, der sich als „Senior“ fühlt, ist den Banken herzlich willkommen.

Das Programm für die Bank-Senioren startet schon vor den zwei Haupteingängen zur Grenzlandschau. Hier werden die Senioren begrüßt und bekommen ihre Eintrittskarte für die Ausstellung. Außerdem erhält jeder dazu einen Tresorschlüssel. Tausend Tresorschlüssel für tausend eingeladene Bankmitglieder halten die Volksbanken und Raiffeisenbanken bereit. Nicht alle passen auf das Schloss im gläsernen Tresor, der an diesem Tag auf der Bühne der Gastronomiehalle darauf wartet, „geknackt“ zu werden. Aber immerhin 80 Besuchern wird das gelingen. „Wer den Tresor öffnet, dem gehört der Inhalt“, sagt Willi Leinen vom Marketingarbeitskreis, mehr  wolle er nicht verraten. Für gute Stimmung sorgt dabei das Unterhaltungsduo „rijo“.

„Mit der Einladung verfolgen wir gleich mehrere Ziele“, sagt Willi Leinen: „Vielen Menschen, die vielleicht andernfalls nicht zur GLS gekommen wären, schenken wir einen erlebnisreichen Tag. Den Ausstellern verschaffen wir tausend weitere Besucher und damit nicht zuletzt den Ausstellern zusätzliche Geschäfte.“

Für viele Aussteller war der Seniorentag in den vergangenen Jahren ein erfolgreicher Messetag, denn die rund 1.000 zusätzlichen Besucher der älteren Generation sind nicht nur zahlenmäßig eine starke Gruppe. Viele ältere Menschen haben aufgrund ihres Einkommens und Vermögens auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung und bieten erhebliche Chancen für die Wirtschaft und damit für die Aussteller der Verbrauchermesse.

„Seniorenfreundlichkeit ist für uns Genossenschaftsbanken kein moderner Werbegag, sondern gute Tradition“, so die Banken zu  ihrer Aktion. „Zudem liegt uns die Unterstützung der Eifel am Herzen. Denn unser Betätigungsfeld ist die heimische Region. Wir fördern hier vor Ort, was unsere Region interessant, lebenswert und erfolgreich macht.“

10.04.2017 - 27.700 Euro für Projekte, die Freude machen

Stiftung der Volksbank Eifel unterstützt Kinder und Jugendliche

„Die Stiftungen der Volksbank Eifel eG fördern Musik, Sport, Kunst, Bildung, Kultur, Freizeitgestaltung – sie fördert, was unsere Region lebens- und liebenswert und besonders macht. Förderprojekte für Kinder und Jugendliche haben dabei Vorrang“, so stellte Frank Cornelius von der Volksbank Eifel eG, der auch Mitglied im Stiftungsvorstand ist, zu Beginn seiner Begrüßung die Ziele der Stiftungen dar. Im Schlusswort sagte er dann später “es ist beeindruckend, welches persönliche Engagement bei den Initiatoren der heute hier vorgestellten Förderprojekte spürbar ist, es ist beeindruckend, wie damit auch Tatendrang und Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen entfacht wird. Das ist sehr im Sinne der Stiftungen, dort finanziell zu fördern, wo gemeinnütziges Engagement vorhanden ist. Die Stiftung könnte Stiftungsgeld kaum besser ausgeben“. 

Für zehn Projekte hatte sich der Stiftungsrat entschieden, und mit 27.700 Euro gefördert. Jetzt konnte die Volksbank Gäste zu einer Feierstunde begrüßen, die eindrucksvoll vorstellten, was das Stiftungsgeld bewirkte. Die Grundschulkinder aus Hillesheim bedankten sich mit einer Spielszene aus ihrem derzeitigen Theaterstück für die neue Bühnenausstattung, die Schüler des Hubertus-Rader-Förderzentrums stellten die Trainingswohnung vor, die mit Stiftungsmitteln ausgestattet wurde, die Grund- und Realschule Gerolstein zeigte, wie auch schon Grundschulkinder mit Tablets begeistert arbeiten. Die Gymnasien aus Prüm und Gerolstein freuten sich über hochwertige Geräte für den Chemieraum und das Filmlabor. Für die Berufsbildende Schule Prüm ist das Geld von der Stiftung eine wirksame Anschubfinanzierung für deren Projekt „Lernstudio“. Weiter freuten sich die Pfadfinder aus Hillesheim über ein neues Verpflegungszelt, die Kaiser-Lothar-Realschule Plus über die neue Musikanlage. Gefördert wurden auch der SV Gerolstein beim Projekt „Kleinspielfeld“ und die Augustiner-Realschule bei dem Schülerprojekt Schulhofgestaltung.

Durch gezielte Förderung mit finanziellen Mitteln werden insbesondere nachhaltige Initiativen mit dem Anspruch der Hilfe zu Selbsthilfe unterstützt, so Cornelius. Natürlich freut sich die Stiftung auch über Zustiftungen, die das Grundkapital erhöhen und für höhere, regelmäßige Erträge sorgen. Viele erkennen in Stiftungen eine sinnvolle Möglichkeit der eigenen Nachlassregelung: Nachhaltig Gutes tun für die Umgebung, in der man selbst lebt und für Bereiche, die einem  am Herzen liegen. 

04.04.2017 - Bargeld vom Bäcker - warum nicht?

Interview aus der orange 7. Michael Simonis, einer von zwei Vorstandsmitgliedern der neuen Volksbank Eifel.

Volksbank-Vorstand Michael Simonis kann nicht nur Banken erfolgreich fusionieren, sondern auch mit dem kleinen weißen Tischtennisbällchen sicher umgehen.

Herr Simonis, wollten Sie eigentlich schon immer Banker werden?
Einen gewissen Einfluss hatte sicherlich mein Patenonkel, der auch Banker war. Ich habe jedenfalls meine Ausbildung 1991 bei der damaligen Volksbank Hillesheim-Gerolstein begonnen – und bin seitdem der Bank treu geblieben.

Und in Ihrer Freizeit spielen Sie Tischtennis – ein Bankersport ist das eher nicht?
Das würde ich so nicht sagen. In unserer Bank aber auch bei den Kollegen der Sparkasse gibt es einige die Tischtennisspieler sind. Ich spiele seit 1982 im Verein VFL Schüller. Wir haben zurzeit eine Spielgemeinschaft mit dem TTC Schwirzheim.

Bei Tischtennis kommt es nicht nur auf Technik an, sondern auch auf Taktik – das passt allerdings zum Bankgeschäft?
(schmunzelt) … und nicht immer gewinnt der bessere Spieler.

Taktisch gesehen haben die Volksbanken Bitburg und Eifel-Mitte die Fusion glatt hinbekommen. Ihre Kreissparkassenkollegen aus dem Eifel- und den Vulkaneifelkreis sind vor neun Jahren nach einem Bürgerentscheid krachend gescheitert …
Wir sind eine Genossenschaftsbank und keine Anstalt öffentlichen Rechts. Solche Entscheidungen treffen bei uns die Eigentümer, also die Mitglieder oder ihre Vertreter in den Vertreterversammlungen. Im vergangenen Jahr haben die Vertreter mit 100 Prozent und 99,5 Prozent Zustimmung ein klares Votum für unser Verschmelzungsvorhaben gegeben.

Warum eigentlich der Zusammenschluss?
Der Wettbewerb im Bankenmarkt verschärft sich. Die zunehmende Technisierung sowie neue gesetzliche Vorschriften stellen uns vor große Herausforderungen in der Zukunft. Um die Genossenschaftsbank der Zukunft bauen zu können, benötigen wir eine konsequente Weiterentwicklung unserer organisatorischen Ausrichtung. Dies klappt mit gebündelten Kräften deutlich besser. Zudem können wir mit der neuen Bankgröße (Bilanzsumme 1,3 Milliarden Euro) den Anforderungen unserer gewerblichen Kundschaft in Zukunft noch besser gerecht werden und neue Geschäftsfelder wie etwa Erben/Vererben und Zahlungsverkehrsberatung auf- und ausbauen.

Wird es noch weitere Fusionen geben – es gibt in der Großregion noch andere Volks- und Raiffeisenbanken, die wesentlich kleiner sind als die Volksbank Eifel?
Aus meiner Sicht ist ein Ende der Fusionswelle derzeit nicht absehbar. In unserem Verband fusionieren in diesem Jahr 20 von 170 Volks- und Raiffeisenbanken. Am Ende liegt die Entscheidung jedoch einzig und allein bei den Eigentümern also den Mitgliedern der jeweiligen Bank.

Da fragt sich der Eifeler: Bleibt die Volksbank denn bei mir am Ort?
Selbstverständlich stellen wir unser Zweigstellennetz und die Geldautomatenstandorte regelmäßig auf den Prüfstand. Die räumliche Nähe und unser Filialnetz gehört zur DNA einer Genossenschaftsbank. Entscheidend ist in welchem Maß unsere Mitglieder und Kunden die jeweiligen Standorte auch nutzen.

Oma Müller fährt aber nicht in den nächst größeren Ort zum Einkaufen und geht dann auch zur Volksbank?
Zurzeit wickeln 50 Prozent unserer Kunden bereits ihre Bankgeschäfte in unserer Online-Filiale ab. Wir gehen davon aus, dass dieser Wert sich in den kommenden Jahren nochmals signifikant erhöhen wird. Manche Geschäftsstelle wird lediglich von 5 bis 6 Kunden pro Tag besucht, mit abnehmender Tendenz. Bezüglich der Bargeldversorgung unserer nicht so mobilen Kunden darf es keine Denkverbote geben.

Die Ideen haben Sie hierzu?
In Supermärkten, Tankstellen können Sie sich bereits heute mit Bargeld versorgen. Bargeld vom Bäcker oder dem Geschäft im Ort – warum nicht? Das ist technisch machbar und solche Optionen werden auch von uns geprüft.

Ist dann die Bank nur noch über eine Hotline erreichbar?
Aber nein. Die Bank ist auf vielen Kanälen erreichbar. 24 Stunden, 7 Tage die Woche über unseren Internetauftritt. Unsere Mitarbeiter im Kundenservicecenter jeden Wochentag von morgens 8 Uhr bis abends 18 Uhr. Die Kundenberater nach Terminvereinbarung in der Bank oder bei den Kunden zu Hause und natürlich während unseren Filialöffnungszeiten.
Die Nähe zu unseren Kunden ist und bleibt uns sehr wichtig.

04.04.2017 - Ganz neue Angebote für die Region

Interview aus der orange 7. Vorstandsmitglied und Hobbykoch Andreas Theis spricht über die Fusion und worauf sich Kunden der neuen Bank nun einstellen dürfen.

Kartoffeln und Möhren sind längst in der Suppe, jetzt fehlen nur noch Gewürze: An Weiberdonnerstag hatte Andreas Theis, Vorstand der neuen Volksbank Eifel eG, mit seiner Führungsmannschaft hier in der Küche des Simonbräu in Bitburg für alle Mitarbeiter gekocht.

Herr Theis, man sagt, Kochen sei Ihr Hobby?
Stimmt. Ich habe Freude an gutem Essen und kann beim Kochen meiner Kreativität freien Lauf lassen. Das dient meiner Erholung und gleichzeitig kann ich damit meine Familie verwöhnen.

Und an Weiberdonnerstag haben Sie sogar die Mitarbeiter mit Ihren Kochkünsten verwöhnt?
Richtig. Im Simonbräu hier in Bitburg gab es ein Drei-Gänge-Menü mit Kartoffelsuppe, Geschnetzeltem in Rahmsoße mit Nudeln, Reis und Salat. Und zum Abschluss durften sich alle noch auf drei Sorten Mousse freuen. Ich war für die Suppe zuständig, habe Kartoffeln geschält, Möhren geschnippelt – wie man die hier in der Eifel eben zubereitet.

Waren denn auch alle Mitarbeiter dabei?
(lacht) Nein, eingeladen sind alle, aber jeder kann ganz frei entscheiden, ob er dabei ist oder nicht. In den jeweiligen Orten hat sich eine ganz eigene Feierkultur zu Karneval etabliert. Bei uns in Bitburg kocht seit 20 Jahren die Führungsmannschaft.

Werden Ihre Mitarbeiter nach Aschermittwoch denn auch noch verwöhnt?
Selbstverständlich. Aber neben den Mitarbeitern bin ich als Vorstand auch Dienstleister für die Mitglieder und Kunden. Ich muss die Rahmenbedingungen so schaffen, dass die Mitarbeiter Freude an der Arbeit haben. Das ist Voraussetzung, um maximal erfolgreich sein zu können.

War Banker immer schon Ihr Traumberuf?
Nein, damals hatte ich auch andere Berufsbilder erwogen. Polizist oder ein Handwerk waren nicht ausgeschlossen. Nach der Mittleren Reife 1980 habe ich dann aber die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank Bitburg gestartet.

Wurde es der Beruf, weil Sie als Kind gerne Monopoly gespielt haben?
Das war tatsächlich eines meiner Lieblingsspiele. Es schärft den Blick auf den Umgang mit Finanzen. Man lernt, dass man einen Return on Investment braucht, wenn man investiert. Monopoly ist schon realitätsnah.

Bei diesem Spiel wird verkauft und gekauft. Straßen, Plätze, Hotels. Bei Ihnen in der Realität sind es jetzt Banken, die miteinander fusionieren. Wie kam es zu der Fusion?
Man überprüft ja ständig seine Optionen, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Also Grundüberlegungen dazu gibt es seit Jahren. Der Druck auf die Ertragslage ist bei den Banken immens groß geworden. Genossenschaftsbanken sind immer noch die stabilste und am besten geratete Bankengruppe in Deutschland. Wir haben uns aber gefragt, was wir tun müssen, um in 10 oder 15 Jahren noch erfolgreich zu sein. Größere Einheiten ermöglichen bessere Angebote an die Region.

Wie läuft so eine Fusion ab?
Man beschnuppert sich, man überprüft, ob die Häuser zusammen passen. Beide Häuser waren sehr erfolgreich, die Kulturen passen, das Gebiet passt und die Menschen auch. Hinzu kam, dass mein Altkollege im Vorstand der Volksbank Bitburg und der Altkollege von Herrn Simonis in der Volksbank Eifel Mitte gleichzeitig im Rentenalter waren. Deshalb war dieser Zeitpunkt perfekt.

Wird es in absehbarer Zeit zu weiteren Fusionen kommen?
Das bestimmen die Mitglieder. Man kann das nie ausschließen. So lange die Beratungsleistungen und die Wirtschaftlichkeit stimmen, gibt es keinen Grund.

Kann man daraus schließen, dass Ihre Eigentümer nicht zufrieden waren?
(Lacht) Nein, auch vorher waren beide Banken stark. Aber gemeinsam können wir unsere Mitglieder noch besser unterstützen. Die Ansprüche der gewerblichen Kundschaft auf unsere Begleitung wachsen stetig.

Was sind das für Ansprüche?
Einerseits geht es um Investitionen, andererseits um Beratung. Wir besetzen aber auch ganz neue Themen. Beispielsweise bieten wir jetzt Zahlungsverkehrsberatung an. Da geht es uns um die Sicherheit der Unternehmen bei der Online-Abwicklung. Auch der Bereich Erben und Vererben ist ein ganz neues Thema für uns. Wie werden private Vermögen oder Unternehmen übertragen? Wie kann ich Vollmachten für Notfälle sicher gestalten? Das sind Fragen für unsere Spezialisten. Spezialwissen können wir uns aber nur leisten, wenn wir auch eine gewisse Größe haben.

Jetzt sind Themen wie Erben und Vererben ja nicht gerade klassische Bankthemen?
Das stimmt so nicht. Ich sehe unseren Auftrag darin, dass wir uns in jeder Lebensphase um das kümmern, was mit finanziellen Dienstleistungen zum Vorteil unserer Kunden zu tun hat. Wenn der Inhaber eines Unternehmens stirbt und minderjährige Kinder hat, dann sitzt schnell die Betreuung des Vormundschaftsgerichtes mit am Tisch und führt die Firma. Wer das nicht möchte, sollte die Dinge frühzeitig regeln.

Wie viele Mitarbeiter hat die neue Volksbank Eifel?
341 Angestellte und 24 Auszubildende

Kennen Sie denn schon alle aus dem Prümer und Gerolsteiner Bereich?
Kennen wäre zu viel gesagt. Gesehen und begrüßt habe ich schon alle. Aber ich muss zugeben, dass ich manchmal noch Namen nachfragen muss.

Werden denn alle bleiben?
Wir haben eine Beschäftigungsgarantie ausgesprochen bis Mitte 2019. Wir haben auch nicht vor, unser Grundproblem über Entlassungen zu lösen.

Grundproblem? Was meinen Sie damit?
Das Grundproblem sind die Kosten. Wir müssen auf der einen Seite noch effizienter werden, um den Erfolg stabil zu halten, wenn wir ein verlässlicher Partner bleiben wollen. Die andere Seite sind die Kosten, die wir im Auge behalten müssen. Der größte Kostenblock eines Dienstleisters ist das Personal. Deshalb werden wir die natürliche Fluktuation beim Personal nutzen, um die Kosten zu senken.

Fallen dabei auch Servicestellen, wie beispielsweise in Rittersdorf, zum Opfer?
Leider ja. Wir überprüfen derzeit die gesamte Struktur unserer Präsenz in der Fläche. Was, wann und wie passiert, das haben wir noch nicht entschieden. Aber es wird ganz sicher einiges passieren.

Also werden weitere Filialen folgen?
Das wird so sein.

Aber wie passt das mit dem Grundgedanken, eine Regionalbank zu sein, zusammen?
Grundsätzlich bedeutet Regionalität auch für uns Nähe. Das heißt aber nicht, dass ich alle fünf Kilometer einen Bankschalter brauche. Die meisten Kunden haben ihre Filiale heutzutage in der Tasche – das Smartphone. Sie können mit Ausnahme der Bartransaktionen jedes Bankgeschäft machen, das eine Servicestelle anbietet. Und Sie können von acht Uhr früh bis 20 Uhr abends einen Termin mit Ihrem Berater machen, wann und wo Sie wollen. Der Digitalisierung aller Lebensprozesse können wir uns nicht verschließen. Es gibt repräsentative Untersuchungen, die davon ausgehen, dass 2020 schon bis zu 80 Prozent der Kunden Online-Banking nutzen.

16.02.2017 - 6. VR-Private Banking Forum

"Schauen Sie sich die Welt von oben an..."

Markus Gürne - Ressortleiter der ARD-Börsenredaktion

sagte Markus Gürne als Gastredner beim 6. VR-Private Banking Forum der Volksbank Eifel eG in Bitburg, "und überlegen Sie dann, wo Sie investieren möchten".
Als Ressortleiter der ARD-Börsenredaktion berichtet der bekannte Fernsehjournalist täglich über die Finanzmärkte und das Geschehen an der Frankfurter Börse. Der globale Blick auf das gesamte Weltwirtschaftsgeschehen ist heute notwendig, um Anlage-Entscheidungen zu treffen.
Als ausgebildeter Krisen- und Kriegsreporter konnte Markus Gürne insbesondere aus seiner aktiven Zeit im Nahen Osten über seine Erfahrungen und die aktuellen Entwicklungen berichten. Mit 360 Millionen Menschen, die tendenziell auf der Flucht vor den Kriegswirren seien, skizzierte er ein mögliches neues Flüchtlingsszenario.  Dennoch bietet die Weltwirtschaft auch heute noch viele Chancen, die es zu nutzen gilt.

Robert Schmitt - UNION Investment

In Ergänzung zu diesem fesselnden Vortrag gab anschließend Robert Schmitt von der UNION Investment einen Einblick in den Berufsalltag eines Fonds-Managers. Fehlen durfte dann aber natürlich auch nicht der Blick auf das aktuelle Anlagegeschehen. Die über 170 Gäste stellten zahlreiche Fragen, die auch noch nach den Vorträgen in Einzelgesprächen mit beiden Referenten diskutiert wurden.

v.l.n.r.: Robert Schmitt, Peter Gülden, Andreas Kandels, Markus Gürne, Michael Simonis
09.02.2017 - Volksbank Eifel hatte zum Gespräch eingeladen...

Treffen mit Vertretern der hiesigen Presse in der VR Eins

... und zahlreiche Vertreter der Medien hatten sich am Donnerstag, 9.2.2017 in der VR Eins-Filiale der Bank versammelt.

Die beiden Vorstandsmitglieder Andreas Theis und Michael Simonis zogen Bilanz über die ersten 180 Tage der Fusion und über das abgelaufene erste Geschäftsjahr der Volksbank Eifel eG.

Die Versprechen der seinerzeitigen Fusionsverhandlungen seien sämtlich eingehalten worden: Mitglieder und Kunden haben nach wie vor die bekannten Ansprechpartner, die Regionalmärkte garantieren die Nähe und flächendeckende Versorgung und die Menschen und Unternehmen in der Region können sich über die Volksbank als Wirtschaftsmotor mit einer stabilen Kreditversorgung vor Ort freuen. Darüber hinaus lebt die Volksbank ihre regionale Verantwortung mit umfangreichem Engagement in Vereinen und sozialen Einrichtungen mit einem Spendenvolumen von über 380.000,00 EUR pro Jahr.

Für die Mitarbeiter haben sich neue Perspektiven bei der beruflichen Weiter- und Fortbildung ergeben und das Versprechen, keine fusionsbedingten Kündigungen vorzunehmen, sei eingehalten worden.
Die neue Volksbank Eifel habe durch den Zusammenschluss ihre Marktposition ausgebaut und auch die aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Anforderungen besser erfüllt.

Mit 33 Filialen, 341 Bankangestellten und 24 Auszubildenden ist die Volksbank einer der größten Arbeitgeber und Steuerzahler in der Region. Mit einer Steigerung der Kundeneinlagen um über
4 % auf jetzt 1,007 Mrd. EUR, einem Kreditvolumen von über 874 Mio. EUR und der Bilanzsumme von über 1,303 Mrd. EUR wird das Vertrauen der 35.962 Mitglieder und der über 74.000 Kunden in die Bank eindeutig belegt.

Wichtiger als die Zahlen war aber die Vorstellung und der Live-Betrieb einer Beratung in der neuen VR Eins. Mit dem Pilotprojekt VR Eins, welches bereits in 2015 gestartet wurde, stellt die Volksbank die Weichen für die Beratung 2020: das geänderte Nutzungsverhalten der Kunden, die klassischen und digitalen Anforderungen an die Volksbank Eifel sowie die reibungslose Bargeldversorgung in der Region sicherzustellen, sind einige der Herausforderungen, für die die Volksbank Eifel heute schon Lösungen parat hält.

Eine moderne Beratung, bei der der Kunde per Mausklick seinen Beratungstermin online vorgibt, die Atmosphäre in einer optisch modernen Beratungsumgebung und der zeitliche Rahmen, der ohne Störung von außen eine wohltuende Konzentration gewährleistet, sind die Rahmenbedingungen für diesen neuheitlichen Beratungsansatz. So wurde per Videokonferenz der Wertpapierspezialist der Volksbank in ein Kundengespräch zugeschaltet, konnte online Charts zu ausgewählten Aktien zeigen und in der direkten Kommunikation auch weitere Fragen rund um das gewünschte Depot erläutern.

Die Art und Weise, wie sich die Volksbank Eifel auf diese strategischen Hauptherausforderungen einstellt und sich intensiv mit dem Banking der Zukunft im ländlichen Raum befasst, fand allseits den Anklang der Medien. Einstimmiger Tenor der Pressevertreter - Innovatives Konzept mit eindeutigem Fokus auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden.

Am Ende wies der Vorstand noch auf die am 25. April 2017 stattfindende Vertreterversammlung hin - erstmalig werden dann die neugewählten Vertreter über das Geschäftsjahr 2016 beschließen.

Fazit des zweistündigen Termins: Die Volksbank Eifel eG ist für die Zukunft top aufgestellt - und ist die erste Adresse in der Region!

Frei nach dem Motto:
Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei!
 

04.11.2016 - Eine Zeitung ist mehr als bedrucktes Papier

Interview aus dem Trierischen Volksfreund mit dem Volksbank-Vorstand Andreas Theis zum Lucky-Projekt und der Bedeutung des Lesens

Die regionalen Volksbanken und Raiffeisenbanken sind seit dem Start Exklusivpartner des Volksfreund-Projekts Lucky im Kindergarten. Andreas Theis, Vorstand der Volksbank Eifel, erläutert in diesem Interview die Intention, die hinter dieser Partnerschaft steckt – und warum es schon für Vorschulkinder wichtig ist, die Zeitung kennenzulernen.

Wenn Sie an Ihre Kindergarten und Schulzeit zurückdenken, wie viel haben Sie gelesen?
Es ist ja schon etwas her, aber in meiner Jugend habe ich eher wenig gelesen, sondern
mich mehr draußen aufgehalten – Fußball gespielt, etwas mit Freunden unternommen. Das
Lesen kam dann aber später in der Schule. Die Zeitung hatten wir auch immer auf dem Küchentisch, aber die war eher meinen Eltern vorbehalten.

Warum ist es wichtig, sich schon im Kindergarten – wenn auch spielerisch – mit dem Thema Zeitung und Informationen zu befassen?
Die Unmenge an Informationen, die auf Kinder und Jugendliche schon in jungen Jahren hereinprasseln – nicht nur durchs Fernsehen, sondern vor allem durch die Nutzung der elektronischen Medien – ist schwer zu kanalisieren. Hier das richtige Maß zu finden, ist heute eine Herausforderung. Videospiele, aber auch schon die Nutzung von i-Pads oder Laptop sind heute eine Selbstverständlichkeit – wo bleiben da die wichtigen Nachrichten aus dem unmittelbaren Lebensumfeld?
Lucky setzt da genau richtig an – die Leseratte erklärt komplexe Sachverhalte für Kinder. Kinder sollten von Anfang an überhaupt erkennen und lernen, dass es außer den schnellen Nachrichten im Internet auch noch die Hintergrundberichte und Geschichten aus dem eigenen Dorf gibt. Was passiert bei mir zu Hause? Das gibt es nur in der Zeitung!
Was zeichnet Ihrer Meinung nach gute Leseförderung aus, warum ist Lesekompetenz so bedeutsam?
Leseförderung, so wie ich sie verstehe und so wie die Volksbanken Raiffeisenbanken sie in den verschiedenen Projekten mit dem Volksfreund begleiten, muss nachhaltig sein. Das darf nicht nur eine Momentaufnahme sein, sondern muss über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren ständig geübt und gelebt werden. Erst dann verfestigt sich hoffentlich auch bei  jungen Menschen die Erkenntnis, Zeitung lesen macht schlau, und ist mehr, als nur ein Stück bedrucktes Papier.
Die so aufgebaute Lesekompetenz ist im Berufsleben aus meiner Sicht unverzichtbarer Bestandteil einer fundierten Ausbildung. Geben wir jungen Menschen die Chancen, die sie verdient haben.

Die regionalen Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützen zahlreiche Volksfreund-Projekte für verschiedene Altersgruppen – vom Kindergarten bis zur Ausbildung. Was ist die Intention?
Mit unserer Förderung der verschiedenen Projekte von Lucky im Kindergarten bis hin zu „Zeitung lesen macht Azubis fit“ fördern wir über 15 bis 17 Jahre hinweg die Entwicklung junger Menschen. Unsere Bankengruppe wird damit ihrer Verantwortung für die Menschen
in der Region gerecht.
Dabei spielt das Thema Nachhaltigkeit die wichtigste Rolle – wer sonst begleitet einen jungen Menschen in dieser Lebensphase immer wieder mit dem Thema Lesekompetenz oder Leseförderung? Und – das möchte ich ganz besonders betonen – nicht erst seit den ersten Ergebnissen der PISA-Studie haben wir dieses Problemfeld erkannt.

Aus Kindergartenkindern werden Schüler, aus Schülern Arbeitnehmer – wie wichtig ist es im Beruf, sich zu informieren und auf dem Laufenden zu sein?
Bis zum Ende der Ausbildung sehe ich unsere Projektunterstützung als die Bildung eines Fundaments für das spätere Leben an. Im Beruf wird man tagtäglich mit neuen  Herausforderungen konfrontiert – Lesekompetenz ist da eine Eigenschaft, die enorme Vorteile im täglichen Umgang mit den Kollegen oder Kunden bringt und auch das eigene Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärkt. Mitreden können und seine eigene Meinung gut und richtig artikulieren, stehen dabei für mich im Vordergrund. Und die aktuellen Zahlen verschiedener Studien zum Thema „funktionale Analphabeten“ im beruflichen Umfeld sind gerade ein Anreiz, hier einiges zu tun. Es kann doch nicht sein, dass wir rund 7,5 Millionen
Erwachsene im Berufsleben haben, die über schwache Lesefähigkeiten verfügen, und somit jeder sechste Erwachsene einfache Texte kaum verstehen oder schreiben kann. Damit erklärt sich das Engagement der Volksbanken Raiffeisenbanken fast von selbst. Und wir werden auch in Zukunft diese Projekte unterstützen – es lohnt sich einfach, für bessere Lesefähigkeiten zu kämpfen.

Das Interview führte Björn Pazen.

18.07.2016 - Viel Lob zum Abschied – und Ehrennadeln in Gold

Im Ruhestand: Volksbank-Vorstände Rainer Berlingen und Peter Bersch

Bitburg/Prüm/Gerolstein. Viel Lob gab es zum Abschied – und Ehrennadeln in Gold des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV): Rainer Berlingen und Peter Bersch, Vorstandsmitglieder der frisch fusionierten Volksbank Eifel, standen im Mittelpunkt einer Feier, die den Hof des Schlosses Niederweis in ein Zentrum genossenschaftlicher Identität verwandelte. Deutlich wurde: Die Mitte des Jahres ausgeschiedenen Bankdirektoren haben im Laufe ihrer beruflichen Karriere viele Meilensteine in der Landschaft der Genossenschaftsinstitute erreicht. In den vergangenen Jahrzehnten prägten sie gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen den Aufwärtstrend der vorherigen Volksbank Eifel Mitte und Volksbank Bitburg.

1952 geboren, 1967 als Rechtsanwaltsgehilfe in einer Dauner Kanzlei gestartet und gearbeitet und anschließend – nach einem Studium der Betriebswirtschaft und der Rechtswissenschaften – Leiter der Rechts- und Insolvenzabteilung der Volksbank Gerolstein: So machte Berlingen sich den Weg frei zu weiteren Aufgaben. 1990 begann er seine Vorstandstätigkeit in der damaligen Volksbank Hillesheim-Gerolstein, einer Vorgängerbank der heutigen Volksbank Eifel. Viele Jahre engagierte sich Berlingen in regionalen und überregionalen Gremien im genossenschaftlichen Finanzsektor, beispielweise als Mitglied des Verbandsrates des Bundesverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Berlin. Dessen Vorstandsmitglied, Gerhard Hofmann, zeichnete Berlingen nun mit der Ehrennadel in Gold des DGRV aus. „Niemanden wird überraschen, dass Ihr Ausscheiden aus dem aktiven genossenschaftlichen Dienst sowohl in der Eifel eine große Lücke reißen wird als auch in all Ihren anderen Betätigungsfeldern: bei uns im BVR ebenso wie in der genossenschaftlichen FinanzGruppe“, sagte Hofmann: „Sie sind ein Botschafter der genossenschaftlichen Ideale in ihrer Region geworden.“ Genossenschaftliche Werte könnten schließlich nur von Menschen mit Leben gefüllt werden.

Das sah auch Werner Böhnke, Aufsichtsratsvorsitzender der WGZ Bank, so. Er war gekommen um Peter Bersch mit der Ehrennadel in Gold zu würdigen: „Peter Bersch hat über mehr als 20 Jahre hinweg mit Umsicht und Weitsicht seine unternehmerische Verantwortung für die Volksbank Bitburg erfolgreich wahrgenommen. In seiner sympathischen und unverwechselbaren Art hat er sich darüber hinaus mit Sachverstand und Gestaltungskraft in vielfältiger Weise engagiert. Auch in seiner Arbeit für die Gremien der WGZ BANK hat er sich stets als kreativer Geist und wertvoller Impulsgeber gezeigt.“ Begonnen hatte alles in den 70er Jahren: Der heute 60-jährige Bersch startete seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und arbeitete dort als Leiter der Kreditabteilung. 1986 wagte er den Sprung zu den Genossenschaften und wechselte zur Volksbank Westerwald. Dort war Bersch als Abteilungsdirektor und Prokurist tätig, bevor er 1993 in den Vorstand der Volksbank Bitburg berufen wurde. 1999 erfolgt die Ernennung zum Vorstandssprecher und 2011 zum Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion war er einer der entscheidenden Architekten der Volksbank Bitburg, die er zuletzt erfolgreich in den Zusammenschluss mit der Volksbank Eifel Mitte führte. Wie Berlingen engagierte sich auch Bersch über den Tellerrand hinaus und war unter anderem Aufsichtsratsmitglied der WGZ Bank und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ratiodata.

Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, betonte in seinem Grußwort den Mut von Berlingen und Bersch zu wichtigen und richtigen Weichenstellungen: „Genossenschaftsbanken wie die Volksbank Eifel und ihre Vorläuferinstitute sind erfolgreich, weil sie sich nicht auf den Staat verlassen, sondern weil sie sich auf sich selbst verlassen. Weil sie Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung mit Fleiß, Tüchtigkeit, aber eben auch mit Mut und Zuversicht kombinieren.“

Die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden, Peter Barz von der Volksbank Bitburg und Dieter Nahrings von der Volksbank Eifel Mitte, hoben die Verhandlungen auf dem Weg zur Fusion hervor: „Seit dem ersten Gedankenaustausch bis zur jetzigen Verschmelzung ist gerade einmal ein Jahr vergangen. Das ist ein Zeichen dafür, dass man von Beginn an auf Augenhöhe miteinander geplant hat. Ein eindeutiges Zeichen für die bereits menschlich fusionierte Bank ist auch die heutige gemeinsame Verabschiedungsfeier.“

In ihren Dankesworten würdigten die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder die vielen guten Begegnungen in ihrem Berufsleben. „Wer nach genossenschaftlichen Grundsätzen handelt, der braucht Weggefährten, die diese Philosophie mittragen“ waren sich Berlingen und Bersch einig. Die beiden freuen sich jetzt auf mehr Zeit für Familie und Hobbys. Berlingen setzt sich für ein katholisches Kinderheim in Thailand ein und will dieses nun besuchen. Dabei wird er die Spenden überreichen, die er statt Geschenke zum Abschied bekommen hat. Auch Bersch hatte um Spenden statt Geschenke gebeten und unterstützt damit die „Lebendige Genossenschaft - Mitgliederstiftung der Volksbank Bitburg“. Er freut sich, nun Kugelschreiber mit Schraubenschlüssel zu tauschen und mehr Zeit seinen Oldtimern widmen zu können.

14.07.2016 - Aus Last wurde erst Routine und nun Spaß

Die Auszubildenden der Volksbank Eifel erweitern ihr Wissen mit dem Volksfreund-Projekt ZeiLe

Neuer Name, aber die gleichen positiven Erfahrungen: Elf angehende Bankkaufleute der neu fusionierten Volksbank Eifel eG nehmen am Volksfreund-Projekt "Zeitung lesen macht Azubis fit" (ZeiLe) teil. Sie merken, dass sie mehr wissen und besser mitreden können.

Bitburg. "Am Anfang war es irgendwie eine Last, dann wurde es Routine - und heute macht es richtig Spaß, weil man merkt, dass es etwas bringt." Maike Reißdörfer ist angehende Bankkauffrau bei der neu fusionierten Volksbank Eifel eG und nimmt im zweiten Jahr am Volksfreund-Projekt "Zeitung lesen macht Azubis fit" teil.

Für insgesamt elf Auszubildende der Bank gehört die tägliche Zeitungslektüre mittlerweile einfach dazu. "Das ist ein klarer Mehrwert. Ich kenne mich in aktuellen Nachrichten viel besser aus, kann in Kundengesprächen mitreden, egal, ob es um regionale Themen geht oder die Auswirkungen des Brexit", sagt Reißdörfer.
Bereits seit dem Start des Projekts im Jahr 2009 ist die ehemalige Volksbank Bitburg Partner von ZeiLe. Und daher spricht Ausbildungspatin Sabine Lamberty auch aus einer langjährigen Erfahrung, wenn sie zum Beispiel über die wissenschaftliche Begleitung spricht, mit der die Universität Koblenz-Landau den Wissenszuwachs der Teilnehmer misst: "Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Auszubildenden sich sehr intensiv mit der Zeitung befassen, sie regelmäßig lesen. Und dieses Wissen kommt dann auch sehr gut bei unseren Kunden an, wenn sie merken, dass unsere Azubis mitreden können."
Diese positiven Erfahrungen bestätigen auch die aktuellen ZeiLe-Teilnehmer. "Dank des Volksfreund-Lokalteils befasse ich mich nun viel mehr mit der Region. Am Anfang war ich nicht so begeistert vom täglichen Zeitunglesen, aber mittlerweile gehört der Volksfreund einfach dazu", sagt zum Beispiel Johannes Habscheid, der ebenfalls im zweiten Jahr an ZeiLe mitmacht: "Das Projekt macht mir nun richtig Spaß". "Ich werde auch nach dem Abschluss des Projekts jeden Tag die Zeitung lesen", meint sein Kollege Lukas Maier. Und Michael Jegen ergänzt: "Das Projekt ist sinnvoll, da man seine Allgemeinbildung deutlich verbessert und es für die Kommunikation mit Kollegen und Kunden absolut hilfreich ist." Julian Comes hat dank ZeiLe gemerkt, "was man mit dem täglichen Blick in den Volksfreund alles lernen kann".
Einen ganz anderen Aspekt der täglichen Zeitungslektüre betont Volksbank-Prokurist Christian Pauly: "Durch ZeiLe hat sich auch die Rechtschreibleistung der Azubis verbessert. Wer viel liest, macht dann auch beim Schreiben weniger Fehler - und wir stehen sehr intensiv in schriftlichem Kontakt mit unseren Kunden."

Wie Ausbildungspatin Lamberty bewertet Pauly das Engagement der Volksbank in Sachen ZeiLe als sehr positiv: "Wir verstehen unseren Job anders als andere Finanzdienstleister, denn wir sprechen mit unseren Kunden nicht nur über Finanzen und Geld, sondern auch über die täglichen Dinge des Lebens. Und daher müssen auch schon unsere Azubis informiert sein, was in der Region und der Welt passiert. Und dank ZeiLe haben die Auszubildenden eine ganz andere Wissensbasis."
Und da nach der Fusion der Volksbank Bitburg mit der Volksbank Eifel-Mitte das Geschäftsgebiet erheblich gewachsen ist, hat Pauly einen zusätzlichen Mehrwert erkannt: "Der Volksfreund mit seiner regionalen Struktur bringt die Menschen in der Eifel zusammen, genau wie jetzt unsere Bank." Und wegen all` dieser positiven Erkenntnisse und Erfahrungen werden auch die künftigen Azubis der Volksbank Eifel in den Genuss der täglichen Zeitungslektüre kommen.
Alle interessierten Unternehmen können ihre Auszubildenden noch für das nächste Projektjahr von "Zeitung lesen macht Azubis fit" anmelden. Neben der täglichen Zeitungslektüre und der wissenschaftlichen Begleitung können alle Teilnehmer zum Beispiel kostenlos an den Veranstaltungen der IHK-Azubi-Akademie teilnehmen. Daneben bietet der Volksfreund ein attraktives Paket an Medialeistungen. Informationen im Internet unter www. zeile.volksfreund.de

Redakteur: Björn Pazen

13.07.2016 - Bargeld ganz diskret und sicher

Die Volksbank Eifel eG führt bediente Geldausgabe am Geldautomaten jetzt auch in Hillesheim ein

Sicherheit und Diskretion sind die Aspekte für diese Veränderung – und Zeitgewinn für persönliche Beratungsgespräche: Was sich in den benachbarten Geschäftsstellen der Volksbank Eifel eG in Badem, Jünkerath, Oberweis und Stadtkyll schon bewährt hat, führt jetzt auch in Hillesheim zu einem noch besseren Servicekonzept. Auch dort stellen wir um von der offenen Geldausgabe am Kassenschalter auf die bediente Bargeldausgabe am Geldautomaten. Um Engpässe zu vermeiden, investierte die Volksbank in einen zweiten Geldautomaten in der Hillesheimer Geschäftsstelle.

Jede Geldausgabe erfolgt jetzt über den Geldautomaten. Auch Kunden, die ihre Bankkarte nicht mitführen oder ihre Geheimnummer nicht auswendig wissen, können dennoch ihr Geld so diskret dem Automaten entnehmen. Ganz einfach durch Einstecken einer Karte, die von unseren Mitarbeitern ausgehändigt und vom Geldautomaten nach der Auszahlung einbehalten wird. Großer Vorteil ist dabei: Kein Kunde kann bei diesem System sehen oder erahnen, wie viel Geld der Kunde vor ihm ausbezahlt bekommt.

Letztendlich profitieren alle Seiten – Bank, Mitarbeiter und Kunden – von dieser Neuerung: Die Mitarbeiter werden von der Routineaufgabe der Geldausgabe entlastet und stehen damit für anspruchsvollere Aufgaben zur Verfügung. Mitglieder und Kunden erhalten den Zeitgewinn in Form qualitativ hochwertiger Beratungsgespräche zurück. Und dass Kunden bei uns immer einen Ansprechpartner für guten Service rund ums Bankgeschäft haben, gehört zu unserem Qualitätsverständnis.

Besuchen Sie uns in Ihrer Bank in Hillesheim.

12.07.2016 - Abschluss Exzellenzkurs

Wie junge Leute erfolgreich ins Berufsleben starten

Business-Dinner und Rhetorikseminar: Schüler der Gymnasien Biesdorf und Neuerburg erhalten in Exzellenzkurs wichtige Infos

(Neuerburg/Biesdorf) Wer nach der Schule beruflich durchstarten möchte, der muss gewisse Schlüsselqualifikationen mitbringen, die man in den Lehrplänen deutscher Schulen vergeblich sucht. Im Exzellenzkurs der Volksbank Bitburg in Kooperation mit dem Trierischen Volksfreund lernten 33 Schüler der Gymnasien Neuerburg und Biesdorf alles, was man für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben braucht.

Neuerburg/Biesdorf. Welches Kleid passt zum Vorstellungsgespräch? Wie verhalte ich mich bei einem Geschäftsessen oder einem Small-Talk im Berufsleben? Es gibt gewisse soziale Kompetenzen und sogenannte Schlüsselqualifikationen, die nicht im Schulunterricht vermittelt werden, für eine Karriere im Job dennoch unerlässlich sind. "Der Exzellenzkurs vermittelt diese Kompetenzen, die sich jeder Personalchef neben guten Noten wünscht und ermöglicht damit auch den optimalen Start in Beruf oder Studium", betonte Lothar Wiemer, Lehrer des St.-Josef-Gymnasiums Biesdorf zu Beginn des Exzellenzkurses im März.

Seitdem haben 33 Schüler des Staatlichen Eifel-Gymnasiums Neuerburg und des St.-Josef-Gymnasiums Biesdorf, die sich für die Teilnahme am Exzellenzkurs der Volksbank Eifel beworben hatten, grundlegende Erfahrungen für den Berufseinstieg gesammelt. Auf einer Abschlussveranstaltung in der Aula des Neuerburger Gymnasiums präsentierten die Schüler ihre exzellenten Erlebnisse der Öffentlichkeit.

Schreibkurs: Zum Projekt zählt traditionell auch, dass die Exzellenzkursler Artikel zu den einzelnen Veranstaltungen des Kurses verfassen, die auf den KLASSE!-Seiten des Trierischen Volksfreunds veröffentlicht werden. Bei der Auftaktveranstaltung "Textwerkstatt" in Kooperation mit dem Trierischen Volksfreund lernten die Schüler unter der Leitung des Journalisten Björn Parzen deshalb, wie man publikumswirksam schreiben, Interviews durchführen und Ergebnisse ansprechend präsentieren kann.

Business-Knigge: Knigge als Urvater des guten Benehmens hätte seine Freude an den Fortschritten der Exzellenzkursler gehabt, wenn er die Teilnehmer nach ihrem Business-Dinner im Gasthaus Herrig in Meckel hätte verabschieden können. Denn vor dem Mehrgänge-Menü lernten die Schüler in Kurzvorträgen die richtigen Umgangsformen für ein Business-Dinner. Von der Theorie ging es dann auch gleich zur Praxis: Bei einem Stehempfang mit Orangensaft wurden die Benimmregeln, wozu souveränes Auftreten und auch ein fester Händedruck mit persönlicher Vorstellung gehören, eintrainiert und gefestigt.

Rhetorik und Moderation: Andere Menschen mittels einer ausgefeilten Redekunst von seinen Zielen zu überzeugen: Von der Antike bis in die Gegenwart ist die Kunst der Rhethorik, die einem auch im Job Vorteile verschafft, nicht aus der Mode gekommen. Deshalb führten Nico Steinbach (MdL/SPD) sowie Daniela Maas, Mitarbeiterin der Volksbank die Schüler mit anschaulichen Beispielen in die Kunst des Redens ein.

Business-Tag: Wie sieht eine Bankausbildung in der Praxis aus? Wo arbeite ich als Programmierer? Diese und andere Fragen standen bei der vierten Kurseinheit des Exzellenzkurses im Zentrum. Zunächst öffnete die Volksbank Bitburg ihre Pforten für die Gymnasiasten aus der Eifel: Die Vorstellung der Volksbank Bitburg und ihrer künftigen Fusionspläne zur Volksbank Eifel gab den Exzellenzkurslern erste Einblicke in die Besonderheiten der Finanzwelt.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Programmierens: Die Firma Petronik als Spezialist für Automatisierungstechnik arbeitet rund um den Globus. Der Firmengründer Alois Petry machte den Schülern deutlich, dass Reisefreude und Fremdsprachen in der heutigen Zeit genauso unerlässlich sind wie fachliches Können.

Motto: Neben all den Schulungen und Vorträgen mussten sich die Schüler im Rahmen des Exzellenzkurses auch noch mit dem Wirtschaftsstandort vor ihrer Haustüre, der Eifel, auseinandersetzen. Was is typisch Eifel? "Döppekuchen und wandern", meinte eine Schülerin bei der Abschlusspräsentation, bei der die Schüler ihr Marketingkonzept für die Eifel präsentierten. "Was die Schüler im Exzellenzkurs der Volksbank mit dem Kooperationspartner Tierischer Volksfreund gelernt haben, das können die Schulen finanziell nicht leisten und stemmen", resümierte Jens Kempe, Schulleiter des Gymnasiums Neuerburg.

06.07.2016 - Duftende Backwaren - einfach zum Reinbeißen

Duftende Backwaren - einfach zum Reinbeißen

Innungsbäcker lassen ihre Brote und Brötchen testen

Im Servicecenter der Volksbank Eifel in Prüm testete Brotprüfer Karl-Ernst Schmalz kürzlich die Produkte der Innungsbäcker aus der Region.

Prüm/Bernkastel-Kues. Deutschland ist das Land mit einer weltweit einzigartigen Brotkultur. Dies wurde auch bei den Öffentlichen Brotprüfungen wieder einmal deutlich. Auf langen Tischen lagen ausgebreitet unzählige Brot- und Brötchensorten der regionalen Innungsbäcker.  Schoko-Brötchen und Croissants, Dinkelvollkornbrot und Kraftkorn - egal ob hell oder dunkel, süß, herzhaft, oder besonders gehaltvoll: Die Backwaren aus den handwerklich arbeitenden Backstuben der Region laden zum Reinbeißen ein.

Bei den alljährlich stattfindenden Brotprüfungen wird jedes Brot, jedes Brötchen  individuell getestet. - Die Arbeit der Brotprüfer ist auch deshalb wichtig, weil die Bäcker selbst einen objektiven Blick auf ihre Produkte und wertvolle Tipps bekommen. "Wenn die Kruste eines Brotes zu hell und dünn ist, kann es sein, dass dies dem Bäcker gar nicht mehr auffällt, weil er das Brot bereits seit Jahren so herstellt. Aber wenn wir ihm nun den Tipp geben, das Brot zehn Minuten länger auszubacken, wird er merken, dass das Brot viel besser schmeckt", erklärt Karl-Ernst Schmalz, einer der drei deutschen Brotprüfer, die die Backwaren der Innungsbäcker auf den Prüfstand stellen.  Fotos der Brotprüfung findet man in der Bildergalerie unter: www.das-handwerk.de

In diesem Jahr wurden die Brotprüfungen in Prüm, im Servicecenter der Volksbank Eifel Mitte und in Bernkastel-Kues, im Servicecenter der VVR-Bank durch geführt. Zahlreiche Kindergärten und Schulklassen besuchten die Prüfungen und die Bankkunden wurden vom Brotduft magisch  angezogen. Auch für Besucher hatte Karl-Ernst Schmalz immer nützliche Verbraucher-Tipps, parat. Wie die einzelnen Backwaren abgeschnitten haben, erfährt man unter www.brottest.de. Im Bäckerei-Finder sind die Testergebnisse nachzulesen. Aber auch in den Regalen kann man jetzt am grünen Regalstopper erkennen, wenn ein Brot besonders gut abgeschnitten hat. In der Gemeinschaft der Innung wird jedes Jahr die Brotprüfung durchgeführt und die Innungsbäcker bekommen damit die Möglichkeit, für die Qualität ihrer Produkte zu werben.

Hintergrund:
Die Backwaren werden nach den Richtlinien der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) von Qualitätsprüfer Karl-Ernst Schmalz geprüft nach Form und Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Krumenbild, Struktur und  Elastizität, Geruch und Geschmack. In diesem Jahr haben 14 Bäckereien der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region insgesamt 234 Produkte, davon 121 Brote, 62 Brötchensorten und 51 Stollen testen lassen. Urkunden für sehr gute Ergebnisse gab es für 56 Brote, 30 Brötchensorten und 39 Stollen. Ein 'Gut' erhielten: 46 Brote, 22 Brötchensorten und acht Stollen.  Als verbesserungswürdig wurden  getestet: 19 Brote, 10 Brötchensorten und vier Stollen. Nachfolgende Innungsbäcker unterzogen ihre Produkte dem freiwilligen Test: Bäckerei Achim Billen (Ferschweiler), Bäckerei Blasius (Birresborn), Bäckerei Clemens (Pelm), Bäckerei Emondts (Kerpen), Bäckerei Hubert Flesch (Dudeldorf), Bäckerei Fleury (Brauneberg), Naturbäckerei Hardt (Neumagen-Dhron), Kyll's Backstube (Arzfeld) Bäckerei Dirk Mertes (Lieser), Prümtaler Mühlenbäckerei Hahn & Söhne GmbH (Lünebach), Bäckerei Peter (Minheim), Bäckerei Schander (Heidenburg), Bäckerei Schmitz (Daleiden),  Bäckerei Schnur (Binsfeld). Alle Ergebnisse unter:  www.brottest.de